hallo,
folgendes dilemma:
eine freundin von mir, 40, alleinerziehend, hat zur zeit eine abm-vollzeitstelle (stadtbücherei), die arbeit gefällt ihr, sie hofft ab november fest übernommen zu werden. nun hat sie schon länger ein bandscheibenleiden, bräuchte eigentlich regelmäßige arztbesuche, krankengymnastik und eine operation. sie verheimlicht ihr handicap bei ihrem arbeitgeber (sie müßte z.b. auch eine halskrause tragen) und läßt sich nicht behandeln oder operieren, da sie fürchtet, dann nicht fest übernommen zu werden. natürlich würde sie bei einer operation längere zeit ausfallen. wer weiss rat ?
rate ihr, sofort zum Arzt zu gehen!! Es ist schließlich ihre Gesundheit, die ist wertvoller als jeder Job der Welt, oder?
Arztbesuche kann man auch außerhalb der Arbeitszeit wahrnehmen. Und eine OP könnte nach Rücksprache mit dem Arzt auch unter Umständen nach der Einarbeitungszeit durchgeführt werden. Ein Arbeitgeber, der sieht, dass die Arbeitnehmerin bemüht ist, ihren Dienst korrekt zu verrichten, wird sie auch nicht gleich wieder auf die Straße setzen.
Andererseits, wenn sie fest eingestellt ist, dann aber über sehr lange Zeit krank wird, kann es auch passieren, dass sie die Arbeit verliert. Bei Langzeiterkrankungen gäbe es derlei Möglichkeiten, zum Beispiel über eine Amtsarztvorstellung, die der Arbeitgeber beantragt.
Ich wünsche ihr auf jeden Fall alles Gute,
viele Grüße
Jana
Hi,
ich denke, sie sollte mit dem Arbeitgeber sprechen. Wenn sie das jetzt verheimlicht und später deshalb krank wird, ist das ein Grund für eine fristlose Kündigung. Mein Bruder hat Krebs und wollte das auch mal verheimlichen, deshalb weiß ich das.