Hallo Leute,
kennt irgendjemand eine Quelle für Informationen über PhasenABschnitt Dimmer ?
(Schaltung, Theorie, ICs)
In den üblichen Haushaltsdimmern ist gar nichts großartiges drin. Ein bis zwei Kondensatoren, ein Poti mit Vorwiderstand, und als elektronischer Schalter ein Triac.
Über das Poti wird einfach die Netzwechselspannung als Steuerspannung dem Steuereingang des Triacs zugeführt. Wenn jetzt die Spannung während einer Halbwelle ansteigt zündet er bei einer bestimmten Schwelle und bleibt leitend bis die Spannung wieder 0 ist. Mit dem Poti verstellt man nun diese Schwellenspannung und damit den Zündzeitpunkt.
In den üblichen Haushaltsdimmern ist gar nichts großartiges
drin. Ein bis zwei Kondensatoren, ein Poti mit Vorwiderstand,
und als elektronischer Schalter ein Triac.
(mit Diac).
Über das Poti wird einfach die Netzwechselspannung als
Steuerspannung dem Steuereingang des Triacs zugeführt. Wenn
jetzt die Spannung während einer Halbwelle ansteigt zündet er
bei einer bestimmten Schwelle und bleibt leitend bis die
Spannung wieder 0 ist. Mit dem Poti verstellt man nun diese
Schwellenspannung und damit den Zündzeitpunkt.
richtig. Das ist dann ein Phasen - AN - schnittsdimmer.
Sowas ist auch in jeder zweiten Bastelzeitschrift veröffentlicht.
Die Frage war nach --AB !!!–schnittsdimmern.
Der Triac leitet dabei ab dem Nulldurchgang und muß zu einem variablen Zeitpunkt irgendwie „abgeschaltet“ werden.
Gruß, Gunter
Hi
Die Frage war nach --AB !!!–schnittsdimmern.
Das ist prinzipiell unmöglich, es sei denn, mann arbeitet mit Transistoren oder IGBTs (wohl kaum!).
Hallo,
schönen Dank für die Antwort.
Unmöglich ist sicherlich das Abschalten eines normalen Triacs (ich meine jedoch auch mal was von Spezialtypen mit 4 Anschlüssen gehört zu haben).
Abschnittsdimmer gibt’s jedoch. Z.B. bei Conrad einer für 55 DM mit Poti bis 315 Watt.
Vor etwa 2 Jahren habe ich mir auch einen sündhaft teuren von Busch-Jäger geleistet. Der kann mit Tastern bedient werden und stellt beim Anlegen der Netzspannung automatisch fest, welcher Art die Last ist (indem er die Lampen einige Male kurz einschaltet). Dementsprechend macht er AN- oder ABschnittsdimmung. Auch der paßt in eine normale UP-Dose, hat also keinen großen Kühlkörper, was bei Transistoren und diesen Leistungen sicher notwendig wäre ? Dafür aber einen Single Chip Prozessor. Den „Triac“ (oder was auch immer da eingesetzt ist) konnte ich leider nicht identifizieren.
Über deratige Schaltungen / ICs usw. suche ich Infos.
Gruß, Gunter
Hi
Die Frage war nach --AB !!!–schnittsdimmern.
Das ist prinzipiell unmöglich, es sei denn, mann arbeitet mit
Transistoren oder IGBTs (wohl kaum!).
Mein Vater hat sich für die Drehzahlregelung von elektromotoren
im Elektronikladen eine entsprechende Schaltung bauen lassen
Da wurde ein Triac TIC263M verwendet.
Ich habe mir den Spannungsverlauf auf dem Oszi angeguckt
Es ist ein PhasenABschnitts"Dimmer"
Ich habe keine Ahnung wie es funktioniert aber das einzige
größere elektronische Bauteil ist der Triac
mfg sl
Motoren haben eine beträchtliche Eigeninduktivität. Da sind Spannung und Strom nicht mehr in Phase. Der Triac schaltet immer im Stromnulldurchgang ab, also dann, wenn die Spannung nicht null ist. Bei Lampen geht das nicht, selbst wenn ein Trafo vorgeschaltet ist.
Jörg
[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]
Hallo,
eine passende Schaltung habe ich auch nicht parat, aber einige Anmerkungen:
Unmöglich ist sicherlich das Abschalten eines normalen Triacs
(ich meine jedoch auch mal was von Spezialtypen mit 4
Anschlüssen gehört zu haben).
von abschaltbaren Triacs habe ich noch nichts gehört, kann ihre Existenz aber natürlich nicht ausschließen. Auf jeden Fall gibt es aber abschaltbare Thyristoren ( GTO’s ). Die Ansteuerung ist allerdings etwas umständlicher.
Abschnittsdimmer gibt’s jedoch. Z.B. bei Conrad einer für 55
DM mit Poti bis 315 Watt.Vor etwa 2 Jahren habe ich mir auch einen sündhaft teuren von
Busch-Jäger geleistet. Der kann mit Tastern bedient werden und
stellt beim Anlegen der Netzspannung automatisch fest, welcher
Art die Last ist (indem er die Lampen einige Male kurz
einschaltet). Dementsprechend macht er AN- oder
ABschnittsdimmung. Auch der paßt in eine normale UP-Dose, hat
also keinen großen Kühlkörper, was bei Transistoren und diesen
Leistungen sicher notwendig wäre ? Dafür aber einen Single
Chip Prozessor. Den „Triac“ (oder was auch immer da eingesetzt
ist) konnte ich leider nicht identifizieren.
Warum sollen Transistoren größere Kühlkörper brauchen ? Ein eingeschalteter Triac hat, technologiebedingt, einen Spannungsabfall von etwa 1,5 Volt. Mit Transitoren lassen sich wesentlich kleinere Restspannungen erreichen ( unter 0,5 Volt ). Die bräuchten dann sogar kleinere Kühlkörper. Bei Leistungen bis 315 W ist das kein Problem. Natürlich muß ein Brückengleichrichter vorgeschaltet werden, der wahrscheinlich noch mehr Wärme produziert, als der Transistor. Eine Alternative zum Brückengleichrichter wären 2 antiseriell geschaltete Transistoren.
Jörg