Hi,
ich hatte dir ja vor wenigen Wochen zu diesem Thema bereits geantwortet.
Wenn du jetzt anfängst zu studieren, dann kann sich die Arbeitsmarktsituation bis zum Ende deines Studiums drei Mal verändert haben. Eine Garantie auf einen Job kriegst du nicht und wenn du das absolut begehrteste Studienfach studierst, heisst das noch lange nicht, dass du nachher einen Job bekommst.
Ich habe im Laufe der Jahre viele formal hochqualifizierte Leute mit Bestnoten angetroffen, die ich nicht mal für einen sogenannten Hilfsjob eingestellt hätte. Das waren zB Menschen, die nicht in der Lage waren, Prioritäten zu setzen, sich im Detail verzettelten und nicht gut mit anderen Menschen kommunizieren konnten.
Was ich damit sagen will ist, dass es fast egal ist, was du studierst, wichtig ist, dass es deins ist… genau das passende für dich. Eine Freundin von mir ist Sozialarbeiterin und heute Abteilungsleiterin an einer Hochschule, eine andere ist Industriedesignerin und jetzt Teamleiterin in einer Agentur, ich bin Sozialpädagogin und mache Personalentwicklung, Recruitment und Training in einem Unternehmen, ein Freund ist Englischlehrer und hat eine Zusatzausbildung (BWL) gemacht und ist Projektleiter bei einem Dienstleister. Das sind sicher keine klassischen Einsatzbereiche, aber alle genannten Personen haben durch ihre Art und Persönlichkeit überzeugt.
Schnupper während deines Studiums in verschiedene Bereich (viele Praktika) und knüpfe Kontakte, dann seh ich auch bei einem „aussichtslosen“ Studiengang nicht unbedingt schwarz.
Ich habe gelesen, dass diese als Trainer in großen Unternehmen
eingestellt werden könnten. Gibt es noch andere Einsatzgebiete
in der Wirtschaft?
Klar, Personalbereich generell (Personalentwicklung, -management, später auch -leitung), Generalistenjobs in Agenturen (Teamleiter), Unternehmensberatungen…
Ich möchte nicht in die Arbeitslosigkeit studieren, sondern
noch andere Möglichkeiten haben.
Die hängen in der Regel nicht zwingend von deinem Studienfach ab.
Viel Erfolg bei der Entscheidungsfindung
Gruß
Xelya