Dipl. Wirtschaftspsychologe (FH)

Hallo,

an der FH Lüneburg wird ein Studiengang angebten:
Dip. Eitschaftspsychologe. Beschäftigt sich mit 60% Psychologie, 25% BWL und 15% VWL, Recht etc.
Dieser Studiengang wurde auf Anraten des WIrtschaftsrates gebildet, um Schnittstellen zu schliessen.

Ich habe nur die Bedenken, daß man mit diesem Studiengang nichts halbes und nichts ganzes darstellt.
Mit Psychologen kann man ja bekanntlich Strassen pflastern.

Kann mir irgendjemand hierzu ein paar Infos liefern, bzw. weiss jemand etwas genaueres über die spätere Einsatzfelder und Arbeitsmarktprpgnosen??!?
Für sämtliche Infos bin ich dankbar.

Grüßle
Maren

Hi Maren :smile:

Dip. Eitschaftspsychologe. Beschäftigt
sich mit 60% Psychologie, 25% BWL und 15%
VWL, Recht etc.

Also mehr Psychologie, und Psychologen gibt’s doch fast so viel wie Mediziner. Dazu kommen dann noch die ueblichen Laberfaecher BWL, VWL und das Paukfach Recht.

Tja, sei mal ehrlich, was willst du damit machen. Psychologie koennen die Psychologen besser und BWL die BWLer und Baenker. Da bleibt dann wohl nur noch die Wahl zwischen McDonalds und BurgerKing …

Mit Psychologen kann man ja bekanntlich
Strassen pflastern.

Nein, das geht nicht, weil auf den Strassen liegen schon die Mediziner. Aber vielleicht kann man Psychologen ja fuer die Hausdaecher benutzen, sofern ihre Kindheit nicht allzu schlimm war und sie keine Hoehenangst haben …

Ausserdem musst du dich als FH-Absolventin immer mit den Uni-Absolventen messen, denen eine intensivere Ausbildung nachgesagt wird. Nicht umsonst gibt es ja dann den Zusatz (FH = Fuer die Haelfte) in deinem Diplom.

Nee, mal ehrlich, ich wuerde die Finger von so was lassen …

cu Stefan.

Hi Stefan :smile:)

*lol* gute Anwort!!!
Genau das was Du geschrieben hast, die Befürchtung habe ich nämlich auch *fg*.
Nix halbes und nix ganzes!!

Hi Maren :smile:

Dip. Eitschaftspsychologe. Beschäftigt
sich mit 60% Psychologie, 25% BWL und 15%
VWL, Recht etc.

Also mehr Psychologie, und Psychologen
gibt’s doch fast so viel wie Mediziner.
Dazu kommen dann noch die ueblichen
Laberfaecher BWL, VWL und das Paukfach
Recht.

Tja, sei mal ehrlich, was willst du damit
machen. Psychologie koennen die
Psychologen besser und BWL die BWLer und
Baenker. Da bleibt dann wohl nur noch die
Wahl zwischen McDonalds und BurgerKing

Mit Psychologen kann man ja bekanntlich
Strassen pflastern.

Nein, das geht nicht, weil auf den
Strassen liegen schon die Mediziner. Aber
vielleicht kann man Psychologen ja fuer
die Hausdaecher benutzen, sofern ihre
Kindheit nicht allzu schlimm war und sie
keine Hoehenangst haben …

Ausserdem musst du dich als
FH-Absolventin immer mit den
Uni-Absolventen messen, denen eine
intensivere Ausbildung nachgesagt wird.
Nicht umsonst gibt es ja dann den Zusatz
(FH = Fuer die Haelfte) in deinem Diplom.

Biste Dir da sicher??!?! FHler haben den Vorteil, sie sind schneller fertig und haben mehr Praxisbezug - was von der heutigen Wirtschaft ja immer so bejammert wird. Die Uni-Absolventen fliegen in absolut höheren Dimensionen - à la Tachiememissionen oder gar mit Worb 9!

Nee, mal ehrlich, ich wuerde die Finger
von so was lassen …

Habe mich heute abend mit einigen Studenten sehr intensiv unterhalten und werd wohl doch die andere Alternative wählen, nämlich Wirtschaftsingenieur - aber auch wieder als FH -!!
Was meinste denn davon. Ist eben auch ein Mittelding.

Cu
Maren

cu Stefan.

Hi Maren :smile:

Biste Dir da sicher??!?! FHler haben den
Vorteil, sie sind schneller fertig und
haben mehr Praxisbezug - was von der
heutigen Wirtschaft ja immer so bejammert
wird.

Ich bin Physiker und arbeite in der IT-Branche. Ich habe die Erfahrung gemacht, dass die FHler immer gut sind fuer Rechnerverwaltung und Hardwarekram. Aber wenn es an konkrete Probleme geht, dann muss man ihnen die Loesung vorkauen. Ihre Aufgabe beschraenkt sich dann meistens darauf, die vorgegebenen Loesungen in irgendeiner Programmiersprache nieder zu schreiben …

FHler werden halt dafuer trainiert, um vorhandenes Wissen umzusetzen. An der Uni wird man darauf getrimmt, Neues zu entdecken und selbststaendig Loesungen zu finden.

Die Uni-Absolventen fliegen in
absolut höheren Dimensionen - à la
Tachiememissionen oder gar mit Worb 9!

Ja, so aehnlich. Denn irgendwer muss ja neue Ideen und Visionen haben, damit Millionen in diesem Land davon profitieren, indem sie diese Ideen in Produkte umsetzen !!!

Habe mich heute abend mit einigen
Studenten sehr intensiv unterhalten und
werd wohl doch die andere Alternative
wählen, nämlich Wirtschaftsingenieur -
aber auch wieder als FH -!!

Zumindest klingt es besser. Ich weiss allerdings nicht was das ist, vielleicht jemand der Kneipen (Wirtschaften) baut :smile:

Was meinste denn davon. Ist eben auch ein
Mittelding.

Mitteldinger sind immer schlecht, weil die Firmen eigentlich anders vorgehen. Wenn wir zum Beispiel ein Projekt ueber Gentechnik starten, dann denken wir zuerst an Biologen, Biochemiker fallen uns erst viel spaeter ein. Mit anderen Worten, Firmen haben einen konkreten Bedarf in einem bestimmten Sektor, den sie mit Leuten aus diesem Sektor fuellen wollen. Sie kommen oft gar nicht auf die Idee, dass es noch andere Berufsbilder gibt, die ihre Probleme ebenfalls loesen koennten.

In der IT-Branche z.B. hat es lange gedauert, bis man begriffen hat, dass Physiker und Mathematiker viel bessere Programmierer sind als Informatiker. In unserer Software-Entwicklung arbeiten 18 Physiker und 2 Mathematiker. Ok, wir haben auch 3 FH-Informatiker, aber die warten nur das Netzwerk und installieren Programme …

Also mein Tipp: Lieber ein pures Fach als nichts Halbes und nichts Ganzes!

Viel Glueck …

cu Stefan.