ich will mich weiterbilden. Habe eine kaufmännische Ausbildung genossen und auch ein paar Jahre Praxis eingefahren.
In Frage kommt für mich eine Weiter~/Fortbildung zum Betriebswirt.
Nun gibt es verschiedene Anbieter, sprich staatliche Institutionen aber auch private Bildungseinrichtungen. Zum einen wird der der Dipl.-Betriebswirt angeboten aber auch der „staatlich geprüfte“ ~.
Mir stellt sich die Frage, wo der Stellenwert des „staatlich geprüften“ Betriebswirts zu suchen ist? Gerade im Vergleich zum Studiengang mit Diplom. Kann man die beiden direkt mit einander vergleichen? Wenn ja, wer gewinnt? (betrachtet mit den Augen meiner zukünftigen Arbeitgeber)
wenn du Abi oder die FH-Reife hast, würde ich studieren. Mein Freund macht grad den staatl. gepr., aber er hat auch keine Hochschulreife…
Die Zukunftsaussichten von FHlern schätze ich als deutlich besser ein. Durch den staatl. gepr. erreichst du erst die FH-Reife, daran sieht man schon, dass er deutlich geringer qualifiziert ist.
ich stand vor einiger Zeit auch vor der Entscheidung, hab mich jetzt aber entschieden, zu studieren.
Auf Grund meiner Suche hat sich herausgestellt, dass der „Staatl. gepr. Betriebswirt“ weit unter den Diplom anzusiedeln ist.
Schließlich ist ein Diplom ein akademischer Abschluss, und in fast allen Stellenanzeigen zum Betriebswirt wird ein abgeschlossenes STUDIUM von den Arbeitgebern verlangt. Wieso sollten sie sich auch mit weniger zufrieden geben, schließlich gibt es viele mit einen Abschluss in BWL.
Zudem haben viele Absolventen des Weiterbildungsganges „Staatl. gepr. Betriebswirt“ mir gesagt, dass sie durch den Abschluss keine oder kaum eine berufliche Verbesserung bewirkt haben. Eine Verbesserung ist nur gegeben, wenn man im eigenen Betrieb direkt aufsteigen kann.
Der Nachteil ist allerdings, dass ein Studium natürlich länger dauert, und man die FH-Reife benötigt. Dafür hat man einen Abschluss, mit den man etwas anfangen kann.