Hallo
Du dürftest doch inzwischen Begriffen haben, daß ich
sprachlich durchaus fordernd bin, als laß solche
undurchdachten Einschätzungen einfach sein. 
Es gehört wahrlich kein Geniestreich dazu, zu erkennen, das Regeln Ausnahmen haben und ich bin mir dessen ganz genau bewusst gewesen, dass Du darauf herumreitest. Aber es sollte auch nach der SINNHAFTIGKEIT einer Aussage im Kontext zu fragen um zu überprüfen, ob eine Aussage richtig ist.
Du hast so getan als sei die Regelhaftigkeit im Studium die gleiche wie die bezüglich des Abiturs. Und beim Abitur in Deutschland ist es keine Regel, sondern gesetzt, dass keine Note besser als 1,0 existiert. Das sollte wohl allgemein (unter Abiturienten) bekannt sein und ich vermute, das wusstest Du auch.
Und auf die regelhafte Nichtexistenz der Note unter 1,0 hinzuweisen macht auch keinen Sinn, denn das das nicht „normal“ ist, das ist ja nix neues.
Und der Auspruch, mit Auszeichnung könne es geben, die Note bleibt dann aber 1,0 war außerdem nicht mehr mit idR versehen und es legt nahe, das dies die EINZIGE Ergänzung zur 1,0 wäre, vor allem da dies im Abitur nicht existiert, da steht auch wenn man rechnerisch 0,9 hat, nichts außer der erreichten Punktzahl und ich kenne Abizeugnisse mit 0,9 aus mehreren Bundesländern.
Letztendlich kann Dir niemand zu 100% nachweisen, dass Du etwas objektiv falsches geschrieben oder gemeint hast.
Aber entweder deine Aussagen können nicht für voll genommen werden, weil winzige Einschränkungen in der Bedeutsamkeit bis ins unerträgliche ausgedehnt werden und so keine Aussage zu Stande kommen kann, die irgendwem hilfreich sein kann, oder Du gibst zu, dich vertan zu haben und fängst an, zu versuchen, Sprache zur Kommunikation zu gebrauchen.
Ich sage es Dir mal so ganz klar und deutlich:
Es ist TOTAL ÄTZEND zu lesen, was Du schreibst, weil Du in allem was Du tust, absolut (noch 1000 mal mehr als ich) kleinich bist, um eigene Fehler von Dir zu weisen. Es gibt aber immer sowas wie eine Sorgfaltspflicht auch in Kommunikationen. Immer auf das eine „in der Regel“-Wort in der und der Zeile zu verweisen, das bringt nichts. Das zeugt überhauptnicht von Rückgrat.
Entweder Du schreibst etwas, aus dem DEUTLICH hervorgeht, ob das Gegenüber das ernst nehmen kann und Du gestehst ein, wenn Du etwas falsch gemacht hast, oder Du lässt es aber ganz, bzw andernfalls sollte man dich nicht ernst nehmen auch wenn Du dich äußerst.
Und wenn ich mich jetzt mal jetzt mal auf dein Niveau herablasse, dann kann ich Dir zeigen, wo Du einen Fehler gemacht hast und dich nichtmehr herausreden kannst:
„Du bist aber nicht der erste, der darüber stolpert, daß er gewissen Worten ihren impliziten Raum nimmt.“
Aha, wenn sich dieser implizite Raum darauf bezieht, dass an der Uni doch eine Note unter 1,0 möglich ist, dann MUSS sich dieser implizite Raum aus rein satztechnischen Gründen auch auf das Abi beziehen. Das bedeutet, dass impliziter Raum für eine Note unter 1,0 auch im Abi existieren würde. Aber den gibt es nicht. Das steht im „Beschlüsse der Kultusministerkonferenz. Gymnasiale Oberstufe, Abendgymnasium, Kolleg, Abiturprüfung.
Neuwied: Luchterhand, 1981. Loseblattsammlung.“
den ich hier leider nicht zitieren kann. Also ist der implizite Raum nicht gegeben und eben hast Du auch nicht von einem impliziten mölichen Raum gesprochen, sondern dass dieser existiere. Du hättest nicht von einer Regel sprechen dürfen. Wenn Du das negierst, dann kann ich Dir an anderer Stelle zeigen, dass Du Leute selbst dafür angreifst, dass sie implizite Räume offenlassen, deren Existenz Du negierst.
Fang an, konstruktiv mit Leuten zu sprechen und Du wirst sehen, dass es Früchte trägt. Sei genau, das ist OK, aber weise auf Lücken so hin, dass sie gesehen werden und gib an Stellen wo Du das nicht tust zu, dass Du Fehler gemacht hast. Sprache ist für Kommunkation gedacht, nicht um sich dahinter zu verschanzen.
In der Prädikatenlogik kannst Du natürlich weiterhin so vorgehen, aber dort solltest Du auch nicht vorhandene Spielräume schließen.
VG, STefan