Liebe Kassiopeia!
Ich bin momentan im 6.Semester (soziologie) & wollte mal von
euch, evtl. Erfahrenen, wissen ob es sinnvoll ist, sich schon
mit dem Gedanken der Diplomarbeit langsam zu beschäftigen,
oder ist es dafür noch zu früh? Wie war es bei euch? Bin ja
momentan am Anfang des Hauptstudiums…
Unbearbeitete Themen gibts wie Sand am Meer, man muss daher gar keine Angst haben, keines zu finden.
Überleg dir, in welche Richtung du mit deiner Diplomarbeit grob gehen willst und was du beherrschst, schau, obs dafür eine geeignete Prüferin gibt und ob die dir taugt, geh bei ihr in ein Hauptseminar, und vielleicht ergibt sich daraus dann auch schon ein konkretes Thema.
Manche Prüfer bieten übrigens sogar auf Schwarzen Brettern oder ihrer HP Themen an. Oder stöber in der Fakultätsbibliothek ein paar alte Diplomarbeiten durch, so findest du locker genug Anregungen.
Ich würde das Ding schon eher früh angehen, je mehr Zeit du frühzeitig zum Einlesen in ein Gebiet hast, desto entspannter wird die heiße Phase dann.
Ist es wichtig das Thema an den späteren potentiellen
Arbeitgeber/Arbeitsgebiet zu orientieren, sodass man evtl.
bessere Einstellungschancen hat oder kann es ruhig etwas
allgemeiner sein?
Welches Arbeitsgebiet schwebt dir denn vor.
Natürlich ist es sinnvoll, das darauf auszurichten, wenns möglich ist.
Wenn dir beispielsweise eine Tätigkeit in einem Meinungsforschungsinstitut vorschwebt, ist eine theoretische Arbeit über den Begriff des symbolischen Kapitals bei Pierre Bourdieu keine Bewerbungshilfe … unbedingt ein Hindernis aber auch nicht.
Gehs locker an, alles halb so wild.
Wers bis ins Hauptstudium schafft, schafft auch das Diplom, und ein Thema hat noch jede gefunden … das Ganze schaut aus der Perspektive Anfang des Hauptstudiums sowieso schlimmer aus als es dann wird. Ging mir nicht anders.
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Was sagt ein arbeitsloser Germanist zu einem arbeitenden Soziologen?
Zwei Bigmac und ne große Cola, bitte!_