ich möchte Direktbrokerage machen über meine Sparkasse. Der eine Kassenbeamte sagt, das gehe, indem ich über Börse STUTTGART kaufe. Der andere sagt, ich solle über XETRA kaufen. - Was ist der Unterschied? - Was soll ich am besten tun?
Ich würde da kaufen, wo der meiste Umsatz ist. Egal ob Xetra, Stuttgart, Düsseldorf, Berlin oder sonst wo auf der Welt.
Da ich nicht weiss was du die Kerle genau gefragt hast (die im übrigen wohl beide keine Beamten sind ) kann ich nicht beurteilen ob die Antwort gut oder schlecht war.
So alleine in den Raum gestellt klingt sie eher sehr unbefriedigend.
in Xetra wird nach Angebot und Nachfrage ein Geld (Kaufkurs) und ein Briefkurs (Verkaufsurs) gestellt. Wenn Du also kaufen möchtest, berechnet der Computer Dir automatisch den (höheren) Briefkurs.
Die Börse Stuttgart garantiert Dir mindestens den zeitgleichen Xetrakurs, kann aber auch einen Kurs, der zwischen Xetra Geld- und Briefkurs liegt abrechnen. Das ist dadurch möglich, das die Orderausführung nicht durch einen Computer bestimmt wird, sondern durch einen menschlichen Skontroführer. Für den Anleger bedeutet das, dass er häufig einen besseren Kurs bekommt als in Xetra. In der Praxis werden die Differenzen aber minimal sein.
Grundsätzlich gilt aber, wie Ivo schon sagte, die Order dahin zu legen, wo der höchste Umsatz (=fairster Preis) stattfindet.
Beste Grüsse aus dem Süden
Roland
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da kann ich nur zustimmen… aber an deiner Stelle würde ich kein Direktbrokerage machen, da deine Fachkenntnisse noch nicht ausgereift zu sein scheinen. Nicht dass du irgendwas kaufst, was grad in der Zeitung steht und du nachher weniger Kapital wie zuvor hast.
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