Direktversicherung

Hallo,
wer kann mir bitte weiterhelfen. Ich habe heute einen Brief von meinem Arbeitgeber erhalten, mit dem Angebot eine Direktversicherung abzuschließen. Nun habe ich im Internet rumrecherchiert und bin nicht ganz schlau geworden. So wie ich das verstanden habe soll es ja was gutes sein, zumindest wird sie immer empfohlen.
Mein Betrieb würde jährlich 366€ für diese Versicherung einzahlen und es steht noch, dass ich selber durch Urlaubs-Weihnachtsgeld oder meinem Einkommen das ganze aufstocken kann.
Nun meine 1 Frage: Muss ich selber enzahlen oder geht es, dass mein Betrieb diese 366€ einzahlt und ich dadurch kein Reduzierung meines Einkommens habe. (kurz gesagt: ich möchte nichts von meinem Gehalt für die Versicherung zahlen)
2 Frage: Kann ich eventuell dann nachträglich durch eine eigene Einzahlung das ganze aufstocken.
3 Frage: Was passiert wenn ich den Arbeitgeber wechsle. Kann ich unter umständen, das was sich bis dahin zusammen gespart hat einfach auszahlen lassen oder MUSS eine weitere Versicherung beim neuen Arbeitgeber entstehen. Und was, wenn der neue Arbeitgeber sich nciht bereit erklärt.

Und zum Schluss würde ich gerne von euch wissen, ob das ganze wirklich lohnenswert ist ?.

Bitte antwortet mir nicht mit Kopien der Erklärungen auf den Seiten der Versicherer, das ist mir zu unverständlich.

Danke im Voraus für eure Mühe
Steve

Mein Betrieb würde jährlich 366€ für diese Versicherung
Nun meine 1 Frage: Muss ich selber enzahlen oder geht es, dass
mein Betrieb diese 366€ einzahlt und ich dadurch kein

Du schreibst doch oben selber, dass der Betrieb diesen betrag bezahlt.

2 Frage: Kann ich eventuell dann nachträglich durch eine
eigene Einzahlung das ganze aufstocken.

Das jmußt Du die Firma fragen, deren Vertrag Du abschließt. Grundsätzlich geht das .

3 Frage: Was passiert wenn ich den Arbeitgeber wechsle. Kann
ich unter umständen, das was sich bis dahin zusammen gespart
hat einfach auszahlen lassen oder MUSS eine weitere

Das ist eine betriebliche Altersversorgung. Die kannst Du Dir auszahlen lassen, wenn Du in Altersrente gehst.

Versicherung beim neuen Arbeitgeber entstehen. Und was, wenn
der neue Arbeitgeber sich nciht bereit erklärt.

… stellst Du den Vertrag beitragsfrei. Allerdings muß der Arbeitgeber den Vertrag weiter bedienen, wenn Du teile Deines Gehaltes dafür verwendest.

Und zum Schluss würde ich gerne von euch wissen, ob das ganze
wirklich lohnenswert ist ?.

Meiner Meinung nach ja.

Hallo,

Hallo,
wer kann mir bitte weiterhelfen. Ich habe heute einen Brief
von meinem Arbeitgeber erhalten, mit dem Angebot eine
Direktversicherung abzuschließen.

Mein Betrieb würde jährlich 366€ für diese Versicherung
einzahlen und es steht noch, dass ich selber durch
Urlaubs-Weihnachtsgeld oder meinem Einkommen das ganze
aufstocken kann.

Prima, nett vom AG!

Nun meine 1 Frage: Muss ich selber enzahlen oder geht es, dass
mein Betrieb diese 366€ einzahlt und ich dadurch kein
Reduzierung meines Einkommens habe. (kurz gesagt: ich möchte
nichts von meinem Gehalt für die Versicherung zahlen)

So wie du es schilderst kannst du, musst aber nicht! Insgesamt kannst du (gesamt)2544 EUR jährlich anlegen - dafür musst du keine Lohnsteuer (Grenzsteuersatz) und keine Sozialabgaben zahlen. Solltest du keine „alte“ DV (§40bEStG) haben, sind weitere 1800 EUR möglich (keine Soz.Abgabenersparnis).

Frage: Kann ich eventuell dann nachträglich durch eine

eigene Einzahlung das ganze aufstocken.

Ja, klar!

3 Frage: Was passiert wenn ich den Arbeitgeber wechsle.

Woher sollen wir das wissen? Dazu müssten wir die Vereinbarung kennen und evtl. wann du vorhast zu wechseln!
Klassisch wäre (bei AG-fin.) mindestens 30 Jahre alt und 5 Jahre LZ der Zusage (gesetzliche Unverfallbarkeit dem Grunde nach). Es ist aber auch möglich, dass du die bAV bei Ausscheiden grundsätzlich mitbekommst (ich rede von den 366 EUR, das evtl. aus eigenem Antrieb zusätzliche, nimmst du bei Ausscheiden immer mit).

Kann

ich unter umständen, das was sich bis dahin zusammen gespart
hat einfach auszahlen lassen

I.d.R. Nein!

oder MUSS eine weitere

Versicherung beim neuen Arbeitgeber entstehen. Und was, wenn
der neue Arbeitgeber sich nciht bereit erklärt.

Müssen musst du garnichts, siehe auch Nordlicht!

Und zum Schluss würde ich gerne von euch wissen, ob das ganze
wirklich lohnenswert ist ?.

Seltsame Frage, zumindestens, was die 366 EUR anbelangt! Hast du schon mal den Spruch vom „geschenkten Gaul…“ gehört?

Bitte antwortet mir nicht mit Kopien der Erklärungen auf den
Seiten der Versicherer, das ist mir zu unverständlich.

Versteh ich nicht!?!

Danke im Voraus für eure Mühe
Steve

Bitte cooler

Guten Tag Steve,
was bitte, ist unter der Wortschöpfung „lohnenswert“ zu verstehen ?
Gruß
Günther

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Hallo Günter,

was bitte, ist unter der Wortschöpfung „lohnenswert“ zu
verstehen ?

auch wenn´s eigentlich das falsche Brett ist :wink::
http://www.openthesaurus.de/overview.php?search=1&wo…
(aber man hilft ja gerne *g*)

Viele Grüße
Frank Hackenbruch

Hmpfffff…
Guten Tag Frank Hackenbruch,
leider, leider, leider hat es nicht geklappt.
Mein zarter Hinweis, den ich in eine Frage gehüllt habe, und der darauf abzielen sollte, dass es das unsägliche Wort zwar gibt, dieses
für sich genommen aber nur ein Ausdruck des baren Unfuges ist, hat nicht verfangen. Entweder etwas lohnt sich oder etwas ist etwas wert.
Beides zusammengerührt ist zwar leider deutscher Sprachgebrauch, ergibt aber keinen Sinn. Denn was soll etwas sein, das des Lohnens
wert ist ?

Erschöpft
Günther

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