Disco-Besuche von Jugendlichen

Hallo,

aus gar keinem aktuellen Anlass möchte ich gerne wissen, wie ihr das haltet oder halten würdet, wenn eure Tochter so 14, 15 Jahre alt wäre und am Wochenende weggehen möchte. Disco, Kneipe, sowas. Nehmen wir an, ihr vertraut eurem Kind, es fiel bislang nicht durch besonders kritischen Freundeskreis oder andere Exzesse auf.

Laut Gesetzgeber darf ein Jugendlicher in dem Alter bis 23 Uhr in Gaststätten, in Discos eigentlich gar nicht.

Wir wissen alle, daß die Realität anders aussieht, und wir wissen auch, daß die Wünsche und Bedürfnisse von Jugendlichen anders aussehen.

Ich habe mir so „zurechtüberlegt*“, daß ich es okay finde, wenn Madamchen einmal im Monat bis ~Mitternacht weg darf, wenn sie sich von Papa abholen lässt - so sind Heimweg und Zustand gesichert, und das ist ja das wichtigste.

Findet ihr das unangemessen lasch? Oder gar noch zu hart?

Und über dieses Beispiel hinaus:
Was geht in Elternköpfen vor in Bezug auf den beginnenden Drang der Kinder, auch mal feiern zu gehen?
Ab wann lasst ihr euer Kind wirklich frei laufen, also so lange weg, wie es möchte?
Inwiefern hängt das von der Veranstaltung ab?
Macht es einen Unterschied (und welchen?), ob es in die Spätvorstellung ins Kino, auf ein Rockkonzert, in eine Disco, auf eine private Fete in strumfreier Bude möchte?

Und vor allem: Warum denkt ihr so, wie ihr denkt?

Gruß,

Malte

* Ich schliesse nicht aus, daß sich meine Einstellung ändert, wenn ich mal tatsächlich ein Balg in dem Alter habe und mich noch weiter von meiner eigenen Jugend entfernt habe :wink:

Servus,

wieso gehst du nicht mal mit? Ich mein sooooo alt biste ja auch noch nicht oder? Und so hast einfach alles besser unter Kontrolle!

Also wenn meine Tochter in dem Alter is - ich geh mit!
Ausserdem finde ich pers. haben Kinder mit 14 noch nichts in ner disko zu suchen! Kneipe ja - aber Disco? Ne!

Gruss Manuel!

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Hallo Malte!

Vorab: Bei mir dauert es noch ein paar Jährchen bis ich mit diesen Probleme selbst konfrontiert bin…

wie ihr das haltet oder halten würdet, wenn eure Tochter so 14, 15
Jahre alt wäre und am Wochenende weggehen möchte. Disco,
Kneipe, sowas. Nehmen wir an, ihr vertraut eurem Kind, es fiel
bislang nicht auf.

Wie Manuel schon sagte: Ich würde einmal, einfach so, ohne vorherige Absprache, mitkommen. Und je nachdem was ich gesehen habe, entsprechend handeln.

Wenn sie noch nie negativ aufgefallen ist, finde ich, sie hat einen Vertrauensbeweis deinerseits verdient.

Wir wissen alle, daß die Realität anders aussieht, und wir
wissen auch, daß die Wünsche und Bedürfnisse von Jugendlichen
anders aussehen.

Ganz genauso ist es. Und deshalb wohl das Problem…

Ich habe mir so „zurechtüberlegt*“, daß ich es okay finde,
wenn Madamchen einmal im Monat bis ~Mitternacht weg darf, wenn
sie sich von Papa abholen lässt - so sind Heimweg und Zustand
gesichert, und das ist ja das wichtigste.

Das finde ich einen sehr vernünftigen Kompromiß. Und mit der Zeit immer ein bißchen „längere Leine“ ziehen lassen.

Findet ihr das unangemessen lasch? Oder gar noch zu hart?

Nö. Eigentlich recht vernünftig.

Was geht in Elternköpfen vor in Bezug auf den beginnenden
Drang der Kinder, auch mal feiern zu gehen?

Ich denke mit Sehnsucht danach, wie es bei mir damals war… *träumerisch*

Ab wann lasst ihr euer Kind wirklich frei laufen, also so
lange weg, wie es möchte?

Ich denke das hängt hauptsächlich vom Kind ab. Eine Pauschalaussage hier, fände ich nicht in Ordnung. Aber ganz bestimmt nicht, von heute auf morgen alles erlauben, was Uhrzeiten und Lokale angeht.

Inwiefern hängt das von der Veranstaltung ab?

Wenig. Es hängt vorallem an die Gesellschaft, mit wem sie hingeht.

Macht es einen Unterschied (und welchen?), ob es in die
Spätvorstellung ins Kino, auf ein Rockkonzert, in eine Disco,
auf eine private Fete in strumfreier Bude möchte?

In meinen Augen nicht so. Aber wie gesagt, je nachdem wie das Vertrauen zueinander (Eltern-Kind) ist und wer sie hin und während der Veranstaltung begleitet. Das macht für mich einen sehr wichtigen Teil der Entscheidung mit.

Und vor allem: Warum denkt ihr so, wie ihr denkt?

Vorallem weil ich aufgrunddessen eine wunderschöne Pubertät hatte und die damaligen „Begleitern“ noch heute, 30 Jahre später, noch immer meine Freunde sind. Und wenn ich meine Freunde, meine ich nicht nur, Menschen mit denen ich heute noch ins Kino gehe, sondern die die da sind wenn ich sie brauche (und umgekehrt) Ich will es auf gar keinen Fall missen und ich kriege Gänsehaut aus Angst, wenn ich denke, ich hätte mit meinen damaligen „Begleitern“ nicht an solche Veranstaltungen teilnehmen dürfen.

Und mir ist es auch klar, daß ein Teil meiner ausgezeichneten Beziehung zu meiner Eltern auf diese o.g. Tatsachen berührt. Sie hatten Vertrauen in mir und ich habe dies nicht mißbraucht.

Ich hoffe ich habe Dir ein bißchen weiter geholfen. Das ist meine ganz persönliche Meinung und so schreibe ich sie hier nieder.

Schöne Grüße aus Nürnberg!
Helena

Hallo Manuel,

Also wenn meine Tochter in dem Alter is - ich geh mit!

auf dass sie das Fremdschämen lerne ? Nix ist peinlicher als ein Jugendlicher der auf eine Party seine ollen mitbringt.

Ciao maxet.

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Hi!

Also wenn meine Tochter in dem Alter is - ich geh mit!

auf dass sie das Fremdschämen lerne ? Nix ist peinlicher als
ein Jugendlicher der auf eine Party seine ollen mitbringt.

Kommt drauf an, wie die „Olle“ drauf ist. Wenn meine Mutter nur ein paar Jahre älter wäre als ich ( mich also so mit 14 bekommen hätte ), dann hätte ich kein Problem damit sie mitzunehmen. Hätte ich jetzt auch so nicht. Ich glaube, da kann man keine Pauschalaussage machen.

Tara

Hallo Malte,

Laut Gesetzgeber darf ein Jugendlicher in dem Alter bis 23 Uhr
in Gaststätten, in Discos eigentlich gar nicht.

da hat München eine relativ gute Infrastruktur, also diese „geschlossenen Veranstaltungen“, auf denen Jugendliche länger bleiben dürfen.

Wir wissen alle, daß die Realität anders aussieht, und wir
wissen auch, daß die Wünsche und Bedürfnisse von Jugendlichen
anders aussehen.

Und über dieses Beispiel hinaus:
Was geht in Elternköpfen vor in Bezug auf den beginnenden
Drang der Kinder, auch mal feiern zu gehen?

Bei mir ganz einfach: Erlaube, was du vertreten kannst. Wenn du zuviel verbietets und kontrollierst, dann erfährst du nicht mehr, wo dein Kind wirklich steckt.

Und vor allem: Warum denkt ihr so, wie ihr denkt?

Ich spreche da aus Erfahrung, wenn auch noch nicht im Alter von 14-15 Jahren, aber ich hatte eine Freundin, Studentin mit Bude ohne Telefon, von meinen Eltern durchaus geschätzt. Bei dieser war ich immer, wenn ich mir sicher war, dass meine Eltern (vor allem mein Vater) meinen wirklichen Umgang missbilligen würden.

Gruß, Karin

Hi!

Also wenn meine Tochter in dem Alter is - ich geh mit!

auf dass sie das Fremdschämen lerne ? Nix ist peinlicher als
ein Jugendlicher der auf eine Party seine ollen mitbringt.

Und wenn man auch dort hin geht, OHNE seinem Kind auf den Fersen zu hängen?
So, als Beobachter aus der Ferne?

Es muss ja gar nicht mal passieren, dass die (anderen) Kids mitbekommen, dass man da ist!

LG
Guido

Hallo,

zuerst einmal vorausgeschickt: Ich habe diese Zeit mit meiner Tochter hinter mir und die war ganz schön anstrengend :wink:

Ich denke, dass man diese Frage gar nicht so generell beantworten kann, weil ständig die aufgestellten Regeln in Frage gestellt werden und die Kinder in dem Alter versuchen, die Grenzen auszuweiten.
Deswegen würde ich immer von Fall zu Fall entscheiden und schauen, was machbar ist und welchen Kompromiss man aushandeln kann.

Absolut wichtig finde ich, dass der Nachhauseweg zur späten Stunde sicher gewährleistet ist. Dafür bin ich auch noch nachts um zwei durch die Gegend gefahren.

Mit Kind in die Disco gehen finde ich überhaupt nicht gut. Da kann sich wohl auch schlecht auf Vertrauen beziehen, wenn man seinem Kind heimlich hinterherschleicht.

Kinder in dem Alter wollen vor allem eins: Nicht so werden wie ihre „Alten“ und versuchen sich aus dem Grund auch abzugrenzen und zu lösen. Ein wichtiger Schritt in der Entwicklung eines Kindes. Nur, wie soll das gehen, wenn die Eltern „auf jugendlich“ machen und ihrem
Kind nicht seinen Raum lassen und damit auch die Möglichkeit, seinen Weg im Leben zu finden?

Kinder wollen Eltern, an denen sie sich orientieren können und keine 40jährigen Kumpels.

Da kann man sich noch so jung fühlen … ein Bekannter, der im Rahmen einer Betriebsfeier nachts in einer Disco landete, durfte sich
den Spruch anhören…„boooooah, jetzt kommen sie schon zum Sterben her“ *gg Tja, frei nach dem Motto: Trau keinem über 30 :smile:

Liebe Grüße
usch

Radio Eriwan
Moin,

Ich habe mir so „zurechtüberlegt*“, daß ich es okay finde,
wenn Madamchen einmal im Monat bis ~Mitternacht weg darf, wenn
sie sich von Papa abholen lässt - so sind Heimweg und Zustand
gesichert, und das ist ja das wichtigste.

Findet ihr das unangemessen lasch? Oder gar noch zu hart?

Darauf kann mein eigentlich nur mit Radio Eriwan antworten: Im Prinzip ja…aber…

Entscheidend ist für mich der Reifegrad der Person, der Wohnort und der Freundeskreis.

Ja, wenn ich der Person vertraue, ihr Freundeskreis oder die Leute, mit denen sie loszieht, schon über 16 und mir bekannt sind sind und sie mit diesen gemeinsam hin und zurück kommt. Auch sollten die Spielregeln klar und verstanden sein (nie bei jemandem mitfahren, der getrunken hat, immer genug Geld fürs Taxi im Notfall dabei, Handy aufgeladen etc.)

Allerdings hab ich auch schon 15-jährige kennengelernt, wo ich Zweifel hatte, ob die einen Einkaufsbummel am hellichten Tag in der Stadt allein überstehen würden.

Und über dieses Beispiel hinaus:
Was geht in Elternköpfen vor in Bezug auf den beginnenden
Drang der Kinder, auch mal feiern zu gehen?

Als ehemaliger „Mutter“ einer 15-16 jährigen kann ich nur sagen: Nackte Panik :smile: Die ersten Nächte, wo sie unterwegs war, hab ich bis ich die Haustür hörte, kein Auge zugemacht. Aber ich hab mich immerhin nie noch wach in der Küche erwischen lassen :smile:

Ab wann lasst ihr euer Kind wirklich frei laufen, also so
lange weg, wie es möchte?

Mir ist weniger die Zeit wichtig, als zu wissen, wo und mit wem sie sich aufhält.

Inwiefern hängt das von der Veranstaltung ab?
Macht es einen Unterschied (und welchen?), ob es in die
Spätvorstellung ins Kino, auf ein Rockkonzert, in eine Disco,
auf eine private Fete in strumfreier Bude möchte?

Nein. Allerdings sollte sie sich nicht einfallen lassen, mein Vertrauen zu missbrauchen.

Und vor allem: Warum denkt ihr so, wie ihr denkt?

Weil es sich schon in meiner Jugend bewährt hat.

Gruß
Marion

Kommt drauf an, wie die „Olle“ drauf ist. Wenn meine Mutter
nur ein paar Jahre älter wäre als ich ( mich also so mit 14
bekommen hätte ), dann hätte ich kein Problem damit sie
mitzunehmen. Hätte ich jetzt auch so nicht. Ich glaube, da
kann man keine Pauschalaussage machen.

Tara

*lach*
Also,aufgrund meiner Erfahrung als Erzieherin und Mutter einer pubertären Tochter kann ich nur sagen:
Egal, wie die „Olle“ drauf ist:wenn sie in Rudeln auftreten (die Teenies) sind die „Ollen“ ausnahmslos peinlich :wink:
Ausnahmen bestätigen aber, wie immer, die Regel
Gruss
Michaela

pah - ich als alter partyhase - der travolta von kolbermoor!

:wink:)))

gruss manuel!

[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]

Hallo,

Ich habe mir so „zurechtüberlegt*“, daß ich es okay finde,
wenn Madamchen einmal im Monat bis ~Mitternacht weg darf, wenn
sie sich von Papa abholen lässt - so sind Heimweg und Zustand
gesichert, und das ist ja das wichtigste.
Findet ihr das unangemessen lasch? Oder gar noch zu hart?

Ich finde es okay und würde es auch fair finden. :wink:
Eine Alternative wäre auch noch 2 Mal im Monat bis 10 weggehen. Wäre mMn sogar besser, weil deine Tochter dann doch nicht so viel trinkt oder in dumme Kreise kommt.
Ich durfte mit 15 erstmals weg, zuerst bis 10, dann bis 12.
Finde es gut, dass du deiner Tochter gleich sagst, wie lange und wie oft sie weggehen darf. Gut fände ich es auch, wenn du ihr sagst, dass sie bei ner guten Note auf ne Schularbeit einmal öfters weggehen darf und wenn sei eine schlechte Note hat, weniger oft.
Das verhindert auch den Absturz der Noten wegen des Fortgehens, da das für 14 bis 15-jährige ja noch neu und äußerst interessant ist :wink:

Ab wann lasst ihr euer Kind wirklich frei laufen, also so
lange weg, wie es möchte?

Durfte mit 15 bis 24:00 weg. Mit 16 gab es Ausnahmen, wo ich dann länger weg durfte. Ich wurde bis dahin aber immer abgeholt.
Mit 17 durfte ich mit Auto bis 12 weg und wenn ich abgeholt wurde oder mit dem Taxi fuhr, war das egal. Ab 18 durfte ich erstmals so lange weg, wie ich wollte :wink: Fand es aber angemessen. Warum ich antworte ist, weil das bei mir ja noch nicht lange her ist, bin 20.

Inwiefern hängt das von der Veranstaltung ab?
Macht es einen Unterschied (und welchen?), ob es in die
Spätvorstellung ins Kino, auf ein Rockkonzert, in eine Disco,
auf eine private Fete in strumfreier Bude möchte?

Denke schon. Spätvorstellung im Kino ist jedenfalls sicherer als eine Disco. Du kannst jedoch nicht kontrollieren, ob es tatsächlich das Kino war :wink:.

Und vor allem: Warum denkt ihr so, wie ihr denkt?

Erziehung und eigene Erfahrung :wink:

LG

Hi,

Gut fände ich es auch, wenn du
ihr sagst, dass sie bei ner guten Note auf ne Schularbeit
einmal öfters weggehen darf und wenn sei eine schlechte Note
hat, weniger oft.
Das verhindert auch den Absturz der Noten wegen des
Fortgehens, da das für 14 bis 15-jährige ja noch neu und
äußerst interessant ist :wink:

Einspruch!
Es gibt immer Fächer, die einem nicht liegen, oder man hatte einen schlechten Tag oder oder … Klar gibt es genug Schüler, die die Schule schleifen lassen, aber es gibt auch genug, die trotz Bemühungen nicht überall auf einen grünen Zweig kommen. Sollen die dann noch mit Ausgehsperre bestraft werden?

Ich meine, Noten-Belohnung setzt das Kind unter einen Wahnsinns-Druck, da wäre ich absolut dagegen!

Grüße
Cess

Einspruch!
Es gibt immer Fächer, die einem nicht liegen, oder man hatte
einen schlechten Tag oder oder …

Ich habe ja auch nicht behauptet, man solle sagen bei einer 1 oder 2 darfst du fortgehen und bei schlechteren Noten nicht.
Er kennt ja die Noten, die sein Kind im Mittel in den jeweiligen Fächern schreibt. Klar wenn sie zB in Mathe schlecht ist und sich sehr bemühen muss, um positive Noten zu schreiben, soll man sie dafür nicht ‚bestrafen‘. Ich meinte eher… beispielsweise sie ist in den Fächern x, y, und z super und fällt plötzlich ab - Verbot. Anders: Sie schreibt in Englisch durchschnittlich ne 3. Sie würde gern öfters fortgehen. Wenn sie eine gute Note schreibt, darf sie das. Sie bemüht sich, lernt mal ein wenig mehr und schreibt dann ne 2.

Sollen die dann noch mit Ausgehsperre bestraft werden?

Sie ist der Angabe des Vaters nach 14 - 15, da darf nicht jeder Jugendliche in ne Disco :wink: Ich nenne es keine Ausgangssperre. Tagsüber geht se ja nicht dorthin :smile:

Ich meine, Noten-Belohnung setzt das Kind unter einen
Wahnsinns-Druck, da wäre ich absolut dagegen!

Nein, kein Druck (s.o.) Ich finde es motiviert.
Nochmal: Es ist klar, dass er seine Tochter nicht überfordern sollte, nicht unter Druck stellen sollte. Ich rede nicht davon, dass er damit erreichen soll, dass sie ne Vorzugsschülerin is *lach*
Stell dir vor du gehst zur Schule, lernst wenig für das Fach x, schreibst durchschnittliche Noten, für die pos. Verstärkung - das öfters Fortgehen - lernst halt mal ein bisschen mehr. Ist das Druck?
Mir gehts gar nicht mal so um das Lernen. So sind klare Regeln gesetzt. Das Mädchen weiß, wann es fortgehen darf und dann gibts auch kein: Darf ich 2 Mal im Monat fortgehen - bis 1 fortgehen - einmal in der Woche… und man gibt nach und kann es seinem Kind im Nachhinein, wenn man merkt, dass es in der Schule stark abfällt und nur noch unterwegs ist, nicht mal mehr verbieten - vielleicht lässt sie sich es nicht mal mehr verbieten :wink: Regeln setzen ist in der Erziehung finde ich sehr wichtig und im Zusammenhang mit dem Lernen kann es nicht Schaden.
Unter Druck setzen ist Blödsinn. Beispiel: In meiner Klasse waren Jugendliche, die weniger durften - unter Druck gesetzt wurden - die machen jetzt alles, nur nichts für ihre Zukunft. Andere, die damals vieles durften und nicht unter Druck gesetzt wurden, machen das nicht. Ich würde also sicherlich nicht empfehlen, unter Druck zu setzen :wink:

LG

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Hi!

Ich meinte
eher… beispielsweise sie ist in den Fächern x, y, und z
super und fällt plötzlich ab - Verbot. Anders: Sie schreibt in
Englisch durchschnittlich ne 3. Sie würde gern öfters
fortgehen. Wenn sie eine gute Note schreibt, darf sie das. Sie
bemüht sich, lernt mal ein wenig mehr und schreibt dann ne 2.

Das kannst du so auch nicht machen. Ich habe eigentlich immer Einsen und Zweien in Englisch geschrieben und trotzdem war mal eine 5 dazwischen.

Tara

Hi,

ok, vielleicht hab ich es zu krass ausgedrückt.

Ich mag es eben nicht, wenn es die Dauerregelung gibt, dass gute Noten belohnt werden und schlechte auf welche Art auch immer bestraft.
Deine Erklärung finde ich so auch ok!

Grüße
Cess

Das kannst du so auch nicht machen. Ich habe eigentlich immer
Einsen und Zweien in Englisch geschrieben und trotzdem war mal
eine 5 dazwischen.

Oke, dann tu ich die Idee als schlecht ab. Ich habe fast nie gelernt und wenn ich gelernt habe, hatte ich ne gute Note, vielleicht daher die Idee. Sorry für nen falschen Rat in eurem Forum :wink:

LG

Hi,

Oke, dann tu ich die Idee als schlecht ab. Ich habe fast nie
gelernt und wenn ich gelernt habe, hatte ich ne gute Note,
vielleicht daher die Idee. Sorry für nen falschen Rat in eurem
Forum :wink:

falsch war der Rat sicher nicht. Ich finde es legitim und zweckmäßig, zwischen der schulichen Leistung und der Freiheit in der Freizeitgestaltung einen Bezug zu schaffen.
Wie die konkreten Regeln aussehen, kann man durchaus mit dem Kind besprechen und auch, wie starr die Regeln sein sollen. Dann hat man auch gute Chancen, daß die Regeln als gerecht empfunden und eingehalten werden.

Gruß Stefan