Discolicht aus Startern?

Hallo ichhabe gehort das mann sich ne Patybeleuchtung bauen kann indem mann ne Glühbirne und nen Leuchtstofflamppenstarter in reihe schaltet.
Aber wie stark is das belastbar? da war immer von 25-40Watt die rede aber ich hätte gerne 60Watt.
Und is das überhaupt zulässig bzw. sicher?

Wenn man Elektrofachkraft ist, könnte man das versuchsweise bauen. Ich würde das aber nicht machen. Ein Starter hat normalerweise eine Betriebsdauer von 2 Sekunden. Danach brennt die Lampe und der Starter wird nicht weiter belastet. Im Störfall, wenn defekte Lampen dauernd blinken, wird der Starter ständig belastet. Ich habe deshalb schon geschmolzene Gehäuse gesehen. Schon im Sinne der Brandgefahr würde ich einen Starter nicht auf diese Weise mißbrauchen. Es gibt doch billige fertige Lichtorgeln / Lauflichtschaltungen.

Hans

Hi,

ich finde die Idee irgendwie ganz lustig. Man müsste doch nurmal wissen, welche Impedanz die Vorschaltdrossel in Reihe mit der Heizwendel hat, dann wüsste man, wie stark man den Starter belasten kann. Weiß das vielleicht jemand?

Meinst du wirklich, dass der das nicht abkann „elektriker“? Wenn die Lampe defekt ist und man keinen Sicherheitsstarter hat, dann startet der Starter doch auch ewig weiter, bis jemand die Lampe austauscht, oder?

mfg
Philipp

Hallo Philipp,

ich finde die Idee irgendwie ganz lustig. Man müsste doch
nurmal wissen, welche Impedanz die Vorschaltdrossel in Reihe
mit der Heizwendel hat, dann wüsste man, wie stark man den
Starter belasten kann. Weiß das vielleicht jemand?

Der maximale Strom liegt so bei 600mA.

Allerdings ist eine Glühbirne ein Kaltleiter. Beim Einschalten fliegt der Strom um den Faktor 10 bis 15 höher als im Betrieb.

Der Starter selbst besteht aus einer Glimmlampe, welche Elektroden aus Bimetall besitzt. Wenn die FL nicht gezündet ist, liegt die volle Netzspannung an dieser Glimmlampe an und diese zündet. Dadurch werden die Bimetall-Elektroden heiss und die Glimmlampe bekommt einen „Kurzschluss“. Zudem wird der Glimmstrom durch die Drossel begrenzt.
Bei einem normalen Starter findet dieser Vorgang 1 bis 2 mal statt, wodurch die Wärmeentwicklung nicht sehr gross ist.

Wird eine Glühlampe verwendet ist der Strom durch die Glimmlampe wesentlich grösser, also wird das Ding auch heisser. Hinzu kommt noch der Dauerbetrieb.

MfG Peter(TOO)

Hi,

Wenn die Lampe defekt ist und man keinen Sicherheitsstarter
hat, dann startet der Starter doch auch ewig weiter, bis
jemand die Lampe austauscht, oder?

Ja.
In einem mir bekannten Fall war die Deckenverkleidung im Bereich der Drossel großzügig verschmort, nachdem die Röhre einige Stunden lang nicht gezündet hatte.

genumi

Hallo,

zu DDR-Zeiten,als entsprechende Elektronik wie Triacs nicht erhältlich waren, habe ich so etwas mal gebaut, kann ich nur von abraten. Neben einem merkwürdigen Blinkzyklus gibt das vor allem massig Störungen auf dem Netz, was am selben Stromkreis hängenden Verstärkern etc. ein hässliches, ständiges Knacken bei den Schaltvorgängen bescherte.

Heute gibt es das alles geprüft und gefahrlos fertig, und selbst wenn man das selbst basteln würde (wovon ich bei Spannungen über 42V abrate!), würde ich nie auf die Idee kommen, da Leuchtstofflampenstarter zu verwenden, ist doch mit den heute erhältlichen Bauelementen viel einfacher und sicherer und ohne Störungen zu machen (Triac / MOC 304x, etc.).

Alexander

Hi,

ich finde die Idee irgendwie ganz lustig. Man müsste doch
nurmal wissen, welche Impedanz die Vorschaltdrossel in Reihe
mit der Heizwendel hat, dann wüsste man, wie stark man den
Starter belasten kann. Weiß das vielleicht jemand?

Meinst du wirklich, dass der das nicht abkann „elektriker“?
Wenn die Lampe defekt ist und man keinen Sicherheitsstarter
hat, dann startet der Starter doch auch ewig weiter, bis
jemand die Lampe austauscht, oder

Hi Leute
in meiner Jugend habe ich sowas mal gemacht(da hatte ich noch keine Angst vor Strom)war ganz witzig,wollte die Dicobeleuchtung imitieren
die immer beim „Break Dance“ angeschaltet wurde.Glaube die hiesen Stoposkoplampen oder so.Jedenfalls habe ich das soweit ich mich noch erinnere mit einer 100 W Birne gemacht, ohne jede Sicherheitsbestimmungen zu kennen (blanke Kabel und soeiter war alles
„normal“ in meiner Bude.Heute würde ich schreiend weglaufen und denjenigen zu Arzt bringen der sowas noch macht.Egal hat aufjedenfall funktioniert und es wurde auch niemand verletzt.
MfG Jens