Diskussion FAQ 'Spritsorten'

Angesichts der vielen Fragen zu den Spritsorten würde ich gerne eine FAQ haben, die sagt, was sich hinter den einzelnen Sorten verbirgt.

EIn erster Ansatz:

Benzin (E5): 91 Oktan, bis zu 5% Ethanolbeimischung. Wurde im Preis dem SuperE5 angeglichen und wird kaum mehr angeboten.
SuperE5: Hat 95 Oktan und bis zu 5% Ethanol
SuperE10: Hat 95 Oktan und bis zu 10% Ethanol
SuperPlus (E5): Hat 98 Oktanb und bis zu 5% Ethanol

Shell FuelSave: Genau wie SuperE5, aber angeblich etwas sparsamer dank besonderer Additive („spart bis zu 1l pro Tankfüllung“)
V-Power: Hat genau wie Super 95 Oktan und zusätzliche Additive, die eine bessere Verbrennung, Motorreinigung und Wirtschaftlichkeit bringen sollen. Angeblich auch für 98-Oktan Motoren geeignet. Hat aber meines Wissens nach wirklich nur 95 Oktan.
V-Power racing: 100 Oktan. Bringt nach ADAC Messung nichts bei normalen Motoren. Besonders hochgezüchtete Motoren erkennen aber die höhere Oktanzahl. Gemessen wurden beim Porsche Boxster 1,3% mehr Leistung, die aber kaum fühlbar sind.

Aral Ultimate 102: 102 Oktan. Angbelich (Aral Webseite) bis zu 10% Mehrleistung und durchschnittlich 2,5% besserer Beschleunigung, in Einzelfällen 8,5% besser, führen soll.

Total Excelium SuperPlus: Wohl auch ein normales 98 Oktan SuperPlus, mit besonderen Additiven. Auf der Homepage von Total irreführende Vergleiche, hier wird immer Bezug auf „KRaftstoffe ohne Additive“ genommen. Aber jeder Markenkraftstoff an deutschen Tankstellen hat Additive.

Unklar ist mir, warum man einen Kraftstoff mit 5% Ethanolbeimischung ein Autoleben lang nutzen darf, hingegen ein Schnappsglas mehr Ethanol pro Liter zur Zerstörung schon bei einer Tankfüllung führen kann.

Bei Diese ist es zum Glück etwas einfacher.
Diesel (B7): Ein Diesel mit bis zu 7% Biodiesel drin, Standardprodukt

FuelSave Diesel: Der Standard-Diesel von Shell, angeblich besondere Additive

VPower Diesel: Diesel mit geringem Anteil von synthetischem Diesel (GTL) aus Erdgas und mit besonderen Additiven.

Aral Ultimate Diesel: Ein Dieselkraftstoff (angeblich der einzige in Deutschland), der keine Biodieselbeimischung hat. Angeblich 2% weniger Verbrauch, 5% mehr Leistung, 4% bessere Beschleunigung

Der Erfindungsdrang der Marketingabteilungen ist ungebrochen.

Hallo,

ob bzw. was die verschiedenen Additive wirklich bringen, ist halt immer so eine Sache. Das hört sich oft gut an, nachprüfen kann man das aber kaum.

SuperPlus (E5): Hat 98 Oktanb und bis zu 5% Ethanol

Enthält SuperPlus immer Alk? Ich habe mehrfach gelesen, dass das zumindest noch vor kurzem oft gar kein Alk. enthält.

Unklar ist mir, warum man einen Kraftstoff mit 5%
Ethanolbeimischung ein Autoleben lang nutzen darf, hingegen
ein Schnappsglas mehr Ethanol pro Liter zur Zerstörung schon
bei einer Tankfüllung führen kann.

Naja: Halte mal einen Finger in normalen Speiseessig und den anderen (gerne etwas kürze Zeit lang) in Essigessenz. Mal sehen, ob Du einen Unterschied merkst.
Die Frage ist halt: Wie viele Schäden an Motoren bzw. Kraftstoffsystemen, die heutzutage auftreten, sind auf den Alkohol zurückzuführen? Nachweisen wird man es eher selten können. In den letzten Jahren habe ich deutlich öfter von defekten Benzinpumpen gehört, als noch vor ein paar Jahren. Seit wann gibt es doch gleich E5? Ein Schelm, der böses dabei denkt.
Und wenn mit E10 die Defekte noch häufiger bzw. schneller kommen, dann fällt das eher mal auf. Also mal die Langzeiterfahrungen von dem Zeug abwarten.

Beste Grüße
Guido

Moin,

SuperPlus (E5): Hat 98 Oktanb und bis zu 5% Ethanol

Enthält SuperPlus immer Alk? Ich habe mehrfach gelesen, dass
das zumindest noch vor kurzem oft gar kein Alk. enthält.

Beispiel zum Nachlesen PDFs für Shell „Super Plus“ + „V-Power Racing“.
Zitat Seite 2:
Amylmethylether Ethanol: Konzentration 0,00 - 5,00 %

Für Aral auf der Seite Kraftstoff-Übersicht.

Beste Grüße

Guido

mfg
W.

Tach,

Unklar ist mir,

nicht nur dir

warum man einen Kraftstoff mit 5% Ethanolbeimischung ein Autoleben lang :nutzen darf, hingegen ein Schnappsglas mehr Ethanol pro Liter zur :Zerstörung schon bei einer Tankfüllung führen kann.

da liegt der Hund begraben. Aufklärung ist angesagt. Es reicht m.E. jetzt nicht mehr aus, dem verunsicherten Verbraucher Listen an die Hand zu geben, aus denen er ersehen kann, ob sein KFZ E10 verträgt oder nicht. Jetzt muss man aufklären, was die Erhöhung des Bioanteils auf 10% (immerhin eine Verdoppelung des Anteils) für berührte Teile zur Folge hat. Erhöhen sich u.U. Wartungsintervalle, leiden Dichtungsteile mehr als zuvor, oder zersetzen sich sogar?

Und da doch alles so easy erscheint: Warum gibt die Autoindustrie (die Hersteller natürlich) nicht eine Garantie für die E10- Verträglichkeit ihrer Produkte derart, dass im nachweisbaren Schadenfall, sie in der Haftung stehen? Kann doch nichts passieren. Einen Nachweis dürfte man in Zukunft doch nicht führen können, oder?

Das führt aber zu dem Punkt, dass ein Auto nunmal aus vielen Komponenten besteht, die weltweit in irgendwelchen Hinterhöfen möglichst billig produziert und im Werk halt nur zusammengeschustert werden. Wer will für die Qualität dieser Teile eine Gewährleistung übernehmen? Zumal man sich daran erinnern müsste, wer vor 5 oder mehr Jahren Zulieferer war.

Ich halte es, wie z.Zt. mio anderer Fahrer: neuere Fahrzeuge, denen in den Auslieferungspapieren bereits die Verträglichkeit von E10 betätigt wurde kriegen E10. Allen anderen Fahrzeugen gönne ich den teureren Kraftstoff, allen Unkenrufen zu Trotz.

Gruss

B
PS: :wink: wo ich gerade so nett in Fahrt bin: E10 ist doch nicht etwa ein altes Konjunkturpaket für die kränkelnde Automobilwirtschaft?

Unklar ist mir, warum man einen Kraftstoff mit 5%
Ethanolbeimischung ein Autoleben lang nutzen darf, hingegen
ein Schnappsglas mehr Ethanol pro Liter zur Zerstörung schon
bei einer Tankfüllung führen kann.

Naja: Halte mal einen Finger in normalen Speiseessig und den
anderen (gerne etwas kürze Zeit lang) in Essigessenz. Mal
sehen, ob Du einen Unterschied merkst.

Leg mal ein Ei in 5%ige Essigsäure, dann in 10%ige.

Ja, da gibt es einen Unterschied. Einmal löst sich die Schale nämlich schneller auf. Das andere mal aber auch!
Wir reden ja nicht von einmal „Spuren von Alkohol“ und einmal „Konzentrat“.

Hallo anja.loevenich,

da liegt der Hund begraben. Aufklärung ist angesagt.

Jeden Tag sind Millionen Menschen im Netz, aber wenn diese Leute mal nach was ordentlichen suchen sollen heißt es immer:
„Ich will, dass man zu mir nach Hause kommt und mir ALLES ganz genau erzählt.“
Bei fast allen Automobilherstellern gibt es eine kostenlose Hotlein, wo man anrufen kann. Im Netz existieren Millionenlisten, aber kein Mensch schaut da mal drauf.

Es
reicht m.E. jetzt nicht mehr aus, dem verunsicherten
Verbraucher Listen an die Hand zu geben, aus denen er ersehen
kann, ob sein KFZ E10 verträgt oder nicht.

Was soll man den noch für den (un)mündigen Bürger tun? Jeden Tag 10 Sondersendungen mit 0800-Nummer um den Experten im Studio anzurufen?
Da gilt es eben mal auch selber aktiv zu werden und zu seinem Händler zu fahren und dort mal zu fragen.

Jetzt muss man
aufklären, was die Erhöhung des Bioanteils auf 10% (immerhin
eine Verdoppelung des Anteils) für berührte Teile zur Folge
hat.
Erhöhen sich u.U. Wartungsintervalle, leiden
Dichtungsteile mehr als zuvor, oder zersetzen sich sogar?

Die gleichen Fragen hab’ ich gehört als der bleifreie Sprit eingeführt wurde.
Die Motoren, die E 10 vertragen, brauchen weder alle 1.000 km einen kompletten Wechsel aller Dichtungen, noch zerfrisst das Zeug Spritleitungen (die größtenteils sowieso aus Metallen sind) noch muss man Wartungsintervalle oder Motoröle in kürzeren Abständen wechsel. Keiner hat so richtig Ahnung, aber mit Schreckensszenarien sind die „Experten“ schnellstens da.
Keine Ahnung - kein Konzeot - aber auf jeden Fall ne eigene Meinung, egal wie weit die von der Realität weg ist.

Und da doch alles so easy erscheint: Warum gibt die
Autoindustrie (die Hersteller natürlich) nicht eine Garantie
für die E10- Verträglichkeit ihrer Produkte derart, dass im
nachweisbaren Schadenfall, sie in der Haftung stehen?

Super - im nachweisbaren Schadensfall. Wer soll denn das was nachweisen?
Die Autoindustrie gibt für Ihre Fahrzeuge den E 10 Sprit frei - oder nicht. Reicht das denn nicht aus? Nein, weil der Verbrauchen heute zwar über die „blöden“ Amis und ihre Produkthaftung lauthals lacht (Kaffe bei Fastfutter zu heiss - 10 Mio Schandesersatz / Pudel in Microwelle - 15 Mio Schadensersatz) sich aber andererseits, weil er genauso „unwissend“ ist sich gerne in die risikolosen Produkthaftungshängematte legen möchte.

Das führt aber zu dem Punkt, dass ein Auto nunmal aus vielen
Komponenten besteht, die weltweit in irgendwelchen Hinterhöfen
möglichst billig produziert und im Werk halt nur
zusammengeschustert werden.

Das würde ich mal dem Qualitätsprüfer bei einem Autohersteller erzählen.
Aber wahrscheinlich hast Du noch nie ein Autowerk von innen gesehen und in Deiner Arbeitstelle werden wohl auch nur die dümmsten Leute zu absoluten Hungelöhnen eingestellt.
Und die Fabriken der großen Komponenten Hersteller sind bestimmt keine Hinterhöfe. Bosch, Siemens, Delphi, Brembo, ATE, Continental, dass sind Weltfirmen, die absolut hochwertige Standards fahren.

Wer will für die Qualität dieser
Teile eine Gewährleistung übernehmen? Zumal man sich daran
erinnern müsste, wer vor 5 oder mehr Jahren Zulieferer war.

Für schadhafte Teile haftet der Hersteller auch nach mehr als 5 Jahren. Und die Anzahl der Rückrufaktionen zeigt eindeutig, das Automobilhersteller die Sicherheit heute über alles stellen und lieber mal zu oft als zu wenig zurückrufen. Heute halten Autos bei guter Pflege 20 Jahre und länger. Früher war nach 20 Jahre die Kiste vollkommen fertig und absolut schrottreif.

Ich halte es, wie z.Zt. mio anderer Fahrer: neuere Fahrzeuge,
denen in den Auslieferungspapieren bereits die Verträglichkeit
von E10 betätigt wurde kriegen E10. Allen anderen Fahrzeugen
gönne ich den teureren Kraftstoff, allen Unkenrufen zu Trotz.

Wie soll auch sonst sein?
E 10 für die einen und für die alten eben Super Plus

PS: :wink: wo ich gerade so nett in Fahrt bin: E10 ist doch
nicht etwa ein altes Konjunkturpaket für die kränkelnde
Automobilwirtschaft?

Wenn Du mal Deinen Grips ein wenig anstrengen würdest, kommst du sicherlich sehr schnell dahinter, dass dies eine Vorgabe ist um den CO2 Ausstoss zu verringern. Das ist abgestimmte Europapolitik, ob uns das jetzt passt oder nicht.
Und das hat sich nicht etwa die Automobil Industrie ausgedacht sondern die Politik.
Aber wie immer, solange man selber davon betroffen ist, ist Umweltschutz scheisse, weil er ist meist teurer als einfach so weiterzumachnen wie bisher.

Im Ernst, die ganze E10 Diskussion kotzt mich so was von an, weil massenhaft Leute wieder irgendeinen Blödsinn erzählen, die werder von irgendwas eine Ahnung haben, noch sich die Mühe machen sich zu informieren. Viele sollten einfach bevor sie was sagen oder schreiben mal ihr Gehirn einschalten - sofern sie sowas besitzen.

Aber es war schon immer einfacher andere dafür anzupissen, als selber den eigenen Arsch zu heben und sich selber mal kundig zu machen.

222kpl

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Hallo,
im Prinzip vieles richtig,
dafuer ein Sternchen,
doch wie bekomme ich den Baldrian zu Dir,
Du solltest ruhiger werden.
Gruss helmut

Tach,
war mir klar, dass ich „Prügel“ beziehe.

Bei fast allen Automobilherstellern gibt es eine kostenlose
Hotlein, wo man anrufen kann. Im Netz existieren
Millionenlisten, aber kein Mensch schaut da mal drauf.

Habe draufgeschaut und alle meine Fahrzeuge können lt. veröffentlichen Werkslisten mit E10 fahren.

Da gilt es eben mal auch selber aktiv zu werden und zu seinem
Händler zu fahren und dort mal zu fragen.

Was genaues weiss man da auch nicht. Verbindliche Aussagen Fehlanzeige. Unter 4 Augen: Lass die Finger von E10.

Die Motoren, die E 10 vertragen, brauchen weder alle 1.000 km
einen kompletten Wechsel aller Dichtungen, noch zerfrisst das
Zeug Spritleitungen (die größtenteils sowieso aus Metallen
sind) noch muss man Wartungsintervalle oder Motoröle in
kürzeren Abständen wechsel. Keiner hat so richtig Ahnung, aber
mit Schreckensszenarien sind die „Experten“ schnellstens da.

Da wurdest du soeben von der aktuellen Nachricht widerlegt.

Die Autoindustrie gibt für Ihre Fahrzeuge den E 10 Sprit frei

  • oder nicht. Reicht das denn nicht aus? Nein, weil

dem Verbraucher/ Kunden mögliche Risiken verschwiegen werden. Jetzt erst wagen sich die ersten Experten/ Hersteller aus ihrer Deckung und lassen verlauten: Ja, es könnte sein, dass…, aber das müsste man erst noch prüfen. In den Check- Heften meiner Fahrzeuge steht nichts von vorzeitigen Ölwechseln oder kürzeren Wartungsintervallen für den Fall, dass ich die Fahrzeuge mit E10 betanke.

Das würde ich mal dem Qualitätsprüfer bei einem
Autohersteller erzählen.

Ich möchte dem QM ja nicht zu nahe treten, aber bei Lieferungen JIT. Sieht aus wie bestellt, fühlt sich an wie bestellt. Und passt. Haken dran: ok

Und die Fabriken der großen Komponenten Hersteller sind
bestimmt keine Hinterhöfe. Bosch, Siemens, Delphi, Brembo,
ATE, Continental, dass sind Weltfirmen, die absolut
hochwertige Standards fahren.

Schon mal was von MOB gehört? Und hier gilt für das QM das gleiche, wie vor beschrieben.

Für schadhafte Teile haftet der Hersteller auch nach mehr als
5 Jahren.

Um schadhafte Teile geht´s doch garnicht. Die Frage , die ich einfach in den Raum stelle: Ist der Material- Mix spritberührter Teile älterer Fahrzeuge/ zurückliegender Baureihen auf die Verträglichkeit von E10 überprüft?

Und die Anzahl der Rückrufaktionen zeigt eindeutig,
das Automobilhersteller die Sicherheit heute über alles
stellen und lieber mal zu oft als zu wenig zurückrufen.

Auch dir gestatte ich einen Scherz :wink:

Und das hat sich nicht etwa die Automobil Industrie
ausgedacht sondern die Politik.

Wer schreibt den Politikern denn die Gesetzesvorlagen?

Aber wie immer, solange man selber davon betroffen ist, ist
Umweltschutz scheisse, weil er ist meist teurer als einfach so
weiterzumachnen wie bisher.

So nicht. Wenn ich richtig unterrichtet bin, wird das teurere Produkt bevorzugt. Unter dem Deckmantel des vermeintlichen Umweltschutzgedankens betreibt man Politik, ohne sich der Tragweite der Gesetze im Klaren zu sein. Da presst man ohne Sinn und Verstand E10 in den Markt. Und der Kunde nimmt´s nicht an. Na Klasse. Wieder mal mios an Steuergeldern in den Sand gesetzt.

Im Ernst, die ganze E10 Diskussion kotzt mich so was von an,
weil massenhaft Leute wieder irgendeinen Blödsinn erzählen,
die werder von irgendwas eine Ahnung haben, noch sich die Mühe
machen sich zu informieren. Viele sollten einfach bevor sie
was sagen oder schreiben mal ihr Gehirn einschalten - sofern
sie sowas besitzen.

volle Zustimmung

Gruss

B
PS: Politikverdrossenheit und das grundsätzliche Misstrauen der Bürger in D rührt m.E. daraus, dass die „Lüge“ bereits geboren ist, indem man wichtige Fakten verschweigt. Was wäre denn passiert, wenn man von vorneherein gesagt hätte, dass der Grossteil der Fahrzeuge kürzere Wartungintervalle und Ölwechsel benötigt? Das u.U. das eine oder andere Teil ersetzt werden muss, bevor man E10 problemlos tanken kann?

Moin,

Jeden Tag sind Millionen Menschen im Netz, aber wenn diese
Leute mal nach was ordentlichen suchen sollen heißt es immer:

„Ich will, dass man zu mir nach Hause kommt und mir ALLES
ganz genau erzählt.“

Bei fast allen Automobilherstellern gibt es eine kostenlose
Hotlein, wo man anrufen kann. Im Netz existieren
Millionenlisten, aber kein Mensch schaut da mal drauf.

Es waere schon ein guter Anfang, wenn mir der Tankwart definitiv mitteilen koennte, ob der ROZ95, den er verkauft, nun E5 oder E10 ist. Ich habe vor gut 1.5 Monaten hierzuforum darueber rumgestaenkert, und es hat sich vielerorts genau gar nichts geaendert. Ebenso die Zusicherung (per Mail von $grosse_Mineraloelgesellschaft), es wuerde neben ROZ95 E10 und ROZ98 auch ein ROZ95 E5 geben, gelogen, gibt es an deren Tankestellen nicht. Meine Kiste vertraegt E10 btw. laut allen moeglichen Listen nicht.

Zeigt fuer mich, dass eigentlich keiner Interesse daran hat, die Umstellung halbwegs ordentlich ueber die Buehne zu bringen. Und wenn’s in die Hose geht: geschieht absolut zurecht. Ganz ploetzlich faellt es auch dem einen oder anderen Hersteller ein, dass die Freigaben vielleicht doch ein Schnellschuss waren.

Gruss
Paul

Moin!

Unklar ist mir, warum man einen Kraftstoff mit 5%
Ethanolbeimischung ein Autoleben lang nutzen darf, hingegen
ein Schnappsglas mehr Ethanol pro Liter zur Zerstörung schon
bei einer Tankfüllung führen kann.

Ein typisches Schnapsglas sind 2cl. 5% von einem Liter sind 5cl. Es sind also 2,5 Schnapsgläser mehr.

Ein kleiner Test für Dich: Nimm’ mal ein Longdrinkglas (0,2l) und fülle es mit 190ml Bier/Cola/O-Saft/… und einem halben Schnapsglas Korn/Whisky/Gin/Wodka/Rum. Dieses Gemisch trinkst Du nun. Hernach befüllst Du das Glas erneut, diesmal mit 180ml Bier/Cola/O-Saft/… und einem Schnapsglas Korn/Whisky/Gin/Wodka/Rum. Beim Trinken wirst Dicht nur einen geschmacklichen Unterschied feststellen, sondern, wenn Du bei dieser Mischung bleibst, auch schneller breit sein.

Unklar ist mir, wie eine Verdoppelung des Alkoholgehaltes schon bei einer Fahrt zum Verlust des Führerscheins führen kann…

Munter bleiben… TRICHTEX