Diskussion zu 'Mohammed'-Artikel

Das glaube, wer will
Hallo Jürgen,

*ächz* Langsam wird’s verwirrend - ich darf Dich zitieren: obwohl ich absolut ungläubig bin im religiösen Sinn…Natürlich glaube ich an einen Gott…Im klassischen Sinne bin ich ungläubig, denn im Prinzip glaube ich letztendlich nur an mich und an niemanden sonst.

Was denn nun?

Und hier beginnt letztendlich das göttliche für mich (kurz paraphrasiert: Gott ist die Summe der Antworten auf die Fragen, auf die der Mensch niemals eine Antwort finden wird:smile:)

Ok, das klingt schon präziser.

Ich glaube nicht, dass das eine übliche Gläubigkeit ist, da sie wenig mit klassischer Religion zu tun hat.

Das Kind wird sicher einen Namen haben, vielleicht sogar einen „klassischen“, aber das können uns nur die Experten hier beantworten.

Du verwendest mir gegenüber als Abgrenzung den „christlichen Gott“, weißt aber nicht, wie er definiert ist? Etwas einfach, oder?

„Ich weiß, daß ich nicht weiß“ als einfache & billige Lösung? Nun denn, meines Erachtens immer noch besser als Begriffe nach eigenem Gusto mit Sinn oder Unsinn zu füllen.

Natürlich ist das meine Definition von Christsein, die mag auch der einen oder anderen Kirche nicht gefallen, aber was soll’s?

Mir geht’s weniger um die Sicht der Kirche hierzu als um den klaren und eindeutigen Gebrauch von Worten.

Du kannst anscheinend nicht beantworten, was Gott ist, kannst sicher meine oben genannten Fragen nicht beantworten und behauptest, Du glaubst nicht an Gott?

Du hast recht: Ich habe den Begriff „Gott“ in unserem Dialog in Bezug auf Deine Erwähnung aufgegriffen, aber nicht sauber verwendet, denn er ist mir unerklärlich. Anders gesagt: Die Frage nach „Gott“ stellt sich mir nicht.

Sagen wir so:
Gott definiert als höchstes Wesen, als der unbewegte Beweger, als Antwort auf unbeantwortete Fragen der Menschheit, als Erschaffer alles Seienden, als schwammiger Sammelbegriff für alles, was mir meine Schulweisheit nicht erklärlich macht: Nein, ich glaube nicht daran. Welche der genannten Gottesbegriffe spezifisch christlich ist, kann ich nicht beantworten: Ich bin kein Christ.

Aber „suum cuique“:smile:

Adhuc sub iudice lis est: Wenn auch nicht beim sogenannten ‚höchsten‘ :wink:

Viele Grüße
Diana

Hallo Diana,

„Ich weiß, daß ich nicht weiß“ als einfache & billige Lösung?
Nun denn, meines Erachtens immer noch besser als Begriffe nach
eigenem Gusto mit Sinn oder Unsinn zu füllen.

Wovor hast Du angst? Meine Rolle wo auch immer definiere immer noch ich selber, meinen Glauben oder Nichtglauben ebenso, niemand hat in diesen Dingen die Hoheit im Luftraum und könnte mir sagen, was ich tun oder glauben soll. Ich lasse mir von niemanden vorschreiben, was ich mir unter Gott, Jahwe, Allah, Jupiter und seinen Genossen oder wie der Name auch immer sein möge vorzustellen habe.

Mir geht’s weniger um die Sicht der Kirche hierzu als um den
klaren und eindeutigen Gebrauch von Worten.

Soll ich mich eher „kljkzuio“ nennen, damit Du mich von einem Christen Deiner(!) Vorstellung unterscheiden kannst? Wenn Du willst, ändern wird es nichts…

Du hast recht: Ich habe den Begriff „Gott“ in unserem Dialog
in Bezug auf Deine Erwähnung aufgegriffen, aber nicht sauber
verwendet, denn er ist mir unerklärlich. Anders gesagt: Die
Frage nach „Gott“ stellt sich mir nicht.

Sagen wir so:
Gott definiert als höchstes Wesen, als der unbewegte Beweger,
als Antwort auf unbeantwortete Fragen der Menschheit, als
Erschaffer alles Seienden, als schwammiger Sammelbegriff für
alles, was mir meine Schulweisheit nicht erklärlich macht:
Nein, ich glaube nicht daran. Welche der genannten
Gottesbegriffe spezifisch christlich ist, kann ich nicht
beantworten: Ich bin kein Christ.

Was ich hier mitnehme, ist, dass Du es Dir sehr einfach machst mit der Kritik an einer Definition eines anderen (mußte eigentlich das Wort „Unsinn“ auftauchen?) ohne Deine Prämissen selber klar formulieren zu können/wollen. Du lehnst IMHO Dinge ab, ohne begründen zu können/wollen, warum Du sie ablehnst bzw. ohne Deine Sichtweise detailieren zu wollen. Du nimmst IMHO viele Dinge als „gott“-/kirchengegeben hin, die ich zumindest nicht als solches sehe und engst damit im Vergleich zu mir Begriffe ein.
Sprich, die Diskussion wird mir hier im Moment zu sehr zu einem argumentativen Monolog meinerseits, der für mich ermüdend und langweilig - weil einseitig und wenig befruchtend - wird. Schade eigentlich.

Grüße
Jürgen

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Wortgebrauch
Hallo Jürgen,

in der Tat enge ich Begriffe ein: Wir können andere nur verstehen, wenn wir uns über den Gebrauch/Inhalt von Begriffen im klaren sind. Wenn jeder Begriffe beliebig füllt, führt das nicht wirklich weiter. Aber gut, wir reden vermutlich aneinander vorbei.

Viele Grüße
Diana

Ich bin Jamaikaner!
Hallo Jürgen,

Ich bin Jamaikaner.
Ich kann mich mit dem Lebensgefühl und der Kultur Jamaikas voll indentifizieren. Ich denke und fühle wie ein Jamaikaner.

Es gibt da so Korinthenkacker, die mir mein Jamaikanertum absprechen. Sie weisen darauf hin, dass ich nicht in Jamaika geboren wurde und keiner meiner Vorfahren aus Jamaika kam.
Ich habe auch keine Jamaikanische Staatsbürgerschaft, aber das ist ja auch nur eine Formalität.
Jamaika habe ich nie besucht, aber das ist ja auch nicht notwendig.
Sogar mein Arbeitskollege Paul, der aus Jamaika, Kingston Town, kommt, meint ich wäre kein Jamaikaner und ich hätte auch nicht das Lebensgefühl eines Jamaikaners.

Heeey, natürlich gibt es breite Spanne des Jamaikanischen Lebensgefühl. Das darf man nicht verbissen sehen.

Ich bin Jamaikaner.

Gruß
Carlos

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Klärungsversuch
… eines einfach Gestrickten mit abgebrochener Baumschulausbildung …

aber zunächst einmal Hallo.

Im lang her seienden Konfirmandenunterricht hieß es auch irgendwie „du sollst deinen Schöpfer ehren und fürchten“ aber an mehreren anderen Stellen „fürchtet euch nicht“. Das provozierte natürlich Fragen …

Ich habe mir das so zusammengereimt, das der Mensch nicht Schiss, sondern Ehrfurcht vor seinem Schöpfer haben soll. Oder denke ich da wieder zu simpel?

Gruß kw

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exakt

Ich habe mir das so zusammengereimt, das der Mensch nicht
Schiss, sondern Ehrfurcht vor seinem Schöpfer
haben soll. Oder denke ich da wieder zu simpel?

Gruß kw

Hi kw,

das hast Du ganz richtig auf den Punkt gebracht.
Die Sprache hat sich eben seit Luther etwas verändert *g*

Gruss Harald

Hallo Carlos,

ja und, wenn das so ist, dann sei es so, mit mir wirst Du dabei kein Problem haben (aber vielleicht mit den Jamaikanern, aber da musst Du halt genauso drüber stehen, wie ich mit den Kirchentreuen:smile:)

Spass beiseite: Du willst mir doch nicht etwa das Recht absprechen, mich aus freiem Willen als Christ bezeichnen und als solcher handeln zu dürfen?
Bei welchem Meldeamt muss ich mich also in Zukunft untertänigst anstellen? Muss ich dann auch noch eine Gesinnungsprüfung ablegen und meinen christlichen Stammbaum bis in die zehnte Generation nachweisen?

Weißt Du, genau aufgrund solcher Diskussionen halte ich mich a) für christlicher als viele kirchentreue und b) meide ich jede Kirche wie der Teufel das Weihwasser…

Grüße
Jürgen

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Zu guter letzt
Hallo Diana,

in der Tat enge ich Begriffe ein: Wir können andere nur
verstehen, wenn wir uns über den Gebrauch/Inhalt von Begriffen
im klaren sind. Wenn jeder Begriffe beliebig füllt, führt das
nicht wirklich weiter. Aber gut, wir reden vermutlich
aneinander vorbei.

Ich stimme Dir jederzeit zu, dass es zielführend ist, Begrifflichkeiten sauber zu definieren. Nur dachte ich bisher, dass wir eben eine Diskussion zu Definition von Begriffen führen (oder war Deine Frage nach Christ ohne Gott rein rhetorisch?) und nicht von (von Dir) vorgegebenen Definitionen ausgehen, die ja offenbar a priori feststehen, aber an deren Inhalt Du mich zumindest nicht teilhaben läßt.

Darum ein mittlerweile sehr gelangweiltes fini
Jürgen

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Ach Menno…
Hi,

…lass mir doch meinen Spass!:wink:

Grüße
Jürgen

MOD: Spass…

Hi,

…lass mir doch meinen Spass!:wink:

gehört ins Witzebrett!

Es macht sich nicht gut, wenn Du die Leute hier nur veralbern willst.

Gilt auch für Deine sonderbare Begriffsbestimmung, was ein Christ sei.

Gruss Harald

Danke! Kenn’ mich jetzt aus! (o.t.)

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