Diskussion zum thema 400€ job

Hallo, mich würde mal eure meinung intressieren, was wohl passiert wenn man Jegliche nebenbeschäftigung neben einer versicherungspflichtigen beshäftigung verbieten würde.

meiner meinung nach wär dann ein grosser teil der Arbeitslosen nicht mehr arbeitslos, da ja jede menge stellen fei werden würden, und die die 2 oder mehr jobs hatten hätten dann zwar weniger geld, aber andere müssen mit noich weniger auskommen, meiner meinung nach ist e unfair das menschen die eine beruf azsüben nebenbei noch einen 400€ job haben dürfen, also weg damit, wie seht ihr das???

Hi,

…was wohl
passiert wenn man Jegliche nebenbeschäftigung neben einer
versicherungspflichtigen beshäftigung verbieten würde.

Ich würde es der Deutlichkeit halber so formulieren:
Angenommen, jegliche Nebenbeschäftigung in der von dir gemeinten Art sei ab sofort wirksam unterbunden.
Ausserdem würde ich das Thema erweitern auf das Gebiet „Schwarzarbeit“, denn das hängt für mich irgendwie zusammen.

meiner meinung nach wär dann ein grosser teil der Arbeitslosen
nicht mehr arbeitslos,

Ganz ehrlich: Ich sehe nur wenig Zusammenhang.

da ja jede menge stellen fei werden

Das sind keine „Stellen“, sondern es handelt sich „nur“ um „Arbeit“, die in deinem Szenario erst gar nicht als Stelle erscheinen würde.
Andersherum:
In deinem Szenario würden schlagartig weniger Beschäftigungsmöglichkeiten da sein.
Das wird einem so richtig klar, wenn man als Privatmensch mal ernsthaft versucht, ausschliesslich von „offiziellen“ Handwerkern (im weitesten Sinne) Gebrauch zu machen.

würden, und die die 2 oder mehr jobs hatten hätten dann zwar
weniger geld, aber andere müssen mit noich weniger auskommen,

Glaub ich nicht, denn wer meint zu wenig zu haben, der arbeitet schwarz, es sei denn, er ist blöd.
Das hab ich jetzt provokant formuliert, aber es dürfte im Kern die allgemeine gesellschaftliche Grundhaltung wiederspiegeln.

meiner meinung nach ist e unfair das menschen die eine beruf
azsüben nebenbei noch einen 400€ job haben dürfen, also weg
damit, wie seht ihr das???

Das finde ich naiv.
Man kann sich auch mal fragen, weshalb alle grösseren institution nur verbal gegen Schwarzarbeit sind.
Das muss ja einen allgemein erkennbaren und simplen Grund haben.

hi,
man nehme ein grosses kaufhaus, mit sagen wir 5 daueroffenen kassen, an denen sitzen 400€ jobs, wenn die wegfallen wer soll kassieren?? also ist das kaufhaus gezwungen arbeitzplätze zu schaffen, und zwar versicherungspflichtige, und da ist man wieder an dem punk das durch wegfall der 400er arbeitsplätze frei werden.

Hi!

Hallo, mich würde mal eure meinung intressieren, was wohl
passiert wenn man Jegliche nebenbeschäftigung neben einer
versicherungspflichtigen beshäftigung verbieten würde.

Den Versuch, die Minijobs (dmals noch ganz normal „geringfügige Beschäftigung“ genannt) stark einzuschränken gab es 1999 oder 2000 (habe ich verdrängt) schon mal.

Die blauäugige Idee, dadurch Stellen schaffen zu können, stellte sich allerdings schon damals als inhaltsleere Träumerei dar, weshalb die „scharfe“ Regelung später zum größten Teil wieder rückgängig gemacht wurde.

Ein Effekt damals war, dass die „regulär“ angestellten Arbeitnehmer halt mehr Überstunden gemacht haben…

LG
Guido

Ganz einfach
Hi!

Man macht aus den 5 Kassen nur noch 3 und verteilt die Mehrarbeit auf die existierenden Kollegen.

LG
Guido

Frage
hallo,

Den Versuch, die Minijobs (dmals noch ganz normal
„geringfügige Beschäftigung“ genannt) stark einzuschränken gab
es 1999 oder 2000 (habe ich verdrängt) schon mal.

Die Ausgangsfrage meint glaub ich, dass Jeder Mensch nur EINE Stelle belegen soll.
Das würde beispielsweise bedeuten, dass jemand, der vollberufliche Taxifahrer abends NICHT putzen geht, und die Aldi Kassiererin NICHT nebenher Regale an der Tankstelle auffüllt.

Bei diesem Gedankenmodell würden plötzlich unzählige Minijobs frei und könnten in der tat von Arbeitslosen belegt werden.
Das Problem ist aber, dass von nur einem Minijob kaum jemand leben kann. Von 2 oder gar 3 dagegen schon. Dann jedoch wären einige „multiple“ Minijobber besser gestellt als so mancher vollberuflich Arbeitende, womit man wieder beim Ausgangsproblem wäre.

Den Gedanken, aus mehreren Minijobs eine Vollzeitstelle zu machen, noch dazu unter staatlicher Regelung, sollte man erst gar nicht aufkommen lassen, denn dann würden diese Tätigkeiten einfach wegfallen.

Thomas

Sorry, keine Frage, sondern Stellungnahme
nix

Der Effekt war der gleiche
Hi!

Die Ausgangsfrage meint glaub ich, dass Jeder Mensch nur EINE
Stelle belegen soll.
Das würde beispielsweise bedeuten, dass jemand, der
vollberufliche Taxifahrer abends NICHT putzen geht, und die
Aldi Kassiererin NICHT nebenher Regale an der Tankstelle
auffüllt.

Der Effekt damals war der gleiche.
Wegen der enormen bürokratischen Belastung und den koplizierten Abgaben zum anderen haben etliche Arbeitgeber die Minijobs gestrichen - und zwar ersatzlos, was ergo nicht einen einzigen Arbeitsplatz geschaffen hat.

LG
Guido