Hallo,ich soll für die Uni den Marketing Mix beschreiben und auf ein Fitnesstudio übertragen.ich habe für alle Elemente Beispiele,nur für die Distributionspolitik nicht. Dort geht es ja eigtl um Absatzwege etc, ich finde aber kein richtiges Beispiel. Hatte schon an Internet gedacht, im Sinne von so erhält der Nutzer von dem Produkt Kenntnis, aber ist das nicht eher Kommunikationspolitik?
Danke
Hallo Jule!
Soweit ich weiss geht es bei der Distributionspolitik vereinfacht ausgedrückt, um die Art und Weise wie das Produkt, in deinem Beispiel die Dienstleistung, zum Kunden gelangt. Da würde mir spontan einfallen:
- großes zentralgelegenes Fitness-Center
- viele kleine Filialen
- Fitness-Mobil (keine Ahnung ob es so was gibt, aber denkbar)
- 24 Stunden geöffnetes Studio
- Nur nach Terminvereinbarung mit Privattrainer
- Studio in der Nähe von Krankenhäusern oder Altersheimen oder Sportanlagen(Kundenkreis?)
- Studio durch Ladeninhaber geführt, oder eine Kette oder Franchisunternehmen
- Internet (allerdings nicht wie in deinem Beispiel, sondern als Absatzweg, z.B. Übungsbeschreibungen oder Videos oder ähnliches die übers Internet käuflich zu erwerben sind).
Marketing ist allerdings nicht mein Spezialgebiet.
Gruß
Deborah
Hallo j.p.,
mir geht es wie Deborah, Marketing ist nicht mein Spezialgebiet, aber Distribution habe ich direkt mit Absatzdistribution gleichgestellt.
Und egal für welches Produkt - Ware oder Dienstleistung - sind ja alles Produkte irgendwie, gibt es Absatzmöglichkeiten (das ist für mich Distribution). Also am Beispiel eines Fitneßstudions - oder Muckkebude - hätte ich folgende Ideen - bezüglich Werbung und Wecken von Interesse bei noch nicht Kunden - natürlich muss das über Annocen, Flyer, Lokalradiowerbung etc. und so weiter laufen - das geht um die Erreichbarkeit von zukünftigen Künden: Werbespots - Anzeigen in einer Form von Texten: Dabei kann man auch das Wort Bewegung, durch Sport, oder sportliche Bewegung ersetzen, weil manche Menschen auf das ein odere andere Wort allergisch reagieren können:
„Der Winterspeck muß weg“, „Fitnes, jetzt und nicht später“ - später kann schon zuspät sein", „Bewegung gut für Ihren Rücken“, „Stoffwechselprobleme - mit Bewegung gegensteuern“, „Übergewicht und Diabetis - Bewegung kann helfen“. „Fehlt Ihnen auch oft der passende Ausgleich zum beruflichen Stress? - kommen Sie zu uns“.
„Manche Menschen brauchen einen Hund, damit sie raus kommen - kommen Sie nicht auf den Hund - kommen Sie zu uns“.
Mir fallen noch etliche Ideen ein für dein Problem, wenn du der Meinung bist, das dies ein Weg sein könnte.
Schöne Grüsse von Rainer
(der sich immer über eine Rückantwort freut)
gerne auch offen für E-Mail Kontakt für dieses Posting
Danke euch beiden schonmal…
rainer,ich glaube das was du beschreibst,gehört schon wieder in die kommunikationspolitik,ist also quasi die werbung.und einige slogans.das kann ich auch verwenden,aber nicht für diese frage,oder meinst du doch?ich glaube deborah´s antowrten sind hier richtiger.
lg
Hallo Jule,
du hast Recht, ich erinnere mich; Meine Slogans sind natürlich Werbung. Aber auch die soll ja die Ware an den Menschen bringen, - letzlich -, aber Absatzdistribution ist doch der Weg der Warenlieferung. Also ob ich mich für den Einzel- oder Großhandel, Lager- oder Firmenverkauf entscheide. Eigen- oder Fremdvertrieb, mit Handelspartner oder eigenenen Vertretern - oder selbständigen Handelsvertretern. Nur wie soll ich ein Produkt Fitneßstudio vermarkten. Das geht als Dienstleister ja dann eigentlich nur über eine Fitneßkette, oder Frenchhising. Kestner-Training ist sicher so ein Modell. Und andere Ketten gibt es auch. Dann ist für mich die Frage wie ich meine Kette vorort betreibe - also nur als Kette mit eigenen Mitarbeitern - oder doch Frenchise - nur an ausgebildete Diplom Sportler, nur an Diplom Physotherapeuten, nur an Bekannte Bodybilder - solche Wege müssten dann die unterschiedlichen Distributionen sein.
Schöne Grüsse Rainer
und Danke für deine Rückmeldung