Ich möchte monatlich 100.- Mark sparen, wo kann ich das am gewinnbringendsten. Laufzeit 5 max. 12 Jahre
Vielen Dank für die Infos
Kai
in aktienfonds! o.T.
Ich möchte monatlich 100.- Mark sparen, wo kann ich das am
gewinnbringendsten. Laufzeit 5 max. 12 Jahre
Vielen Dank für die Infos
Kai
Ich möchte monatlich 100.- Mark sparen, wo kann ich das am
gewinnbringendsten. Laufzeit 5 max. 12 Jahre
Vielen Dank für die Infos
Kai
Wie Strubbel schon sagt in Aktienfonds.
z.B. internationaler Aktienfonds DVG I.
ciao,
Andreas
Ich empfehle Dir einen Fonds. Wenn Du von 5 Jahren ausgehst und auch bereit bist ein etwas höheres Risiko einzugehen, dafür aber überproportionale Gewinne möglich sind, empfehle ich Dir einen Biotechnologie Fonds. Die Branche wird in den nächsten 5 Jahren deutlich outperformen. Konkret wäre da der DWS Biotech Aktien Typ 0 (Deutsche Bank) meiner Meinung nach zu empfehlen. WKN ist 976977. Hatte im letzen Jahr eine Performance von über 150% !
Aber Du mußt die Branche in den Augen behalten.
Branchenfonds, nein danke
Branchenfonds sind nicht zu empfehlen. Der Aspekt der Risikostreuung, der beim Fondssparen ja gerade der Witz ist, wird hier ausgehebelt. Der Fondsmanager MUß in der festgelegten Branche anlegen. Geht die Branche in den Keller, hat er die Wahl zwischen Pest und Cholera. Zu empfehlen sind breit angelegte Fonds, wie der unten erwähnte DVG I. Bei größeren Beträgen kann man sich auf mehrere Erdteile diversifizieren, wenn man voraussetzt, daß bei einem solchen Fond Experten für diese Region arbeiten, die den Markt abbilden oder sogar schlagen können. Wenn man Einmalanlagen in einer Branche tätigen will, ist es idR natürlich vernünftiger einen Fond als einen Einzelwert zu kaufen.
Gruß
Christian
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dann laß das mit den fonds doch ganz, sind sowieso zu teuer, diese manager.
denk lieber an zertifikate.
das gleiche gilt aber genauso bei den anderen fonds, wenn wir mal unterstellen, es würde in einen asien oder ausschließlich amerikafonds investiert.
diversifikation ist immer an der tagesordnung, nicht nur branchenmäßig.
dessen ungeachtet halte ich die biotechnologie für den anleger mit etwas erfahrung für eine großartige sache, genauso wie hightechwerte. meine verluste habe ich immer nur mit sog. konserativen aktien gemacht.
wie jeder weiß, konnte man auch viel geld mit vw, adidas und daimler verlieren.
strubbel
Tja, was soll ich dazu sagen. Zunächst mal sei erwähnt, daß Zertifikate nun wirklich der größte Unfug sind. Sie schränken sich nicht nur auf eine Branche, sondern auch noch auf Werte ein, weil keine Portfolioveränderungen vorgenommen werden. Noch witziger ist die Tatsache, daß Zertifikate Laufzeiten von max. 5 Jahren haben. Und was die Kosten angeht: Ich habe bei Zertifikaten durchaus schon 10% Ausgabeaufschlag bezahlt, und das, obwohl ich mein Depot (und übrigens meinen Arbeitsplatz) bei der Bank habe, die das Zertifikat aufgelegt hat. Bei der relativ kurzen Laufzeit, kommen die Gebühren/Ausgabeaufschläge auf Dauer ganz schön teuer.
Damit kommen wir zu einer entscheidenden Frage: Wie lange bist Du auf den Kapitalmärkten schon aktiv, und wie lang ist Dein Anlagezeitraum? Eine monatliche Einlage von DM 100,-- lohnt mit Sicherheit nicht, wenn man das Geld in 2 Jahren wieder braucht. Mit Aktien und/oder Fonds verdient man nicht in ein paar Monaten die Mörderkohle sondern schafft sich mit der Zeit ein lustiges kleines Vermögen, und, wenn man Glück hat, kann man dann mit 36 in den Ruhestand gehen, wie ich das z.B. fest eingeplant habe.
Nun denn, weiter gehts. Jetzt wirds theoretisch. Grundsätzlich wohnt einer Aktie ein höheres Risiko inne, als dem Gesamtmarkt. Akzeptiert man dieses Risiko, erkauft man sich damit natürlich auch eine Chance, die man preisgibt, wenn man sich auf mehrere Aktien diversifiziert. Das Risiko der Einzelaktie bezeichnet man als beta-Faktor, der - im Groben gesagt - die Schwankung der Einzelaktie gegenüber dem Gesamtmarkt angibt. Gestaltest Du Dein Portfolio wie den Markt (d.h. z.B. nach einem Index) erreichst Du den beta-Wert von 1, und damit genau die Chancen des Gesamtmarktes. Bist Du damit zufrieden, kaufe einen Indexfonds.
Bist Du damit nicht zufrieden, kann man entweder einzelne Aktien kaufen, oder auf Leute vertrauen, die sich den ganzen Tag um sowas kümmern, also einen Aktienfond kaufen. Ob man damit den Index schlagen kann, hängt vom Glück und zum Teil auch vom Können der Fondsmanager ab. Vergangenheitsbezogene Infos über Fonds findest Du unter www.micropal.de (dahinter stecken die Jungs von Standard & Poors).
So, nochmal ganz klar gesagt: Aktienfonds = höheres Risiko, aber auch höhere Chancen als der Gesamtmarkt.
Jetzt kommen wir zur Frage des relevanten Marktes. Glaubst Du, Deutschland boomt, kaufe Deutschland, usw. Man vermeide Fonds wie „Emerging Markets“, denn dieser „Raum“ ist lokal nicht eingegrenzt, d.h. ein Team kümmert sich um Südost-Asien, Südamerika, Osteuropa. Da blickt auf Dauer keiner durch. In den Fondsgesellschaften sitzen pro Fond keine hundert Leute, sondern vielleicht 5. Ist Dein relevanter Markt nur eine Branche, kaufe einen Branchenfonds. Problem: Der Fondsmanager ist damit national auf idR 10 Werte, international auf vielleicht 40 Werte festgelegt. In normalen Zeiten geht nicht ein Land börsenmäßig in den Keller, sondern eine Branche. Genauso kommen Branchen in Mode. Mal waren es die Eisenbahnen, dann die Stahlproduzenten, dann die Flugzeughersteller, dann die Chiphersteller, zwischendurch mal die Internetunternehmen. Im Augenblick sind es die Biotechunternehmen und gereade gestern habe ich das erste Ölaktienzertifikat gesehen. Diese Börsenphasen dauerten früher teilweise 10-15 Jahre, heute sind es 2-5 Jahre. Das ist KEIN sinnvoller Anlagehorizont.
Und nochwas persönliches: Letztes Jahr hatte ich eine Depotentwicklung von + 77%, davor + 48%. Seit Mai lege ich konsequent die Hälfte der freien Liquidität in Fonds, die andere in Aktien an. Dieses Jahr (bis Freitag 22.09.00): Aktien + 5 %, Fonds + 38 %, Dax - 3,13%.
Weitere fragen gerne an mich.
Gruß
C.
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rubbish
seit wann schränken zertifikate grundsätzlich auf eine branche ein.
z.b ein zertifikat auf den dax? den s&p500? den eurostoxx?
wer baskets und indexzertifiakte über den kamm schert ist für mich unseriös.
das stützt meine these:traue nie einem banker, hätte er ahnung, müßte er nicht mehr dort arbeiten.
langfristig gesehen, sind wir alle tot!
sieh dir den langfristchart von daimler an und berechne die jährliche rendite.
zykliker nein danke. dann schon lieber hightech-bluechips.
kurseinbrüche lassen mich kalt, ich diversifiziere
strubbel
gesamte performance der letzten jahre bei durchschnittlich 100%(einen wert aber auch schon mal95%verlust.
will auch keine belehrungen, bin KEIN anfänger.
Danke schön
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Ich hatte Deinen Zertifikatsvorschlag mit der grandiosen Biotech-Fond-Theorie in Verbindung gesetzt. Daher der Hinweis auf die Branchenzertifikate.
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Unseriös ist der, der nicht nachfragt, bevor er rummault.
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Danke für die Verallgemeinerung bzgl. Banker. Und was die andere Sache angeht, verweise ich nochmal auf den Absatz im Mittelteil.
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Nun zu Daimler
a) Von 1986 bis zum heutigen Kurs ergibt sich eine jährliche Rendite von ziemlich genau 10 %. Wer mit Geldanlagen AUF DAUER mehr VERSPRICHT, lügt bzw. hat keine Ahnung.
b) Wer Daimler auf der Kursspitze bei der Fusion gekauft hat, ist selber schuld. Sell on good news, wenn die Fusion mal überhaupt eine gute Nachricht war. Außerdem waren die Probleme mehr als offensichtlich.
c) Aus genau diesem Grunde (Kursverlauf Daimler) rate ich von Einzelaktien als Anlageschwerpunkt ab. Privatanleger „klammern“ sich idR an den Einstiegspreis (am besten noch mit Verzinsung) und sind nicht bereit Verluste zu realisieren. Fondsmanager sehen das ein bißchen anderes, weil es nicht ihr Geld ist, sozusagen.
- Herzlichen Glückwunsch, dann bist Du ja inzwischen Millionär.
Denn wer mit 2000 DM anfängt und zehn Jahre 100 % macht kommt dann auf DM 1,024 Mio. Oder solltest Du Dich auch mal versehentlich unpräzise ausgedrückt haben? Ich meine jedenfalls, ich hätte von Anfang an Aktien als Langfristanlage bezeichnet. Oder vielleicht doch noch einmal die Frage: Wie lange bist Du schon am Aktienmarkt aktiv?
Und wieder einmal eine persönliche Aussage: Ich hasse es, daß man in Foren von einigen Leuten sofort derartig angemacht - wenn nicht sogar beleidigt - wird, nur weil irgendjemand anderer Meinung ist, oder wie hier, einfach nur etwas mißverstanden hat.
Mit dennoch freundlichen Grüßen
CB