Moien
Wie werden eigentlich Doktoranten/PhD’ler bezahlt ?
Werden die überhaupt als Doktorant bezahlt oder läuft das als Halbzeit Assistent mit Aussicht auf Titel ?
Darf da jede Uni wie sie will oder gibts einheitliche Spielregeln in Deutschland ?
Hängt es von der Studienrichtung ab ?
Wie sieht das ganze in Österreich aus ?
Danke
Tach Pumpkin,
Doktoranden als solche werden überhaupt nicht bezahlt: es ist schließlich jedes Menschen freie Entscheidung, ob der den Doktor machen will oder nicht.
Nun können Doktoranden natürlich Hildsassistenten, halbe oder ganze Assistentenstellen besetzen; dann werden sie aber für die Tätigkeit bezahlt, die sie auf diesen Stellen tun und nicht dafür, daß sie eine Doktorarbeit schreiben.
Gruß - Rolf
Hi,
Wie werden eigentlich Doktoranten/PhD’ler bezahlt ?
schlecht!
Trotzdem schreiben die sich mit einem ‚d‘
Werden die überhaupt als Doktorant bezahlt oder läuft das als
Halbzeit Assistent mit Aussicht auf Titel ?
Den Doktoranden an sich gibt es tarifrechtlich nicht, nur einen Dipl. sonstewas oder Master oder was auch immer.
Die werden dann (mittlerwile wohl nur mit Glück) auf Teilzeitstellen gesetzt.
Bei den Ingenieuren gabs früher mal das sog. Ingenieurprivileg, daß es ermöglichte, eine ganze Assistentenstelle zu kriegen.
Gandalf
Danke
Moien
Dann frag ich mich ganz ernsthaft wo die Jungs hier das Geld hernehmen für die 3-4 Jahre … aber OK, soll nicht meine Sorge sein.
cu
Mahlzeit,
Dann frag ich mich ganz ernsthaft wo die Jungs hier das Geld
hernehmen für die 3-4 Jahre
hängt zu einem erheblichen Teil von der Fakultät ab und ob der Prof fit darin ist, Drittmittel einzuwerben.
In ‚meinem‘ Institut waren mehr als 2/3 aller Doktorandenstellen über Drittmittel finanziert. Da kriegten selbst die Diplomanden Geld, was längst nicht überall üblich war.
Gandalf
Kleine Anmerkung
Hallo
Doktoranden als solche werden überhaupt nicht bezahlt: es ist
schließlich jedes Menschen freie Entscheidung, ob der den
Doktor machen will oder nicht.
Ob das theoretisch richtig ist, kann ich nicht sagen, praktisch aber keinesfalls.
Während die Aussage für die Geisteswissenschaft zutrifft, ist eine Promotion in den Naturwissenschaften unmittelbar an die Stelle gekoppelt, sowohl, was die Möglichkeit der Inanspruchnahme der Gerätschaften betrifft, als auch das Thema der Arbeit. Denn dieses ergibt sich aus der Arbeitsgruppe, in der man tätig ist.
Nun können Doktoranden natürlich Hildsassistenten, halbe oder
ganze Assistentenstellen besetzen; dann werden sie aber für
die Tätigkeit bezahlt, die sie auf diesen Stellen tun und
nicht dafür, daß sie eine Doktorarbeit schreiben.
Auch das trifft nicht ganz zu. Jedenfalls bei den Geisteswissenschaften ist offiziell ein bestimmter Teil der Arbeitszeit auf einer Mitarbeiterstelle für die eigene Forschung reserviert und dürfte daher vom Professor nicht in Anspruch genommen werden.
Praktisch ist das natürlich anders.
Gruß
Dea
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Moin,
wer das Glück hat eine Doktorandenstelle zu erwischen (ich hatte es leider nicht) …
… der läuft als „wissenschaftlicher Mitarbeiter mit Hochschulabschluss“ auf einer halben Stelle (20h/Woche).
Und dabei ist es egal, ob die Bezahlung über Drittmittel oder über den Haushalt erfolgt.
Gruß sannah