Doktorspiele

Ich antworte mal auch auf die Frage:

Aufgrund meines STUDIUMS würde ich mich dessen auch nicht gewappnet fühlen, denn sowas wurde auch bei mir nicht mal im Ansatz besprochen.

Aber aufgrund der Erfahrungen um das Studium drumherum schon eher.

Und ich denke auch, dass das Bescheid geben, sofern es kein hysterisches „Ihr Sohn war ein sehr böser, schmutziger Junge“ war, vor allem der rechtlichen Absicherung galt.

Von Krams, der einem als Lehrer nämlich alles rechtlich passieren kann (ich meine jetzt weniger juristische Lehrveranstaltungen sondern eher Vorlesungen von Lehrern, die ein bißchen aus ihrem Nähkasten plaudern und Erfahrungsschätze preisgeben) hörte ich nämlich im Studium schon eher was…:wink:

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Hallo Der Franke,

du siehst (liest) mich erschrocken.

Ich war der Auffassung, dass die Schulpädagogik insoweit doch kompetentes Wissen vermittelt.

Umso weniger ist das Verhalten der Lehrerin dann zu verstehen, die aufgrund ihres Nichtwissens solche Schritte unternimmt.

Gruß

Joschi

Hallo LadyLockenlicht,

Aber aufgrund der Erfahrungen um das Studium drumherum schon
eher.

zumindest das habe ich erwartet. DerFrank hat ja schon mitgeteilt, dass solche (für mich) fast grundlegende Problemlösungsstrategien in der Schulpädagogik nicht enthalten sind.

Und ich denke auch, dass das Bescheid geben, sofern es kein
hysterisches „Ihr Sohn war ein sehr böser, schmutziger Junge“
war, vor allem der rechtlichen Absicherung galt.

Ich frag mich aber, weswegen man sich hier rechtlich absichern sollte. Vielmehr schließe ich auf ein Profilierungsbestreben frei nach dem Motto: „Ich hab was mitbekommen, ist nicht so wild, lassen Sie mich das mal regeln, weil ich besser weiß wie man so etwas macht.“

Von Krams, der einem als Lehrer nämlich alles rechtlich
passieren kann (ich meine jetzt weniger juristische
Lehrveranstaltungen sondern eher Vorlesungen von Lehrern, die
ein bißchen aus ihrem Nähkasten plaudern und Erfahrungsschätze
preisgeben) hörte ich nämlich im Studium schon eher was…:wink:

Würde Dir hierbei etwas einfallen?

Gruß

Joschi

du siehst (liest) mich erschrocken.

Ich war der Auffassung, dass die Schulpädagogik insoweit doch
kompetentes Wissen vermittelt.

Jep tut sie, allerdings nur was den Schullehrstoff betrifft.

Umso weniger ist das Verhalten der Lehrerin dann zu verstehen,
die aufgrund ihres Nichtwissens solche Schritte unternimmt.

Das ist kein studierter Schullehrstoff. So etwas lernt man nur im Laufe des Lebens, oder anders eigene Erfahrung.

Kati

Hallo Moggemorle,

diese grössten, längsten, dicksten, haarigsten spiele sind
zwar absolut

kindisch,

Wieso „kindisch“

Das ist nicht kindisch, sondern pubertär, in dieser Phase,in der Du Dich evtl. immer noch befindest :wink:

Nur mal so nebenbei.

hab das selbst auch noch nie gemacht,

Eben.

aber solange sie keinen vergewaltigen lasse doch machen

Aha.

Gruß Motorradmieze

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Wenn das für die Lehrerin eine „komische Lage“ war, dann hat
sie während ihres Studiums nicht aufgepasst.

Gruß

Hallo Joschi

ich kenne den Lerninhalt nicht eines Lehramtstudiums, aber auch wenn es theoretisch angesprochen wird, sieht es in der Praxis meistens doch anders aus-oder?

Gruss

[MOD]
Abgeschlossen, damit hier nicht wieder so ein Artikelbaum wie schon gehabt entsteht.

Hallo,

Meine Cousine wollte damals Zungenkuss mit mir üben…:wink:

na klar, haste wohl hoffentlich gemacht, oder?

erinnern ist immer gut, wenn man bezweifelt, was die kiddies so tun.

:wink:

tilli

Okay, dass Situationen wie diese im Studium nicht behandelt werden, wurde nun denke ich oft genug gesagt, daher führ ich es nicht nochmal genauer aus.
Was ich allerdings nicht so ganz verstehe, ist, warum die Lehrerin jetzt so als Buhmann dasteht?! Ich weiß ja nicht, was sie der Mutter erzählt hat, aber grundsätzlich ist doch nichts Falsches daran. Sie hat die Jungs in einer peinlichen Situation erwischt und dies den Eltern nicht verschwiegen. Wär mir als Mutter ehrlich gesagt lieber als wenn sowas bei den Lehrern die Runde macht und ich nichts davon weiß. Und schließlich kann es auch sein, dass sich doch einer der beiden an seine Eltern wendet und dann heißt es „Und warum wurde uns das nicht mitgeteilt?“. Gut, das Aufklärungsgespräch halte ich jetzt auch nicht unbedingt für glücklich gewählt, aber ansonsten kann ich an ihrem Verhalten jetzt nichts Skandalöses und Empörendes finden.

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Hallo,

Sie hat die Jungs in einer peinlichen
Situation erwischt und dies den Eltern nicht verschwiegen.

und hat dem ganzen damit einen Wert gegeben. Wenn Dich eine Lehrerin anruft, dann denkst Du doch bestimmt auch, dass das jetzt was wichtiges war - oder?
Wie man ja sieht, hat es die Ursprungsposterin veranlasst hier ihre Angste zu äußern.

Wär mir als Mutter ehrlich gesagt lieber als wenn sowas bei den
Lehrern die Runde macht und ich nichts davon weiß.

Glaubst Du wirklich, das macht bei den Lehrern die Runde? Wenn es denn die Runde machen sollte, so kanns nur sinnvoll sein. Da lernt die liebe Kollegin vielleicht was sie hätte besser machen können.

Und schließlich kann es auch sein, dass sich doch einer der beiden
an seine Eltern wendet und dann heißt es „Und warum wurde uns
das nicht mitgeteilt?“.

weil es nicht von Belang ist?

Gruß

Joschi

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Huhu!

Würde Dir hierbei etwas einfallen?

Als erstes denke ich dabei sofort an was, was mal ein Dozent (auch selber langjähriger Lehrer) mal sagte. Und zwar sollte man sich als angehender Sportlehrer, vor allem als männlicher, schon mal darauf einstellen, dass es mindestens einmal in seiner Arbeitslaufbahn zu Gerüchten kommen würde, die was mit sexuellem Misbrauch zu tun haben (in die Umkleiden kommen und spannern, unangemessenes Anfassen bei Hilfestellungen usw). Das ginge laut Dozent selten über das Gerücht hinaus, aber das ändert ja nichts daran, dass man hier besonders vorsichtig sein muss.

Ich habe letztens einen Artikel gelesen, der besagte, dass nun (in welchem Bundesland es war, weiß ich nicht mehr, ich werde mal sehen ob ich den Artikel noch finde) männliche Klassenlehrer immer eine weibliche Aufsichtsperson mit zu Klassenfahrten (mit Übernachtung)nehmen müssen, Klassenlehrerinnen aber kein männliches Pendant mehr dabei haben müssen. Ich weiß auch nicht mehr, was die Begründung war, wie gesagt, ich such noch mal.

Worst Case hier wäre: Schüler erzählen, dass sie erwischt wurden. Die Schüler erzählen das ebenfalls weiter „Frau xy hat den Hannes vom Johannes gesehn!“ usw bis das bei einem empörten Elternteil im Stille Post-Stil so ankommt, dass er/sie sich sofort mit der Mutter von Johannes in Verbindung setzt, die natürlich aus allen Wolken fällt und sich fragt, wie die Lehrerin dazu kommt, ihren Sohn nackt zu begutachten.

Ich hab nach wie vor richtig Lust auf Unterricht und Schüler und alles. Aber wovor ich Angst habe, sind die Eltern, die mir das Leben ein ums andere Mal zur Hölle machen werden. Das zumindest ist mein Lernerfolg im Studium:smile:

Hallo LadyLockenlicht,

erst mal Danke für Deine Antwort.

Würde Dir hierbei etwas einfallen?

Worst Case hier wäre: Schüler erzählen, dass sie erwischt
wurden. Die Schüler erzählen das ebenfalls weiter „Frau xy hat
den Hannes vom Johannes gesehn!“ usw bis das bei einem
empörten Elternteil im Stille Post-Stil so ankommt, dass
er/sie sich sofort mit der Mutter von Johannes in Verbindung
setzt, die natürlich aus allen Wolken fällt und sich fragt,
wie die Lehrerin dazu kommt, ihren Sohn nackt zu begutachten.

Natürlich könnte eine solche Situation eintreten, das belastet nach meiner Ansicht jedoch den guten alten Murphy über Gebühr.

Da stellt sich die Frage, steht der Zweck des Anrufes (hier die Absicherung der Lehrerin) noch in einem ausgeglichenen Verhältnis zu dem aus dem Anruf resultierenden Ergebnis?

Im Prinzip sehe ich zwei Risiken:

  • Schlussfolgerung der Eltern, es handelt sich um etwas von Bedeutung sonst hätte die Lehrerin nicht angerufen
  • im Umkehrschluß jedoch auch, die Anrufe der Lehrerin werden für nicht mehr wichtig erachtet, da sie vermehrt auftreten oder aus Ursachen resultieren welche nicht von Bedeutung sind.

Vielleicht mal noch eine Frage an die Lehrer unter Euch:

Unterhält man sich über Themen wie, wann ist es angebracht Eltern zu kontaktieren, stellt man eine Richtlinie auf oder überlässt man dem Lehrer eigenständig die Entscheidung im Zuge seines Ermessenspielraumes?

Ich hab nach wie vor richtig Lust auf Unterricht und Schüler
und alles. Aber wovor ich Angst habe, sind die Eltern, die mir
das Leben ein ums andere Mal zur Hölle machen werden. Das
zumindest ist mein Lernerfolg im Studium:smile:

Dann wünsch ich Dir mal alles Gute und stressfreie Eltern. :smile:

Gruß

Joschi