Hallo,
wir bekommen von unserem Kunden regelmäßig Wordformulare zugeschickt, die ausgefüllt, gedruckt und dann aufbewahrt werden müssen.
Da es sich bei den Formularen um sehr viele auszufüllende Felder handelt, speichert der Mitarbeiter das Dokument mehrmals während des Ausfüllens.
Leider ist dann anschließend kein Ausdrucken mehr möglich.
D.h. speichert man das ausgefüllte Formular und klickt anschließend auf Drucken, hängt sicht Word 2003 auf und muss über den Taskmanager beendet werden.
Wird das Dokument gespeichert, geschlossen, neu geöffnet und dann gedruckt, funktioniert das einwandfrei.
Es ist natürlich extrem nervig die Datei jedes Mal zu und wieder auf zu machen um sie drucken zu können.
Da wir diese Formulare auch ziemlich oft ausfüllen müssen, ist das also keine akzeptable Lösung.
Bei anderen Formularen gibt es auf dem gleichen Rechner keine Probleme. Es liegt definitiv an den Kundendateien.
Aber der Kunde ist König und läßt sich nicht davon überzeugen die Vorlage dieser Datei auf Fehler zu prüfen.
Woran könnte das liegen, dass sich Word so verhält und wie könnte man das Problem lösen?
Bin mit meinem Latein echt am Ende.
Danke!
Hallo Bernd!
Ich kenne mich mit Word Formularen zwar nicht gut aus, aber habe eine Idee. Verwenden diese Formulare dieses Kunden Makros (also VBA Code)?
Vielleicht wird dort das Drucken deaktiviert? Oder die VBA Skripte haben einen Fehler und hängen sich immer beim Drucken auf.
mfg
christoph
Leider ist es das nicht. Sind keine VBA Makros in der Datei enthalten.
Achso: Ich habe übrigens auch Office schon mehrfach neu installiert. Ohne Erfolg.
Hallo Bernd0815,
Sind das echte Word-Formulare (also mit der Formularsymbolleiste erzeugte Dokumente)?
Es sind viele Felder. Wird in das einzelne Feld auch viel oder wenig Text eingegeben?
Ich muß leider rätseln. Wenn Word sehr viel formatieren muß, dann hängt es sich vielleicht beim Drucken auf, weil es vorher das ganze Word-Dokument durchformatiert und einen Teil davon auf der Platte ausgelagert hat, was mit dem Spooler ins Gehege kommt. Wenn das Dokument aber geschlossen wird, werden alle temporären Dateien gelöscht. Das würde erklären, warum das Dokument erst geschlossen werden muß.
Könnt Ihr den Formularschutz abschalten? Dann wäre das Problem mit einem Handgriff behoben: ein Umschalten des Schutzes löscht die interne Rückgängig-Liste von Word. Vorsicht: dabei werden auch die Formularfelder zurückgesetzt.
Aus uralten Word-Zeiten ist die Seitenansicht noch ein Druckvorgang. Was passiert denn, wenn der Mitarbeiter ein gespeichertes Formular in der Seitenansicht anzeigt?
Ich würde erst mal folgendes versuchen:
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‚Schnellspeicherung zulassen‘ abstellen. Bei der Schnellspeicherung werden nämlich alle Versionen ins Dokument geqzält, was durchaus zu einem Kollaps führen könnte.
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Das automatische Sichern alle xxx Minuten abstellen, das bindet auch Ressourcen.
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‚Seitenumbruch im Hintergrund‘ versuchsweise abstellen.
Hier in der Stadtbücherei habe ich kein Word, wenn ich wieder an einem anderen Rechner bin, kann ich Dir einen Dreizeiler schicken, den Du hinter eine Schaltfläche in der Symbolleiste des Benutzers legst, der die drei Einstellungen umschaltet oder einen Einzeiler, der den Formualrschutz umschaltet (der Parameter heißt irgendwie .NoReset=True).
Gruß
M.
Dokument kann nach Speichern nicht gedruckt
Super! Vielen Dank für die ausführliche Antwort.
Ja es ist ein Formular, dass offensichtlich mit Word erzeugt wurde. Es enthält Kontrollkästchen und Textfelder. Es sind auch ne ganze Menge.
Formularschutz an- und ausschalten bringt leider nix.
Ich hab was total seltsames beobachtet: Wenn ich das Logo des Kunden aus der Kopfzeile lösche, dann kann ich das Dokument speichern, drucken, bearbeiten, wieder speichern, drucken… usw.
Es kann doch aber nicht an dem Logo selbst liegen oder? Das ist nur ne einfache Bitmap Grafik.
Ich werde die Speicheroptionen morgen mal ausprobieren.
Hallo Bernd0815,
dann würde ich folgendes machen: ich würde ein Makro aufzeichnen, mit dem Du das Logo des Kunden aus der Kopfzeile löschst. Dann wäre das Bearbeitungsproblem gelöst.
Das Logo selbst würde ich über die Zwischenablage in MS Paint einfügen, als Bitmap speichern, und dann ein zweites Makro aufzeichnen, das das von Dir erzeugte Bitmap in die Kopfzeile einfügt.
So würde der Mitarbeiter das Logo löschen, die Datei bearbeiten, speichern und vor dem Drucken das Logo wieder einfügen. Dann sieht alles so aus wie immer, aber Ihr habt den Vorteil des störungsfreien Ablaufs. Und das saubere Logo ruht sicher auf Eurer Festplatte.
Zur Erklärung:
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Der Umweg über MS Paint würde Schadcode aus dem Bitmap entfernen, wenn da einer drin wäre. Soviel verstehe ich nicht davon, aber man sollte sichergehen.
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Es kann durchaus das Bild in der Kopfzeile das Problem sein. Wenn man in Word negative Werte für oberen und unteren Seitenrand eingibt, druckt Word die Kopfzeile in den Text hinein. Daß bei der Kopf- und Fußzeilenverwaltung eine aufwendige Programmierlogik läuft, leuchtet bestimmt ein, und Word könnte sich dabei aufhängen. Das macht es bei mir auch bei aufwendigen Zeichnungen (Stichwort: zu wenig Stapelspeicher).
Weil das Problem aber erst beim Drucken auftritt, denke ich immer noch eher an einen Konflikt zwischen Auslagerung und Spooler.
Was passiert denn, wenn die Seitenansicht eingeschaltet wird?
Gruß
Markus
Hallo,
endlich ist das Problem gelöst:
Hintergrundspeicherung aus
Schnellspeichern zulassen an
Die Änderung dieser Optionen hat geholfen.
Danke für die Unterstützung.