Hallo Miranda,
danke Dir!
Ja, und dann will ich natuerlich nicht behaupten, dass niemand nie in was anderes als seine Muttersprache uebersetzt - aber was bei den schlechteren Uebersetzungen dabei herauskommt, kann ich eigentlich tagtaeglich sehen: Ob auf ner Packung Kekse, oder ner Internetseite.
Und manchmal schaudert’s einem wirklich.
Deshalb denke ich halt, man soll sich halt nicht gerade uebernehmen
im (vor allem gleichzeitigen) Erlernen von neuen Sprachen. Eben besser wenig gut als viel schlecht - und wie heute jemand schrieb: Wenn mal selbststaendig ist, ist es relativ egal, wieviele Sprachen man spricht - man kann am Tag eh nur ein Tagespensum leisten.
Zwar off topic, aber ich muss es trotzdem mal loswerden:
Ich (nicht offiziell Uebersetzerin, verdiene mir damit aber dennoch ab und an ein bisschen nebenbei, und hab auch frueher mal in software localisation gearbeitet) habe das Problem, dass ich momentan Englisch sehr viel besser beherrsche als Deutsch. Dennoch ist es nicht meine Muttersprache. Aber was die Ausdrucksfaehigkeit betrifft, und wie praezise ich mich ausdruecken kann, wie ich die kleinsten Nuancen angehen kann, nun ja, das beherrsche ich halt im Englischen.
Im Deutschen habe ich, zumindest in meinem aktiven Vokabular, damit ziemliche Probleme. Klar, das wird sich zum Teil legen, da ich demnaechst erstmal wieder nach Deutschland ziehe - aber es geht mir gar nicht ums Deutsche.
Ich wollte mir bei deutschen Firmen nen paar freelance jobs besorgen - gar nicht uebersetzen, sondern nur proof reading. Bei Telefongesprächen kam dann als Antwort die zögernde Ausssage ‚Aber Sie haben doch gar keinen Akzent im Deutschen…‘ Sprich, wenn Du Deutsch so gut kannst, kannst Du unmöglich Englisch so gut sprechen.
Ich hätte den einen Typen, den ich an der Strippe hatte, gerne ziemlich zusammengeschissen, und ihn gefragt, ob er nicht zufällig nen native English speaker da hätte, mit dem ich statt dessen mal reden kann…
Shit happens…
Gruss (& sorry fuer mein Geschwafel…)
Isabel
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