Hallo!
Ich lese immer wieder Empfehlungen für diese „google toolbar“.
Ich meine mich aber erinnern zu können, daß vor einiger Zeit
mal vor irgendeinem von google angebotenem tool gewarnt wurde,
weil es selber spyware enthalten sollte.
Wie meine Vorredner sagten: Das „Pagerank“-Tool ist so eine Art von… Komponente. Diese ist aber eigentlich „nicht gefährlich“, da sie dem Bewertungssystem von Google nichts über Dich persönlich verrät und auch keine mit Dir/Deiner Person in Verbindung stehenden Daten überträgt. (Ein eventueller Disclaimer bei der Software ist eine reine Vorsichtsmassnahme - z.B. gegen spitzfindige Juristen…)
War das was anderes?
Oder ist das tool inzwischen sauber?
Hmm. – Wenn, dann so, nämlich in einer „erweiterten Funktion“:
Die Google „Toolbar 2.0“ verfügt über eine Funktion, die Google erlaubt, Pageranks zu korrigieren, nennt sich
"PageRank über Proxies korrigieren (experimentell)".
Diese sog. Proxies werden verwendet, um von Benutzern über die entspr. Server-Route häufig angeforderte Seiten dort auf dem Proxy zwischenzuspeichern.*
Das hat den Vorteil für Seitenbesucher, dass die Seiten schneller ausgeliefert und im Browser angezeigt werden. Ausserdem vermindert das auf einer Teilroute den Traffic.
Da die Rückverfolgung - von Seiten der Suchemaschine „G“ - allerdings recht aufwändig ist und nicht immer sooo funktioniert, wie es im Endergebnis einwandfrei wäre, um das Ranking zu korrigieren… müssen auch Daten, die die Session, den Rechner, der anfragt usw. temporär zwischengespeichert werden, bis dass Daten in den Cache für den späteren Google-Index geschrieben werden. – BTW: Das klingt schlimmer als es ist! Normalerweise wird das innerhalb einer Internet-Sitzung oder sogar schon innerhalb von 2 oder 3 Datenübermittlungen (Stichwort: Cookies, oder so…) erledigt; dauert auch nicht länger als ein paar Sekunden.
Für alle Leute, die sich in einer gewissen Art von Verfolgungs- und Datenschutz-Wahn befinden, ist das natürlich schlimm. Und für die Presse mal ein gefundenes Fressen.
Ich selbst halte es „für nicht schlimm“, da man an hunderttausend anderen Stellen mit den eigenen Daten im Internet noch viel, viel öffentlicher da steht, als es ein solcher Mechanismus von Google überhaupt könnte, wenn er denn könnte.
Nicht daß ich das Teil installieren wollte - ich bastle mir
nicht gerne jedes Programm auf die Platte was irgendwer hat
und gut findet - aber wenn hier etwas nicht ganz sauber ist,
sollte man darüber zumindest Bescheid wissen, oder?
Und wenn Du dich nicht dazu überreden lassen willst, einen anderen Browser als den IE zu verwenden, tja, dann kann ich Dir den „CrazyBrowser“, einen Aufsatz für den IE empfehlen, der 99,… aller Popups zuverlässig blockt und ausserdem ein wunderbares „Tabbed Browsing“ ermöglicht. (Wer „das“ mal verwendet hat, will davon - oder vom Mozilla - nicht mehr weg.
)
HTH
CU DannyFox64
* BTW: Für Internet-Seiten-Inhaber: mit dem Meta-Befehl
lässt sich die Anweisung, Seiten auf Proxies zwischenzuspeichern unterdrücken/ausschliessen.