Wir haben unser Geld zigmal durchgerechnet und alles zusammengekratzt, und es reicht *strahl*
Um genau zu sein, es geht am 26. Mai in die Dominikanische Republik, genauer gesagt an die Nordküste zwischen Cabarete und Sosua.
Was muss ins Gepäck?
Worauf sollten wir achten?
Was muss man gesehen haben, worauf kann man verzichten?
Ich möchte einfach noch mehr Input. Reiseführer und Reiseberichte habe ich schon einige gelesen, aber ich würde gerne noch viel mehr wissen.
Lohnt es sich z.B., Flossen, Taucherbrille und Schnorchel mitzunehmen, oder sieht man ausser Sand an den Stränden, zu denen man so kommt, sowieso nichts?
Wieviel muss man für Tagesfahrten etc. rechnen, habe da soooo unterschiedliche Preise gelesen, teilweise sind die Berichte aber schon älter.
Kann man auch von Deutschland aus rausfinden, was dort an Touren angeboten wird und zu welchen Bedingungen?
Wie hoch sollte der Lichtschutzfaktor in der Sonnencreme für empfindliche Menschen mindestens sein? (je höher, desto besser, ist klar…)
Fragen über Fragen…
Und ich bin doch soooo neugierig! Also immer her mit Infos, egal obs nun eigene Erfahrung ist (wäre natürlich super) oder Links, ich nehme alles.
vor grauer Vorzeit war ich sowohl in Cabarete, als auch in Sosua.
In Sosua ist mehr los, dafür sind die Strände m.M. nach in Cabarete besser.
Über Preise kann ich leider nichts sagen, aber ein Ausflug mit Bus und Flugzeug zur Halbinsel Samana solltet ihr auf jeden Fall unternehmen. Dort steht die einzig, wahre Barcadi-Werbung-Palme.
Wir waren Anfang der 90er dort und man hat uns geraten keinen Mietwagen zu nehmen, und zwar nicht wg. den schlechten Straßen, sondern wg. den korrupten Polizisten. Ich habe mich immer gewundert, warum unser Taxi durch die Polizeikontrollen durchgefahren ist. Die verhängen einfach Bußgelder obwohl du nichts gemacht hast.
Wenn ihr nach Haiti rüber wollt sollte ihr Malariaprophylaxe nehmen, sonst würde ich darauf verzichten.
In Sosua ist eine schöne Synagoge und der Anteil deutscher Juden ist groß, da in den 30ern viele dorthin ausgewandert sind.
Viel Spaß und Gruß,
Joe
noch154teagebiscostarica/panama
Wenn ihr nach Haiti rüber wollt sollte ihr Malariaprophylaxe
nehmen, sonst würde ich darauf verzichten.
Hallo
ich würde nicht nur wegen fehlender Malariapr… Haiti nicht besuchen, außer man steht auf der besonderen Art von Abenteuertourismus. Es war auch nicht ungefährlich vor dem jetzigen Bürgerkrieg, da ca. 3/4 der Bevölkerung arbeitslos ist und Touristen oftmals leichte Beute sind.
Ich winke Euch dann in 3 Wochen von einer benachbarten Insel zu
ich würde nicht nur wegen fehlender Malariapr… Haiti nicht
besuchen, außer man steht auf der besonderen Art von
Abenteuertourismus. Es war auch nicht ungefährlich vor dem
jetzigen Bürgerkrieg, da ca. 3/4 der Bevölkerung arbeitslos
ist und Touristen oftmals leichte Beute sind.
Ich winke Euch dann in 3 Wochen von einer benachbarten Insel
zu
meinst Du etwa Kuba?
Die Insel besuche ich nicht, weil es dort schwere Menschenrechtsverletzungen gibt.
So setzt halt jeder unterschiedliche Prioritäten bei der Auswahl seiner Reiseziele.
Nein, ich meine NICHT Kuba.
Dom.Rep. und Haiti teilen sich eine Landmasse/Insel, auch Hispaniola genannt. Und wenn man zur Zeit in die Nachrichten schaut, tobt dort ein Bürgerkrieg , da es der Bevölkerung reicht, in Armut zu leben.
fast entgegengesetzt zu Samana mit seinen zich Traumstränden: In den Bergen oben die Prov. La Vega, besonders Jarabacoa. J. ist die Pforte zu einem in den zurückliegenden zehn Jahren recht schön im Sinn von Naturschutz einerseits und „sanftem Tourismus“ (falls es diesen gibt?) andererseits reorganisierten Nationalpark „Armando Bermudes“: Karibischer Wald, in einem See unterm Wasserfall mit Trinkwasserqualität Baden, oben am Kamm der Cockpit-Blick etc. Von den Küstenorten und -hotels im Norden aus gibt es bezahlbare Zweitagestouren (an denen auch ein bisschen „Political Correctness“ hängt, alldieweil sie häufig von Einheimischen organisiert werden).
Infos über seriöse Anbieter für Euren Standort am besten direkt per e-mail von Dr. Thomas May, einem deutschen Botaniker, der für die Forstverwaltung vor Ort in der Gegend von Jarabacoa arbeitet (und keine Provision von den Veranstaltern bekommt!): [email protected]
Falls Ihr eine Tour dieser Art machen wollt: Gummi- oder Wanderstiefel mit ordentlichem Profil und voll waschbare Baumwollkleidung mitnehmen! Wege, die die Einheimischen mit leichtestem Schuhwerk gehen, sind für Gringos nicht immer als Weg zu erkennen.
erstmal wünsche ich Dir viel Spaß, leicht neidisch.
Was Martin über Jarabacoa geschrieben hat kann ich nur bestätigen. Da gibt es Nadelbäume und schwarzbunte Kühe. Aber auch Rafting, zum Beispiel hier: http://www.hispaniola.com/whitewater/rates.html
Auch wenn der Reiseführer und Bustourorganisator abrät: Leih dir ein Auto und schau Dir das Landesinnere an. ( Aber wunder Dich nicht. Selbst wenn Du meinst, du hast Dich verfahren kann es sein, daß Du noch auf der Verbindungsstraße bist; es ist nicht überall geteert.) Ich erinnere mich noch an die Kaskaden von Imbert, etwas südlich von Puerto Plata. Man klettert mit nem Führer nen Flußlauf hinauf und rutscht dann die Wasserrutschen wieder runter.
Die meisten Bagaluten und Banditen sind unmittelbar da, wo die Touris sind, also in Cabarete und Sosua.