Hallo,
kann mir das bitte jemand übersetzen. Die Wörter sind klar, aber den Sinn verstehe ich nicht. Vielleicht ein Sprichwort?
Danke
Martin
Hallo,
kann mir das bitte jemand übersetzen. Die Wörter sind klar, aber den Sinn verstehe ich nicht. Vielleicht ein Sprichwort?
Danke
Martin
Kann nicht ganz sein…
Also, das ‚main‘ im Satz kann nicht ganz stimmen - kann das vielleicht ein bisschen anders heissen?
Gruss, Isabel
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Erinnert mich an eine Zeile aus einem Lied von der Rocky Horror Picture Show: Don´t dream it, be it. Vielleicht meinst du das, mir faellt ansonsten auch nichts dazu ein.
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Hi
Kontext, bitte. Scheint mir in Verbindung mit Verzicht auf Droggenkonsum zu sein. Muss aber den Kontext lernen, um sicher zu sein. Jim
Also, beim Nachblättern in diversen Wörterbüchern bin ich auf folgendes gestoßen (kann auch sein das ich völlig daneben liege), was dem Ganzen eventuell einen Sinn abgewinnen könnte… Zugegeben die beiden Wörter main und mean sind hier allerdings nicht als Verben verwendet…naja, dennoch:
main mit der bedeutung von most important
mean mit der Bedeutung des gesundes Mittelmaß (condition, course of action, quality, etc. that is in the middle between two extremes)
Naja, und das würde dem Ganzen dann einen Sinn geben von ungefähr folgender Bedeutung:
Übertreibs nicht, sondern finde ein gesundes Mittelmaß.
Naja, wer weiß…
Hoffentlich wird die richtige Antwort noch gefunden… Ich setze mal auf James, vielleicht findet er ja die wirkliche Lösung…
Liebe Grüße,
Andrea
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Okay, warten wir doch nicht auf den Kontext ab…
Ich wuerde mit 98,463% Sicherheit sagen, dass was damit gemeint ist, ist dass man Drogen nicht nehmen soll, sondern man soll mit dem eigenen Leben ernst sein.
„Main“ ist wohl Abkuerzung fuer „to mainline,“ i.e. Droggen-direkt-in-die Ader-spritzen. Ausschliesslich Heroin, glaube ich. Aber man kann sicherlich Droggenkonsum aller Sorten auch damit gemeint verstehen.
Ich wuerde auch ruhig eine kleine Summe darauf wetten, dass dieser Spruch von einem Schwarzen-amerikaner ausgedacht worden war, um junge Schwarzen-amerikaner davon abzureden, Droggen zu benutzen.
Die Afro-amerikanische Kommunitaet verwendet solche Reim-parolen ziemlich oft, um Lehre und Rat weiterzugeben. Jesse Jackson’s Reden sind voll davon, z.B., wenn man sie auf Englisch hoert oder liesst. In seinem Fall sind die Reime oft ein bisschen „strained“ - Effekthascherei - und Komoedianten parodieren seine Reimerei. Ich las einmal, dass diese und andere Sprachangewohnheiten (wie call and response - Ausruff des Redners und Antwort des Publikums dazu) aus Oratory-traditionnen in Westafrika kommen.
Andere Beispiele: „Don’t do the crime if you can’t do the time.“ (im Knast) ( im uebertragenen Sinne - nichts tun, wenn Du die Konsequenzen davon nicht willst) und die beruehmte Aussage vom O.J. Simpsons Anwalt Johnny Cochran an die (schwarzen) Geschworenen des Mordprozesses: „If the glove does not fit, you must acquit.“
Ausserdem ist es nicht ungewoehnlich, ein Wort moeglichst zu verkuerzen, wenn es vom Zusammenhang klar ist, was gemeint wird: „mainline“ wird also „main.“ Nebenbermekung: Das hat nicht nur damit zu tun, dass der Mensch faul ist und daher Worte abkuerzt, sonder auch dass man damit die Subkultur von der Hauptkultur abgrenzen kann - quasi eine Art Geheimsprache - und wenn nicht Geheimsprache, dann selbst-erwaehlter Dialekt, den „der Andere“ nicht benutzen kann, ohne sich als laecherlich zu geben. So ungefaehr wie der Herr Pfarrer klingt, wenn er die Sprache des Schulhofes benutzt, um Solidaeritaet mit jungen Leuten zu zeigen. Aber ich schweife ab.
In dem gegebenen Zusammenhang heisst „to mean“ nicht „bedeuten“ sondern „etwas mit Absicht/Ueberzeugung machen.“ (Jeder amerikanischen Vater an jedem 7-Jaehrigen Sohn: „Shake hands like you mean it.“) „Mean it“ in diesem Satz muesste also heissen, dass man „es“ mit Absicht, Ernst, Ueberzeugung, usw. tun soll. „Es“ waere Schularbeit, Familienbeziehungen, usw. - eigentlich alles, was man im Leben macht - sogar das Leben selbst.
Ich kann die Versuchung nicht widerstehen, die Idee auf Deutsch zu versuchen: „Nicht injezieren, perfektieren.“ „Nicht paffen, schaffen.“ Na ja - nicht gerade dasselbe und nicht besonders gut aber wenn ich eine dieser Phrasen mal auf einer Plakatte in Deutschland sehe, hoffe ich meinen Namen als Autor zu sehen.
Jim
Hallo,
Schwimm nicht mit dem Strom, hab eine eigene Meinung
(„Verallgemeinere es nicht, Meine es“ hieße das wörtlich, main ist hier eine Abkürzung )
Gruß
Claudia