Dopaminmangel?

Hallo,

Folgender Fall:
Person, weibl. mittlere Jahre. Seit sie denken kann mit syndromartigem
Krankheitsbild gesegnet: täglich Bauchschmerzen, Rücken/ Nackenbeschwerden,
Gliederschmerzen, oft Infektionen. Organisch ist nichts festzustellen.
Ansprechpartner ist letzten Endes die Heilpraktikerin, die auch schon mal
abends um 23:00 Uhr globuli verteilt.
Der Alltag ist eine schwere Belastung. Das arbeitsfreie Wochenende wird stark
herbeigesehnt. Der Haushalt überfordert täglich. Freizeit heißt vor allem
Verabredungen. Abends braucht sie ein paar Biere, um die Spannung loszuwerden
und schlafen zu können. Eine Medikamentenabhängigkeit besteht nicht.
Diese Person leidet nach eigener Aussage an einer Subdepression, ebenfalls seit
sie denken kann. Glücksmomente sind rar. Nach einem solchen kommt unweigerlich
ein tiefer Absturz. Eine Psychotherapie brachte keine Linderung; die
Psychonalyse enttarnt die üblichen Verdächtigen (früher Tode des Vaters, Mutter
nicht liebvoll etc). Ärzte diagnostizieren ein Erwachsenen-ADS. Ein paar Jahre
nimmt sie Ritalin, kommt damit gut über den Alltag, setzt es aber aus eigenem
Wunsch wieder ab.
Die zahlreichen Beziehungen enden immer recht bald. Die Ehe endet de facto
(nach eigener Aussage) nach ein bis zwei Jahren, obwohl danach noch 2 Kinder
kommen. Partner sind fast immer Männer aus derselben Schicht. Einzige Ausnahme:
ein heroinsüchtiger Alkoholiker (Künstler). diese Beziehung dauert drei bis
vier Jahre und endet durch ihn. Dieses einzige Mal leidet sie stark unter einer
Trennung.
Ihr Kernsatz dazu ist: „Ich kann nicht genug Liebe geben.“ Die häufigen
Partnerwechsel beruhen eigenr Aussage zufolge auf ihrer Unfähigkeit, lange
gefesselt von einem Menschen zu sein.
Fast unnötig zu sagen, dass diese Person Psychotherapeutin ist.
Als Laie drängt sich ein Zusammenhang zwischen körperlichen und seelischen
Prolemen auf.

Deshalb meine Frage ans Auditorium: ist eine Dopamin/Serotonin-Auffälligkeit
als Ursache eines solchen Syndroms möglich?

danke für die Mühe

b

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