Hallo allerseits
Nach dem Dopingskandal von Landis tauchte die Frage auf, warum er das gemacht hat, wo er doch wissen müsste, dass nach dem Rennen sein Pipi besonders unter Lupe genommen wird.
Mehrmals fiel dabei im TV der Satz „Da müssen Sie die Psychologen fragen …“
Also:
Warum nimmt jemand verbotene Substanzen, obwohl er sich nahezu 100 %ig sicher sein kann, erwischt zu werden?
Gruss
Ratz
Hi Ratz
Die Frage kann man RATZ-FATZ beantworten 
Warum nimmt jemand verbotene Substanzen, obwohl er sich nahezu
100 %ig sicher sein kann, erwischt zu werden?
Solange es nicht wirklich 100 % sind, sondern nur 90 oder sowas, versuchen es die Typen halt immer wieder.
Sind Spieler, wenn du so willst.
Ich spiele ja auch Lotto, obwohl die Chancen 1: 15 Millionen sind.
Gruß,
Branden
Hallo!
Nun ja, wer IMMER noch glaubt, alle anderen seien nicht gedopt und diejenigen, die es tun, seien in der Minderheit… nun ja. Ich halte es für schlicht unmöglich eine solche Strapaze ohne Doping hinter sich zu bringen…
Diese Doppelmoral, die alle drumherum gleich nach der Veröffentlichung eines erneuten „Falles“ jeweils an den Tag legen, finde ich scheusslich. NIEMAND will davon gewusst haben, KEINER hatte eine Ahnung und der Arzt und der Trainer usw. natürlich erst recht nicht.
„Das hätten wir NIE von ihm gedacht… etc.“
Nein, das ist u.a. einer der Gründe, weshalb mir die Tour de France am A…, am A… Allerwertesten vorbei geht. Da wird den depperten Zuschauern jedes Mal wieder dieselbe Leier am Fernsehen vorgekaut, jedes Mal wieder genau dasselbe betroffene Gesicht aufgesetzt und das Allerschlimmste dabei ist, dass die Zuschauer das genau so mitmachen und alles schön brav schlucken, was man ihnen weismachen will.
Und alle Jahre wieder kommt das Tour de France-Kind und betet den Zuschauern vor, die diesjährige Tour sei „sauberer“ geworden und es gäbe weniger geopte…
Och neee… seid doch nicht so naiv!
Gruss,
Semiramis
Hi,
ich bin keineswegs generell der Meinung, dass Doping keine
psychologische Relevanz hätte …
z.B. könnte man die ganzen
Dopinggeschichten von Diego Maradona wunderbar unter
psychologischen Gesichtspunkten analysieren, aber beim
Rad profi geht es nicht mehr einfach um dessen Psyche,
sondern um die Struktur des Radprofisports … und dessen
Analyse gehört dann eben ins Sport-Brett;
in polemischer Absicht
könnte man sie noch woanders hinverweisen,
aber da enthalte ich mich einfach 
Psychologisch relevanter wären da eher die Freizeit-Radler,
die glauben, auch schon dopen zu müssen, aber der Radprofi hat
sich mit der Entscheidung fürs Profitum wohl auch schon fürs
Doping entschieden …
Mehrmals fiel dabei im TV der Satz „Da müssen Sie die
Psychologen fragen …“
Das halte ich, ehrlich gesagt, für eine plumpe
Verdrängungsstrategie, eine Strategie, das Problem
„Doping“ auf die Psyche des Sportlers, maximal auf seine
(böse) Beratergruppe, zu begrenzen (die Beratergruppe eines
Dopingsünders wird ja grundsätzlich von allen Seiten für
unglaublich böse, undurchsichtig, verdorben und mafiös
erklärt!), um die Strukturen des Radprofisports, an denen ja
auch Herr TV gut verdient, erst mal noch ne Zeit lang
unangetastet lassen zu können …
Viele Grüße
Franz
Hallo!
Weil er nicht anders kann.
Nimmt er nichts kann er bei der nächsten Etappe sein Rad schieben.
Wer sich für’s Doping interessiert sollte mal die Bodybuilder
beobachten - da kippt jedes Jahr einer aus den Top10 um.
Tschüss
Matthias