Doppelspalt

Hallo,

mal ne ganz blöde Frage:
Eigentlich hat doch noch nie jemand die Beugnung von Elektronen am Doppelspalt korrekt durchgerechnet, oder? Ich meine, alles was man zu diesem Thema an Rechnung sieht, ist ein Ansatz, der von ebenen Wellen ausgeht, die dann hinter dem Doppelspalt so und so interferieren und dann das Beugungsbild ergeben. (1. Semester bzw. Physik LK)

ABER:
Ist das nicht nur eine Näherung? Müsste man nicht vielmehr die zeitabhängige Schröderdinger Gleichung lösen, worin für die Potentialfunktion folgendes einzusetzen wäre:

V(x)=oo, falls x im SpaltMATERIAL
V(x)=0, sonst

fragt sich
Oliver

Hallo,

mal ne ganz blöde Frage:
Eigentlich hat doch noch nie jemand die Beugnung von
Elektronen am Doppelspalt korrekt durchgerechnet, oder?

Hi Oliver,
doch, unser Semester in QM I damals schon… Vorwärts, Rückwärts, mit Operatoren und co…Und kam sogar das richtige heraus: je ähnlicher das Potential einer delta-funktion wird (je dichter die Striche) umso klarer das beugungsbild (=umso kleiner die Interferenzterme)
Wenn man aber ein Gitter ausrechnen wollte, müsste ich auch Maple bemühen…

aleX

Hallo,

mal ne ganz blöde Frage:
Eigentlich hat doch noch nie jemand die Beugnung von
Elektronen am Doppelspalt korrekt durchgerechnet, oder?

[…]

ABER:
Ist das nicht nur eine Näherung? Müsste man nicht vielmehr die
zeitabhängige Schröderdinger Gleichung lösen, worin für die
Potentialfunktion folgendes einzusetzen wäre:

V(x)=oo, falls x im SpaltMATERIAL
V(x)=0, sonst

„Korrekt durchrechnen“ - und dann diese Annahmen für das Spaltmaterial…?!
Ich glaube wenn Du es wirklich „korrekt durchrechnen“ willst, wird das „etwas“ komplizierter.

ciao
ralf