Hallo, hab da mal ne Frage oder ein Erfahrungsbericht!
Ich hatte eine geplante Schieloperation vor mir. Also in die Uniklinik, Aufnahme, Zimmer bezogen, Gespräch mit dem Narkosearzt usw…
Kurz vor der OP bekam ich Dormicum 75 mg in Tablettenform und ab mit dem Bett zum OP-Raum. Aber die OP sollte kurzerhand etwas verschoben werden, also zurück in mein Bett. Vorher hatte ich ein Gespräch mitbekommen: hat sie das ??? bekommen? Ja! Das will aber der Narkosearzt nicht! Ich glaube (bin mir fast sicher) die hatten da über mich gesprochen. Auf jeden Fall musste ich zurück in mein Bett und man sagte mir, es wird eine andere OP vorgezogen. Nun stand ich im Flur wohl im Weg (oder warum auch immer) und man schob mich in die Aufwachstation. Dort wurde ich mit so einer Klemme am Mittelfinger angeschlossen. Ich wurde schläfrig! Wahrscheinlich durch das Dormicum. Nach einer Weile helle Aufregung, man rief mich immer wieder lauft an, hallo Frau … sie müssen Atmen, sie müssen Atmen und schon bekam ich Sauerstoff auf die Nase. Bei mir waren Sauerstoffsättigungsabfälle registriert worden. Kurz und Gut, die OP wurde daraufhin nicht durchgeführt und ich durfte unverrichteter Dinge wieder nach Hause.
Beim Lungenfacharzt, im Schlaflabor und beim Kardiologe wurde ich inzwischen wegen den Sauerstoffabfällen durchgecheckt, aber alles ohne eigentlichen Befund.
Hat Dormicum bei mir dies ausgelöst?
Was ist, wenn ich mal wieder geplant oder ungeplant operiert werden soll/muss?
Können auch andere Medikamente vor einer OP derartige Sauerstoffabfälle auslösen?