*ROFL* owt.
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ganz so egoistisch sind die Menschen nicht!
Denk an die Abfalltrennung, die in D üblich ist.
Hallo Raimung,
jede Art verzichtbarer Reglementierung ist mir zuwider. Wenn aber nichts anderes hilft, muß man den Leuten an ihre empfindlichste Stelle greifen - an den Geldbeutel.
Es gibt dafür etliche Beispiele und mit besonderem Vergnügen habe ich das Beispiel der Einkaufswagen verfolgt. Bis vor einigen Jahren gehörte es zum gewohnten Bild eines jeden Supermarktes, daß der Parkplatz mit verlassenen Einkaufswagen vollgestellt war. Die Leute schoben den WAgen bis zum Kofferraum, Klappe zu, der Einkaufswagen bekam einen Schubs und ab damit. Auf Bürgersteigen, in Vorgärten und Bächen - überall Einkaufswagen - schon vergessen? Dann kam das Pfandschloß für ein Markstück. Von jetzt auf gleich war Schluß mit dem Spuk. Die Mark im Einkaufswagen war und blieb bis heute der Anreiz, daß zuvor ignorante Leute brav ihren Einkaufswagen quer über den Parkplatz zurück schieben.
Wer sich hin und wieder in der Natur bewegt und z. B. als Paddler den Wasserläufen auch durch Ortschaften folgt, hat längst bemerkt, daß man an vielen Stellen kein Wasser mehr sieht. Es gibt eine geschlossene Fläche aus Einweg-Getränkebehältnissen. Man findet aber keine einzige Pfandflasche. Die sind eben bares Geld wert und werden deshalb nicht einfach in der Gegend entsorgt.
Ich habe so manche Kraxeltour in den Alpen hinter mir, besonders im Wettersteingebirge. Touren, die auf der Alpenvereinskarte nur schwach gepunktet einen möglichen Weg vorschlagen. So sollte es einmal zu einem versteckten Gebirgssee gehen, der abschnittsweise nur auf allen Vieren zu errreichen war. Es lohnte sich. Umrahmt von steilen Wänden lag unten geradezu kitschig blau der kleine See. Murmeltiere steckten die Köpfe hervor, Steinböcke waren zu beobachten und vor dem Felsmassiv schwebte ein Steinadler. Ich mochte kein Wort sagen vor Ehrfurcht (aber auch vor Erschöpfung). Einfach nur schön. War hier schon je ein Mensch? In größerer Entfernung tief unten am Ufer des Sees im Geröll war ein kleiner roter Punkt auszumachen. Ja, hier waren schon Menschen. Der rote Punkt war eine Coladose.
Die überall wo man gerade geht und steht entsorgbare Dose läßt viele Zeitgenossen ihren gleichgültigen Charakter hervor kehren. Der Kauf einer wiederverwendbaren, leichten Kunststoffflasche, die sich an jedem Gebirgsbach wieder auffüllen läßt (zum Nulltarif und leckerer, als es ein Abfüllbetrieb je könnte) und sich auch bei einem Sturz nicht schmerzhaft in die Rippen bohrt, ist für viele Leute schon zu viel Aufwand. Lieber billig kaufen und nach Gebrauch in die Gegend feuern - kost’ ja nichts.
Das gleiche Bild in praktisch allen öffentlichen Grünflächen. Gegen nächtliche Gelage ist ja weiter nichts zu sagen, aber dagegen, daß die Trinkkumpane ihre Einwegutensilien an Ort und Stelle hinterlassen.
Ich verstehe angesichts der für jedermann sichtbaren Folgen die ganze Aufregung nicht. Auch die Aufregung und Überraschung von Teilen des Handels verstehe ich nicht. Seit reichlich 10 (!!) Jahren ist bekannt und waren alle damit einverstanden, daß es bei Überschreitung einer bestimmten Einwegquote zur Konsequenz des Pfandsystems kommen wird. Wenn jetzt an einzelnen Stellen von der Notwendigkeit einer weiteren Übergangsfrist geredet wird, weil man ja überhaupt keine Gelegenheit hatte, sich auf die überraschende Situation einzustellen, müssen die Betreffenden seit einem Jahrzehnt auf einem anderen Stern gelebt haben. Wer auch immer in der Getränkebranche den Entrüsteten spielt, bekundet nur, daß er vom Handwerk seiner Branche keine Ahnung hat und sein Gehalt als Verbandsfunktionär für sanften Schlaf verbraucht hat. Von den angeblich immensen Kosten eines Rücknahmesystems zu fabulieren, entlockt mir nur ein müdes Lächeln. Entwicklungszeit gab es üppigst und im übrigen ist das Ganze eine sehr schlichte Kalkulationsaufgabe für die Verkaufspreise. Dann steigt der Verkaufspreis der Dose Bier eben um einen Cent - wen juckt denn das? Deshalb muß keiner verdursten. Man kann den marginal erhöhten Preis bezahlen (Pfand gibts ja zurück) oder Getränke in Pfandflaschen kaufen, die von der Aktion völlig unberührt bleiben.
Gruß
Wolfgang
hallo W"olfgang,
stimmt alles… nur, wieso haben sich die Deutschen an das Abfallsystem für Flachen, und Papier gewöhnt? Weinflaschen kosten doch auch nichts!
Aber mit den Dosen hast Du leider Recht.
Bei uns wurde der Straßenrand (außerhalb der Ortschaft) auf eine Breite von ca. 2,5 m gereinigt und entgrast. Warum weiß ich zwar nicht, aber was soll´s. Doch schon 1 Monat danach war dieser gereinigte Streifen eine Müllhalde. Ex und hopp!
Doch warum steigt die Bierindustrie nicht auf diese leichten Plastikflachen um? Die kann man doch recht dekorativ gestalten. Dazu mit einem Verschuss versehen, den man immer wieder verwenden kann. Eckig gestaltet und das Stauproblem is6 gelöst. Mir ist doch gleich, worin mein Getränk (Bier, Limo, Milch…) verpackt ist. Hauptsache es hält sich frisch. Und ich kann es über eine längere Strecke transportieren. Die leeren Dosen wieder mitzunehmen ist mehr als umständlich.
Ich kann der Getränkeindustrie nur empfehlen, sich auf diese PVC-Verpackung zu konzentrieren.
Dann ist zwar die Dose tot…doch dürfte das doch genau im Sinne der Naturschützer sein.
Grüße
Raimund
Und jetzt mache ich mich über die Weihnachtsgans her! Ein armes Wesen, das in der Blüte seines Lebens gemeuchelt wurde.
Hallo Raimund!
Und jetzt mache ich mich über die Weihnachtsgans her! Ein
armes Wesen, das in der Blüte seines Lebens gemeuchelt wurde.
Dann wünsche ich Dir guten Appetit beim Verspeisen der Leiche.
Gruß
Wolfgang
Hoffentlich ein Verschreiber
hallo Raimund,
Ich kann der Getränkeindustrie nur empfehlen, sich auf diese
PVC-Verpackung zu konzentrieren.
PVC - um Gottes willen, du meinst sicher PET (z.B. Cola-Flaschen)
Und jetzt mache ich mich über die Weihnachtsgans her! Ein
armes Wesen, das in der Blüte seines Lebens gemeuchelt wurde.
Hat sie wenigstens geschmeckt ?
Tschuess Marco.
hallo Marco,
was spricht gegen PET?
Leicht, stabil, umweltfreundlich (glaube ich).
Außerdem muss es ja nicht unbedingt PET sein (falls die Nachteile überwiegen). Ich kann mich daran erinnern, dass jemand einen Kunststoff aus Stärke hergestellt hat.
„Nachteil“: er löst sich nach ca. 1 Jahr auf.
Vorteil: er baucht nicht recicled werden: ab asuf den Misthaufen. Oder anders: kein allzu schlechtes Gewissen, wenn es in der Natur „entsorgt“ wird. Ich hätte es trotzdem. Selbst wenn ich wüsste,dass es sich innerhalb von 14 Tagen vollkommen auflöst.
Auf dem Gebiet ist noch Forschungsbedarf. Und bestimmt einiges machbar.
Oder muss ein Bier oder ein Cola länger als ein Jahr heben? Ich möchte kein solches Gesöff mehr zu mir nehmen! Bier, das 2 Monate alt ist, nehme ich zum Schneckenkillen.
Grüße
Raimund
Die Ente war phantastisch… ganz besonders wegen WWW! Warum? Im Kochboard habe ich gelsesn, dass man dem Vieh eine Flasche in den Hintern rammen soll und dann in die Röhre. Bessere Hitzeverteilung. Stimmt!
So ist die Ente wenigstens noch als Leiche gebumst worden:smile:
Dazu bayerische Semmelknödel und Blaukraut (Rotkraut) und eine tolle Sauce. HMMMM!
Drückst Du Dich immer SO aus?
Hallo Raimund,
Die Ente war phantastisch… ganz besonders wegen WWW! Warum?
Im Kochboard habe ich gelsesn, dass man dem Vieh eine Flasche
in den Hintern rammen soll und dann in die Röhre. Bessere
Hitzeverteilung. Stimmt!
So ist die Ente wenigstens noch als Leiche gebumst worden:smile:
Würdest Du Rot werden, wenn Deine Familie Deinen Text lesen würde?
Gruß
vom haploid
Nein! Warum? o.w.T.
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und hier ein Verleser
hallo Raimund
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was spricht gegen PET?
nix,
Leicht, stabil, umweltfreundlich (glaube ich).
hast recht
Mir ging es um anti-PVC, pro -PET
Tschuess Marco.