Hi Reiko,
Faxe is Sozialhilfebier
da sieht man mal wieder, wie weit es mit diesem Land schon gekommen ist: Das Sozialamt zahlt das Bier! Von meinen Steuergeldern!
(sorry, ich konnt´ nicht anders
)
*duckundversteck*
Susanne
Hi Reiko,
Faxe is Sozialhilfebier
da sieht man mal wieder, wie weit es mit diesem Land schon gekommen ist: Das Sozialamt zahlt das Bier! Von meinen Steuergeldern!
(sorry, ich konnt´ nicht anders
)
*duckundversteck*
Susanne
*lach*
Huhu Susanne,
(sorry, ich konnt´ nicht anders
)
*duckundversteck*
Passt schon, denn früher wars mal Hake Beck (übrigens das erste „Westbier“, was man als Ostler zu kaufen bekam, lässt man den Intershop ma aussen vor)
Aber ma ehrlich, welcher ehrlicher Biertrinker und Endlosaufirgendwassteuerzahler trinkt den Faxe?
*plopp*
CIAo
Reiko
meine Antwort
Hi!
Sorry, aber wen interessiert das?
es interessiert mich zum Beispiel!!
Dosenbier schmeckt widerlich, Coke gibt´s auch i der 1,5 Liter
PET-Flasche und Mineralwasser kauft man eh in der Kiste oder
hat einen Water-Maxx,Ich persönlich kaufe Dosen nur ab und an an der Tanke. Und da
ist es ir völlig wurscht, ob das Ding dann 30 Of. mehr oder
weniger kostet.
nur am Rande: es sind 50 PF.
und das Beste ist daran, wenn du die Dosen wieder abgibst, dann bekommst du das Geld sogar wieder zurück. Ist das denn nicht toll??
Wie kann man sich nur über so einen Mist wochenlang
echauffieren, während die Sozis im Hintergrund versuchen, 75%
der deutschen Wirtschaft, nämlich die KMUs, durch das neue
Betriebsverfassungsgesetz zu blockieren?
was sind KMUs??
Mit dem Setzen von Prioritäten haben wir Deutschen es
anscheinend nicht so…
andere Regierung, andere Prioritäten.
Grüße,
Mathias
Gruß Mic
http://www.mibor.de
Hallo,
Dosenpfand ist wirklich eine gute Sache, im Grunde genommen das erste umweltfreundliche Projekt das diese Bundesregierung auf die Beine stellt, aber so wie rot-grün arbeitet werden sie wohl auch dies versauen.
Grundlegend muss man aber sagen dass der Dosenpfand zwar schon längst überfällig ist, aber mit Sicherheit auf kompliziert zu realisieren ist. So werden ja zum Teil dieselben Dosen im Ausland ohne Pfand verkauft und wer da jetzt schon pfiffig ist, der kann mit einer in Frankreich gekauften Flasche in Deutschland gut Geld verdienen.
Gruss
Eric
[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]
…und wer da jetzt schon pfiffig
ist, der kann mit einer in Frankreich gekauften Flasche in
Deutschland gut Geld verdienen.
…ich weiß!!
Gruss
Eric
Gruß Mic
http://www.mibor.de
So werden ja zum Teil dieselben Dosen im
Ausland ohne Pfand verkauft und wer da jetzt schon pfiffig
ist, der kann mit einer in Frankreich gekauften Flasche in
Deutschland gut Geld verdienen.
Hallo Eric,
was daraus nun tatsächlich wird, weiss ich nicht, jedenfalls hiess es vor kurzem einmal, dass man auf die Dosen einen Code aufdrucken will, der die Dosen für den Verkauf in Deutschland kennzeichnet. Aber wer weiss, was da noch alles kommt…
Marco
Hallo Mic,
eigentlich möchte ich mich nicht zu sehr in diese Diskussion einbringen, obwohl ich schon so lange ich denken kann gegen Dosen bin. Man öffnet die Dose, trinkt das bisschen Inhalt aus und hopp in den Mülleimer. Das angeblich tolle Recycling von Dosen scheint bisher genauso wenig zu funktionieren wie der Grüne Punkt.
Da Rot-Grün bisher alles verhunzt hat, was sie so grossmundig ankündigten, werde ich erst einmal abwarten, was tatsächlich daraus wird.
Hier in Hessen gab es vor einigen Jahren eine gute Regelung, wodurch die Verwendung von Einweggeschirr, Verpackungen und Dosen an Imbissständen, in Fast-Food-Läden usw. eingeschränkt werden sollte. Für jede solcher Verpackungen hatte der Händler eine Abgabe zu leisten, wenn er sie doch benutzte. Das hatte zur Folge, dass etwa in einem Fried Chicken statt Dosen Gläser gereicht wurden, dass im Eiscafé Milch und Zucker statt in Einmalverpackungen in Portionierern auf dem Tisch standen, dass selbst McDonald seine Verpackungen umstellte. Eine verdammt gute Idee!
Doch „plötzlich“ wurde diese Abfallabgabe wieder aufgehoben, weil dagegen geklagt worden war, soweit ich erfahren habe, und flugs stellten besagte Läden wieder auf die alten Systeme um.
Und übrigens: Was ist eigentlich mit diesen Tetra-Paks, die von der Industrie als „intelligente Lösung“ angepriesen worden waren? Wie werden solche Packungen recycelt, bei denen Karton, Aluminium und Folie fest miteinander verbunden sind, dass ich nicht daran glaube, dass diese Dinger wirklich wiederverwertet werden können. Eher eine dumme Lösung.
Marco
Das Kartellamt…
…hat den Dosenpfand ja nun erstmal schon abgelehnt. Wer spricht eigentlich das letzte Wort in dieser Sache?
Fragt
Reiko
hiho,
Wie werden solche Packungen recycelt, bei denen Karton,
Aluminium und Folie fest miteinander verbunden sind, dass ich
nicht daran glaube, dass diese Dinger wirklich wiederverwertet
werden können. Eher eine dumme Lösung.
das recyclen dieser materialkombination, bzw. das auflösen in die einzelnen bestandteile (alu, kunstst., karton) ist mittlerweile technisch kein problem, allerdings stellt sich die frage der bilanzhülle und ob sich das ganze dann immer noch lohnt.
grüße, rené
…hat den Dosenpfand ja nun erstmal schon abgelehnt. Wer
spricht eigentlich das letzte Wort in dieser Sache?
Ich gebe Dir drei „demokratische“ Möglichkeiten vor:
( ) Die an politischen Entscheidungen beteiligte Bevölkerung
( ) Die jederzeit den Volkswillen achtenden Politiker
( ) Die Interessenverbände der Dosen- und/oder Softdrink-Herstellner
Bitte Entsprechendes ankreuzen.
Moin,
also letzlich läufts wie immer: das Geld entscheidet und die Politik tut so, als sei es ihre Entscheidung…
Nun, ich bezweifle, dass es den Dosenpfand jemals geben wird…*g*
*plopp*
CIAo
Reiko
das recyclen dieser materialkombination, bzw. das auflösen in
die einzelnen bestandteile (alu, kunstst., karton) ist
mittlerweile technisch kein problem, allerdings stellt sich
die frage der bilanzhülle und ob sich das ganze dann immer
noch lohnt.
Hallo René,
besonders in jüngerer Vergangenheit musste ich bzw. musste man erfahren, dass das, was eigentlich technisch möglich und auch sinnvoll, aus Kostengründen nicht umgesetzt wird. Es ist doch nach wie vor so, dass Umweltschutz nur dort wirklich vorhanden ist - von Ausnahmen abgesehen -, wo er die preiswertere Alternative darstellt.
Heute früh sass ich in einem Café und überlegte an einem Beitrag zu einem Gedichtewettbewerb mit dem Thema „Kindheit“. Als erstes ging mir dabei die oft gehörte Phrase „Den Kindern gehört die Zukunft“ durch den Kopf. Doch wie lange wird das schon gesagt? Die Kinder von damals sind heute Erwachsene und leben damit in jener Zukunft. Und heute sind sie es, die die Welt für ihre Kinder vorbereiten. Doch wesentliche Änderungen lassen sich nicht erkennen, wobei dies nicht nur regional gedacht ist, denn die Umwelt kennt keine Grenzen. Seit man „die Umwelt“ als poluläres Thema erkannt hat, scheint die Welt umzukommen.
Was soll denn wirklich geschehen, auch bei anderen Themen, solange keine Bewusstseinsänderung eintritt, dass Geld zwar wichtig ist, aber nicht alles in Heller und Pfennig aufgerechnet werden kann!? Falls dies nicht geschieht, können wir uns bereits heute neue Geschäftsideen ausdenken, wie etwa: Eintrittsgeld für das Betreten einer naturbelassenen Wiese; frische, unbelastete Luft in Spraydosen als „Aero-Snack für zwischendurch“; aus Fäkalienschlamm hergestellte und mit Aromen schmackhafte gemachte Riegel.
Marco
PS: Tja, bei letzterem Beispiel hat uns die Zukunft schon eingeholt. In Japan hat man zumindest so etwas schon einmal hergestellt.
also letzlich läufts wie immer: das Geld entscheidet und die
Politik tut so, als sei es ihre Entscheidung…Nun, ich bezweifle, dass es den Dosenpfand jemals geben
wird…*g*
Tja, Reiko, ich verstehe es auch nicht: Die Politiker handeln häufig wider die Vernunft und für das Geld; die Bevölkerung versteht dann die getroffenen Entscheidungen natürlich nicht. Eigentlich tun die Verantwortlichen alles, um nicht wiedergewählt zu werden, und trotzdem geschieht es. Vielleicht sollte man doch allmählich die Ursache beim den Wählern suchen…
Eine Gesellschaft von Schafen
muß mit der Zeit
eine Regierung von Wölfen
hervorbringen.
(Bertrand de Jouvenel)
Marco
PS: Den Dosenpfand wird es schon geben, allerdings wird das wieder nach dem Mehr-Prinzip ablaufen: die Industrie verdient mehr, die Verbraucher zahlen mehr.
mißverständnis…
hallo marco,
mit der frage nach der bilanzhülle und ob sich das dann noch lohnt, meinte ich nicht die finanzielle seite, sondern ob sich das recyceln von den dingern im umwelttechnischen sinne lohnt.
wieviel energie steck ich rein um die drei komponenten alu, kunststoff und karton zu lösen, wieviel energie kostet es mich den kram zu sammeln etc. grade die trennung und wiederaufbereitung von den zwischenprodukten ist energieaufwendig.
darum ging es mir. am sinnvollsten wäre es doch für uns alle, jeder nimmt seine glasflasche, geht damit zum supermarkt und läßt sich immer wieder seinen liter milch oder o-saft etc in eben diese abfüllen. einwände wie hygiene-probleme an den „zapfstellen“ laß ich nicht gelten, da gibt es genug mittel und wege das zu kontrollieren. außerdem hat die mehrheit der bevölkerung auch kein problem damit, völlig unzureichend gespülte und bakterienverseuchte Gläser in kneipen und restaurant an ihre lippen zu setzen.
grüße, rené
Hallo René!
mit der frage nach der bilanzhülle und ob sich das dann noch
lohnt, meinte ich nicht die finanzielle seite,
Aber ich meinte sie! ;o)
sondern ob sich
das recyceln von den dingern im umwelttechnischen sinne lohnt.
wieviel energie steck ich rein um die drei komponenten alu,
kunststoff und karton zu lösen, wieviel energie kostet es mich
den kram zu sammeln etc. grade die trennung und
wiederaufbereitung von den zwischenprodukten ist
energieaufwendig.
Als ich vorhin die Zeilen an Dich schrieb, ging ich anschliessend in die Küche, um mir eine Kanne Kaffee zu kochen. Das ist im Grunde uninteressant für Dich; ich erwähne es nur, weil mir aus irgendeinem Grund während der Vorbereitung des Kaffes für die Maschine immer irgendwelche Gedanken durch den Kopf gehen. Nun fiel mir vorhin ein, dass ein Zivi (so typisch Alternativer ), als ich Ende der Siebziger mal im Krankenhaus lag, mir ein kleines Wurstdöschen auf meinem Teller zeigte und zu mir meinte, wieviel Energie in diesem kleinen Ding steckt. Damals - ich war zehn, zwölf Jahre alt - hatte ich überhaupt nicht verstanden, was er damit meinte. Heute ist es natürlich klar. Und Du hast das oben ja für diese Tetra-Paks aufgeschlüsselt.
darum ging es mir. am sinnvollsten wäre es doch für uns alle,
jeder nimmt seine glasflasche, geht damit zum supermarkt und
läßt sich immer wieder seinen liter milch oder o-saft etc in
eben diese abfüllen. einwände wie hygiene-probleme an den
„zapfstellen“ laß ich nicht gelten, da gibt es genug mittel
und wege das zu kontrollieren. außerdem hat die mehrheit der
bevölkerung auch kein problem damit, völlig unzureichend
gespülte und bakterienverseuchte Gläser in kneipen und
restaurant an ihre lippen zu setzen.
Ich kann Dir eigentlich nur zustimmen, wobei noch gesagt sei, dass es auch hier wiederum Diskrepanzen gibt, was in Hinsicht der Hygiene auf dem Papier steht und wie die Realität aussieht. So toll ist das wahrlich nicht. (Vor allem nicht, wenn man die Geschichten eines befreundeten Supermarkt-Azubis hörte, obwohl das nun schon einige Jahre zurückliegt.)
Oben sprach ich vom Kaffee. Die Umverpackung lasse ich meist im Laden, und ich habe mich schon oft gefragt, warum man noch ausgerechnet das behandelte Papier um die Metallfolie legen muss; man könnte es doch direkt aufdrucken oder sich mit einem kleinen Aufkleber begnügen. Das ist jetzt nur eine Kleinigkeit, aber das sind doch die Ressourcen, die sinnlos verschwendet werden: Ich will an den Inhalt, den Kaffee, und dafür wir er in Metall gesteckt, mit Papier umwickelt, nur damit ich ihn zu Hause auspacke und die Umhüllung einfach wegwerfe. Irrsinn!
Ich kann mir nicht vorstellen, dass es die Bevölkerung ist, die sich so sehr gegen einige Umstellungen für den Umweltschutz sträuben würde. Vielleicht ist das jetzt nur mein Eindruck, aber es kommt mir so vor, als wäre der Umweltschutz in den letzten Jahren im Alltäglichen vernachlässigt worden. Ich sehe mehr übervolle Abfallseimer, vor allem gefüllt mit Verpackungen; oder Pizzaschachteln und McDonald-Tüten werden irgendwo in die Landschaft geschmissen.
Aber letztlich ist es in meinen Augen doch die Industrie, die umdenken müsste. Statt dessen werden Minister oder anderen Entscheidungsträgern wieder ein paar Scheine zugesteckt, damit alles beim alten bleibt. Denn das ist zumindest für sie wesentlich preiswerter…
Marco
Hallo René,
als Kind ging ich noch mit der Milchkanne ums Frühstücksgetränk, ich plaudere unten dann über das „Sinnvollste“
darum ging es mir. am sinnvollsten wäre es doch für uns alle,
jeder nimmt seine glasflasche, geht damit zum supermarkt und
läßt sich immer wieder seinen liter milch oder o-saft etc in
eben diese abfüllen. einwände wie hygiene-probleme an den
„zapfstellen“ laß ich nicht gelten, da gibt es genug mittel
und wege das zu kontrollieren.grüße, rené
Die Zeiten haben sich geändert, vor 60 Jahren gab es in der Stadt zwei Milchsorten, Vollmilch und Magermilch, beide pasteurisiert. An „o-saft etc“ kann ich mich nicht erinnern aber es wird sich ähnlich verhalten.
Man betrat den Milchladen und wartete ein wenig, dann wurde man gefragt was man den eigentlich so wolle und wie es der Mutter ginge und mit dem Zinn-Maßbehälter wurde aus dem großen Bottich geschöpft und die Kanne gefüllt, dann zahlte man und verabschiedete sich. Die Verkäuferin war mit einem solchen Kunden sicherlich 3 Minuten beschäftigt. Da die Kunden es so an sich haben, daß sie nicht in regelmäßigen Abständen, sondern oft Schubweise kommen, muß man für die Verkäuferinnen noch Leerzeiten dazurechnen.
Heute gibt es zumindest 5 verschiedene Milchsorten und -marken im Supermarkt. Mit den o-säften etc. zusammen, würde man, gut organisierte Zapfsäulen vorausgesetzt, einen beachtlichen Platzaufwand treiben.
Verkaufstätigkeit und Verkaufsraum kosten Geld. Ich finde es sinnvoll, daß man sich die verpackte Ware selbst aus dem Regal nimmt und an der Kasse z.B. für Milch etwa DM 1,50 bezahlt. Die Kassierin kann dann auch mit einem Gehalt rechnen, der ihr erlaubt, ihren Kindern ab und zu ein Glas Milch zu gönnen.
Siehst Du meine Überlegungen und den Grund warum ich Dir zum „am sinnvollsten“ nicht zustimme?
Grüße Rudolf
…hat den Dosenpfand ja nun erstmal schon abgelehnt. Wer
spricht eigentlich das letzte Wort in dieser Sache?Fragt
Reiko
Hallo Reiko,
das Kartellamt hat den Dosenpfand nicht abgelehnt, sondern hat lediglich in einem internen Paper Bedenken geäußert.
Gruß Mic
htttp://www.mibor.de
Bedenken…
…die die Politik selbstverständlich ignorieren wird. Oder vielleicht doch nicht?
Gruss
Reiko
hallo RuBa,
also diese automaten aus denen man sich die milch in eigens mitgebrachte flaschen zapfen kann, gibts bzw. gab es schon. einige größere läden haben das vor ein paar jahren schonmal angefangen, leider hab ich keine ahnung welche Ladenkette das war, aber vielleicht finde ich da noch was raus.
im übrigen, sollten wir nicht immer und alles unter dem gesichtspunkt der wirtschaftlichkeit betrachten, denn dann brauchen wir uns über umweltschutz, krankenkassen, soziale einrichtungen etc etc gar nicht mehr zu unterhalten. und ob die 10sekunden, die das abfüllen der flasche länger dauert als der griff ins kühlregal, der todesstoß für die abfüllstation sein soll - ich weiß nicht, aber vielleicht ist dein stundenlohn so hoch, daß die 10sekunden relevant sein könnten 
schönen abend noch, rené
Hallo René,
eigentlich widerspreche ich anderen Leuten nicht gerne, wenn Sie eine andere Meinung als ich haben, sollen sie doch. Auch stört es mich nicht besonders, wenn mir jemand widerspricht, es läßt sich ja über eine andere Meinung auch gut nachdenken.
Aber heute juckt es mich, Dir nochmals zu antworten:
im übrigen, sollten wir nicht immer und alles unter dem
gesichtspunkt der wirtschaftlichkeit betrachten, denn dann
brauchen wir uns über umweltschutz, krankenkassen, soziale
einrichtungen etc etc gar nicht mehr zu unterhalten.
Das habe ich nicht, sondern ich hatte Deinen Ausdruck „am sinnvollsten finde ich …“ im Visier. Nicht „immer und alles“ bedeutet mir die Wirtschaftlichkeit, aber mir liegt schon daran, daß ich im mitteleuropäischen Lebensstandard existieren kann. Glaube mir, ich habe einige Jahre in Asien, Afrika und einige Zeit in Ägypten und der Osttürkei verbracht. Dort gibt es unzählige Menschen, die so unqualifiziert produzieren oder dienstleisten, daß deren Einkommen kaum das Verhungern verhindert. Deswegen ist dort auch von Umweltschutz, Krankenkassen, sozialen Einrichtungen etc etc auch keine Rede.
also diese automaten aus denen man sich die milch in eigens
mitgebrachte flaschen zapfen kann, gibts bzw. gab es schon.
Was ich nicht verstehen kann, ist Dein Herumreiten auf der offenen Milch. Ich kann mir vorstellen, daß die Anlieferung der „losen Ware“, das Verhindern, daß sich zwei Chargen vermischen, das Reinigen und Warten der Zapfsäulen und nicht zuletzt das Bemessen der abgezapften Menge und das Bezahlen schwieriger und teurer ist, als das Verkaufen eines Tetrapackes.
Das Thema war Dosenpfand, was ist denn so schlimm an den Dosen? Weil Bruchteile von Promille der verkauften Dosen in Parks landen? Das liegt doch nur an den unzivilisierten Halbmenschen, die diese Dinger wegwerfen. Wirklich, ich habe noch nie bewußt meine Umwelt mehr als nötig belastet. Dazu wurde ich schon als Kind erzogen und damals war die Umwelt noch kein großes Thema.
Bitte mach mir einmal den Gefallen und denke Dir die Argumente für und gegen Einweg und Mehrweg bei Verpackungen in Ruhe durch. Lass Dich bitte nicht durch vorgefaßte Meinungen verleiten und sei ehrlich und sachlich Dir gegenüber. Wenn Du dann noch für das Dosenpfand eintrittst, dann werde ich Dir zu Deiner Meinung gratulieren und nicht mehr widersprechen.
Dasselbe empfehle ich Dir auch zu dem Thema Milchzapfsäule.
Grüße Rudolf