Dosenpfandurteil

Hallo Ralf

Wolfgang Dreyer hat ja weiter unten „Es gibt keine
Gegenargumente“ schon sehr gut geantwortet. Nur ein Argument
daraus: warum findet man heute viel Einweg-, aber kaum
Mehrwegverpackungen in der Umwelt? Vielleicht doch wegen der
paar Cents?

Bestimmt nicht. Der einzige Grund warum die Welt mit Dosen und Plastikflaschen gepflastert ist, ist dass diese im Gegensatz zu Pfandflaschen LEICHT sind, daher gerne mitgenommen werden wenn man unterwegs ist und deshalb auch überdurchschnittlich oft in der Pampa landen.

Das es ökologischer Unsinn ist Dosen einzustampfen,
Jogurtbecher zu spülen oder Glas einzuschmelzen interessiert
keine Sau.

Nö, warum sollte auch interessieren, was längst als falsch
nachgewiesen ist?

Sagst du. Aber es ist nun mal so, daß Dosenreyicling mehr Energie kostet wie die Produkiton einer neuen.
Du kaufst dann sicher auch die Milch in Flaschen, obwohl von der Ökobilanz her die Schlauchmilch klar vorne liegt, dass hat schon mein Bioleher vor über 10 Jahren zugegeben und der war Ur-Grün.

Dass der schön getrennte Müll letztendlich
zusammengekippt wieder auf polnischen Deponien landet oder
sonst wo auch nicht.

Wenn Du Beweise dafür hast, dann mal raus damit. Dürfte DSD
einige Probleme bekommen.

Hast du schon vergessen, daß unser Grüner Punkt Müll überall in der Welt wieder aufgetaucht ist? Sogar in Indonesien?
Der Grüne Punkt ist die größte Ökologische Mogelpackung aller Zeiten. Er vermittelt einem das Gefühl was für die Umwelt zu tun, dabei steht er nur für die Entsorgung und ein Recyclen falls sinnvoll. Scheint dann aber bei ziemlich viel Müll nicht sinnvoll…

Wenn interessiert in Deutschland schon die Ökobilanz solange
das eigene Gewissen beruhigt ist. (Gilt auch für die
Schönrechnung Zug -Auto)

Weiß zwar nicht, was es an Zug - Auto schönzurechnen gibt,
aber Du wirst es wohl wissen. Läßt Du uns an Deinen
Rechenkunststücken teilhaben?

Es ist erwiesen, daß Züge in der Ökobilanz schlecht abschneiden, sogar schlechter als das Auto. Hintergrund ist, daß durch uralte Gesetze ein riesiges Gewicht für Loks und Waggons vorgeschrieben
wird was den Schadstoffausstoß und Energieverbrauch extrem in die Höhe treibt. Dadurch kommt es, daß der Zug das Auto nur schlägt, wenn er voll besetzt ist und das ist so gut wie keiner.
Aber die Diskussion hatten wir hier (oder in einem anderen Board)schonmal und drum lass ich es jetzt.

Gruß Ivo

Bestimmt nicht. Der einzige Grund warum die Welt mit Dosen und
Plastikflaschen gepflastert ist, ist dass diese im Gegensatz
zu Pfandflaschen LEICHT sind, daher gerne mitgenommen werden
wenn man unterwegs ist und deshalb auch überdurchschnittlich
oft in der Pampa landen.

Stimmt nicht. Erstens ist die Attraktivität von Dosen ja gerade ihr geringes Gewicht. Was wenn nicht Dosen kann man leicht wieder mitnehmen? Zweitens gibt Einweg- und Pfandflaschen, die gleich viel wiegen: Einwegflaschen liegen in der Natur, Pfandflaschen nicht.

Das es ökologischer Unsinn ist Dosen einzustampfen,
Jogurtbecher zu spülen oder Glas einzuschmelzen interessiert
keine Sau.

Nö, warum sollte auch interessieren, was längst als falsch
nachgewiesen ist?

Sagst du. Aber es ist nun mal so, daß Dosenreyicling mehr
Energie kostet wie die Produkiton einer neuen.

Ist falsch. Wahrscheinlich rechnest Du nur die Produktion der Dosen gegenüber Dosenreycling. Der Vorteil bei Reycling ist aber vor allem, dass dabei der Rohstoff gleich mitgeliefert wird. Das heißt, Du mußt bei der Neuproduktion einer Dose die Rohstoffgewinnung mitberücksichtigen. Behauptest Du auch dann noch, dass man für Neuproduktion weniger Energie benötigt als für Reycling.

Du kaufst dann sicher auch die Milch in Flaschen, obwohl von
der Ökobilanz her die Schlauchmilch klar vorne liegt, dass hat
schon mein Bioleher vor über 10 Jahren zugegeben und der war
Ur-Grün.

Ja, bestreitet auch niemand. Ist sogar gesetzlich geregelt. In § 9 der hier diskutierten Verpackungsverordnung „Befreiung von Pfandpflichten, Schutz von ökologisch vorteilhaften Getränkeverpackungen“ verpflichtet sich die Bundesregierung, jährlich die Anteile an ökologisch vorteilhaften Getränkeverpackungen bekannt zu geben. Was aber sind ökologisch vorteilhafte Verpackungen? In § 9 Abs. 2 werden Mehrwegverpackungen und zusätzlich beim Produktsegment Milch der Schlauchbeutel aus Polyethylen genannt. Mit Schlauch hast Du also die einzige Ausnahme angesprochen, die gegenüber Mehrwegverpackungen ökologisch gleichwertig oder sogar vorteilhaft ist.

Dass der schön getrennte Müll letztendlich
zusammengekippt wieder auf polnischen Deponien landet oder
sonst wo auch nicht.

Wenn Du Beweise dafür hast, dann mal raus damit. Dürfte DSD
einige Probleme bekommen.

Hast du schon vergessen, daß unser Grüner Punkt Müll überall
in der Welt wieder aufgetaucht ist? Sogar in Indonesien?

Und wann war das? Tippe mal, dass der Bericht ca. 10 Jahre alt sein dürfte. Hast Du aktuelle Beweise?

Wenn interessiert in Deutschland schon die Ökobilanz solange
das eigene Gewissen beruhigt ist. (Gilt auch für die
Schönrechnung Zug -Auto)

Weiß zwar nicht, was es an Zug - Auto schönzurechnen gibt,
aber Du wirst es wohl wissen. Läßt Du uns an Deinen
Rechenkunststücken teilhaben?

Es ist erwiesen, daß Züge in der Ökobilanz schlecht
abschneiden, sogar schlechter als das Auto.

Quatsch. Ist in etwa so erwiesen, wie erwiesen, dass der eine Organge größer als der Mond ist. Oder kennst Du dementsprechende Studien?

Hintergrund ist,
daß durch uralte Gesetze ein riesiges Gewicht für Loks und
Waggons vorgeschrieben
wird was den Schadstoffausstoß und Energieverbrauch extrem in
die Höhe treibt. Dadurch kommt es, daß der Zug das Auto nur
schlägt, wenn er voll besetzt ist und das ist so gut wie
keiner.

Nehmen wir den ICE (als hoher Energieschlucker). Dieser ist heute zu ca. 47% besetzt und damit ist die Energiebilanz beim ICE zweimal so gut wie beim Auto.

Etwas anderes ist natürlich, wenn das Auto vollbesetzt ist. Da ist es tatsächlich ökologisch vorteilhaft mit dem Auto statt mit der Bahn zu fahren. Nur wenn man sich die durchschnittliche Besetzung anschaut, schneidet die Bahn eindeutig besser ab (in allen Bereichen von RE bis ICE) als das Auto ab.

Aber die Diskussion hatten wir hier (oder in einem anderen
Board)schonmal und drum lass ich es jetzt.

Ist wahrscheinlich auch besser für Dich.

Ralf, an deiner Stelle würd ich auswandern…
… weil deine beiträge sind an besserwisser und oberlehrerhaftigkeit nicht zu toppen!
am besten zum südpol da kannst du dich, ökologisch vertretbar, tiefgefrieren lassen. und auf bessere zeiten warten.
aber hier wird es immer so sein wie es ist, und niemals anders.
mehr ein andermal…

friedrich

[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]

… weil deine beiträge sind an besserwisser und
oberlehrerhaftigkeit nicht zu toppen!

Kann dir ja nicht passieren , weil man zur Besserwisserei erst mal Wissen benötigt :smiley:

Zu deinem Post: Nun die Antwort wurde bereits in einem anderen Brett von einem sehr intelligenten Menschen gegeben :smiley:

http://www.wer-weiss-was.de/cgi-bin/forum/showarticl…

SAN

… weil deine beiträge sind an besserwisser und
oberlehrerhaftigkeit nicht zu toppen!

Och, das schaffst Du schon ganz gut.

am besten zum südpol da kannst du dich, ökologisch vertretbar,
tiefgefrieren lassen. und auf bessere zeiten warten.
aber hier wird es immer so sein wie es ist, und niemals
anders.
mehr ein andermal…

Da freue ich mich schon drauf. :smile:)))

mach mal nen satz mit ‚X‘ …

… weil deine beiträge sind an besserwisser und

Argumentativ sehr empfehlenswert…
hi Friedrich
wie wärs mal mit Argumenten?

Das wär doch mal ein echter Fortschritt!

Gruß
Mike

(der durch freiwilliges Leergutentsorgen aus dem gemeinsamen Arbeitsraum schon ne Menge Geld verdient hat)

friedrich i sagt niX aus??

Hy gut gebrüllt ! da freut sich der leser ! owT

friedrich i sagt niX aus??

wo finde ich denn deine argumente ? …
… aber vielleicht bist du ja doch besser beim flaschensammeln aufgehoben. am besten in den rheinauen oder wenn der fc verloren hat. Dosen ! nicht vergessen und übersehen !kommen jetzt gut !

:wink:) friedrich

Wer nix weiss…
Hübsch,
pöbeln, wenn einem nix mehr einfällt.
Gefällt immer…

Die Argumente sind bereits von anderen des Langen, Breiten und Tiefen gebracht worden, ich muss sie nicht nochmal durchkauen, oder.

Hi!

Tja, Friedrich, das ist Pech.
Wenn unser geballtes Links-Außen-Triumvirat auf Dich losgeht, hast Du keine Chance mehr, dann wird nur noch arrogant gepöbelt.

Allerdings hättest Du auf Ralf´s Einlassungen eingehen sollen, sie bieten tolle Angriffsflächen.

Da ich es bekanntlich ablehne, direkt mit ihm zu kommunizieren, gehe ich mal quasi über Dich darauf ein und hoffe, Du machst wieder mit.

… weil deine beiträge sind an besserwisser und
oberlehrerhaftigkeit nicht zu toppen!
am besten zum südpol da kannst du dich, ökologisch vertretbar,
tiefgefrieren lassen. und auf bessere zeiten warten.
aber hier wird es immer so sein wie es ist, und niemals
anders.
mehr ein andermal…

friedrich

Bestimmt nicht. Der einzige Grund warum die Welt mit Dosen und
Plastikflaschen gepflastert ist, ist dass diese im Gegensatz
zu Pfandflaschen LEICHT sind, daher gerne mitgenommen werden
wenn man unterwegs ist und deshalb auch überdurchschnittlich
oft in der Pampa landen.

Stimmt nicht. Erstens ist die Attraktivität von Dosen ja
gerade ihr geringes Gewicht. Was wenn nicht Dosen kann man
leicht wieder mitnehmen? Zweitens gibt Einweg- und
Pfandflaschen, die gleich viel wiegen: Einwegflaschen liegen
in der Natur, Pfandflaschen nicht.

Hier mal ein Beispiel aus dem Leben:

in der Natur, also v.a. neben den Straßen, liegen, so unterstelle ich mal aufgrund meiner Beobachtungen, v.a. Produkte, welche man an Tankstellen kaufen kann.
Diese Produkte sind zu einem niedrigen, einstelligen Prozentsatz pfandpflichtig.
Ich fahre pro Jahr 80.000 bis 100.000 km auf den Autobahnen Europas und kenne das gesamte DSortiment in und auswendig.

Zum Gewicht: die allermeisten Pfandflaschen auf dem Markt sind aus Glas, die meisten Nicht-Pfnadflaschen sind aus PET. Was ist leichter?
Vergesst doch bitte mal die paar Extrembeispiele und kommt zum Punkt! Wenn ich keine Fanta, Cola oder Billig-Sprudel will, muß ich bei PET eben zu NIcht-Pfandflschen gehen.
Und im Auto ist alles außer PET völlig indiskutabel, allein schon aus Sicherheitsgründen.

Das es ökologischer Unsinn ist Dosen einzustampfen,
Jogurtbecher zu spülen oder Glas einzuschmelzen interessiert
keine Sau.

Nö, warum sollte auch interessieren, was längst als falsch
nachgewiesen ist?

Ich sehe keine Belege, nur Behauptungen.

Sagst du. Aber es ist nun mal so, daß Dosenreyicling mehr
Energie kostet wie die Produkiton einer neuen.

Ist falsch. Wahrscheinlich rechnest Du nur die Produktion der
Dosen gegenüber Dosenreycling. Der Vorteil bei Reycling ist
aber vor allem, dass dabei der Rohstoff gleich mitgeliefert
wird. Das heißt, Du mußt bei der Neuproduktion einer Dose die
Rohstoffgewinnung mitberücksichtigen. Behauptest Du auch dann
noch, dass man für Neuproduktion weniger Energie benötigt als
für Reycling.

Hier wäre eine konkrete Beispielrechnung sehr interessant. Schließlich kommen die Rohstoffe nicht völiig rein und aufgetrennt zurück.

Du kaufst dann sicher auch die Milch in Flaschen, obwohl von
der Ökobilanz her die Schlauchmilch klar vorne liegt, dass hat
schon mein Bioleher vor über 10 Jahren zugegeben und der war
Ur-Grün.

Ja, bestreitet auch niemand. Ist sogar gesetzlich geregelt. In
§ 9 der hier diskutierten Verpackungsverordnung „Befreiung von
Pfandpflichten, Schutz von ökologisch vorteilhaften
Getränkeverpackungen“ verpflichtet sich die Bundesregierung,
jährlich die Anteile an ökologisch vorteilhaften
Getränkeverpackungen bekannt zu geben. Was aber sind
ökologisch vorteilhafte Verpackungen? In § 9 Abs. 2 werden
Mehrwegverpackungen und zusätzlich beim Produktsegment Milch
der Schlauchbeutel aus Polyethylen genannt. Mit Schlauch hast
Du also die einzige Ausnahme angesprochen, die gegenüber
Mehrwegverpackungen ökologisch gleichwertig oder sogar
vorteilhaft ist.

Dass der schön getrennte Müll letztendlich
zusammengekippt wieder auf polnischen Deponien landet oder
sonst wo auch nicht.

Wenn Du Beweise dafür hast, dann mal raus damit. Dürfte DSD
einige Probleme bekommen.

Hast du schon vergessen, daß unser Grüner Punkt Müll überall
in der Welt wieder aufgetaucht ist? Sogar in Indonesien?

Und wann war das? Tippe mal, dass der Bericht ca. 10 Jahre alt
sein dürfte. Hast Du aktuelle Beweise?

Eine Bekannte von mir hat mir über Müllberge in Indien direkt neben der Straße erzählt, auf denen sehr viele Produkte mit dem Grünen Punkt liegen.
Ich weiß nicht, inwieweit das repräsentativ ist, aber interessant finde ich das schon. Und das war letztes Jahr.
Naja, vielleicht sind die dort auch an das duale System angeschlossen?
Müllrecycling beim Hausbau…?

Wenn interessiert in Deutschland schon die Ökobilanz solange
das eigene Gewissen beruhigt ist. (Gilt auch für die
Schönrechnung Zug -Auto)

Weiß zwar nicht, was es an Zug - Auto schönzurechnen gibt,
aber Du wirst es wohl wissen. Läßt Du uns an Deinen
Rechenkunststücken teilhaben?

Es ist erwiesen, daß Züge in der Ökobilanz schlecht
abschneiden, sogar schlechter als das Auto.

Quatsch. Ist in etwa so erwiesen, wie erwiesen, dass der eine
Organge größer als der Mond ist. Oder kennst Du
dementsprechende Studien?

Gibt es hierzu Zahlen?
Was muß ich tun, um mit dem Zug von Haustür A zu Haustür B zu kommen, wie sieht es im Vergleich dazu mit dem PKW aus?
Hochinteressant, denn oft muß ich noch vom Bahnhof mit einem alten Dieseltaxi weiterfahren, welches wohl deutlich mehr russt, als mein nagelneuer Top-Class-Wagen mit Dieselkat…
Hier hinken die Vergleiche sehr oft.

Hintergrund ist,
daß durch uralte Gesetze ein riesiges Gewicht für Loks und
Waggons vorgeschrieben
wird was den Schadstoffausstoß und Energieverbrauch extrem in
die Höhe treibt. Dadurch kommt es, daß der Zug das Auto nur
schlägt, wenn er voll besetzt ist und das ist so gut wie
keiner.

Nehmen wir den ICE (als hoher Energieschlucker). Dieser ist
heute zu ca. 47% besetzt und damit ist die Energiebilanz beim
ICE zweimal so gut wie beim Auto.

Beispielrechnung?

Etwas anderes ist natürlich, wenn das Auto vollbesetzt ist. Da
ist es tatsächlich ökologisch vorteilhaft mit dem Auto statt
mit der Bahn zu fahren. Nur wenn man sich die
durchschnittliche Besetzung anschaut, schneidet die Bahn
eindeutig besser ab (in allen Bereichen von RE bis ICE) als
das Auto ab.

Auch bei der durchschnittlichen Auslastung der Bahnen?

Aber die Diskussion hatten wir hier (oder in einem anderen
Board)schonmal und drum lass ich es jetzt.

Ist wahrscheinlich auch besser für Dich.

Wie gesagt, Friedrich, das musst Du locker sehen. Wenn ihm die Argumente ausgehen, wird er immer frech…

Grüße,

Mathias

Kennt jemand Städte oder Länder die durch die Einführung eines
Pfandes sauberer geworden sind oder ist dies eine Annahme der
deutschen Regierung?

Hallo Rudolf,

ja, so ein Land kenne ich und Du auch: Deutschland.

Hallo Wolfgang,

Du hast sehr ausführlich und eindrucksvoll beschrieben, wie es jetzt ist und logische Argumente gebracht, wie es nach der Einführung des Dosenpfandes sein wird. Hoffentlich hast Du Recht.

Puh, soviel Text mit Argumenten, obwohl beim besten Willen
kein einziges Gegenargument erkennbar ist. Etwas weiter oben
bemühte sich jemand um Gegenargumente, fand wohl keine,
wechselte das Thema und fabulierte plötzlich über
Kernkraftwerke…

Siehst Du, das meinte ich vorhin: Sehr viele Leute haben sich in einen Gedanken so verbohrt, daß sie „beim besten Willen keine Gegenargumente erkennen“.

Die meisten Diskussionsthemen erlauben Ansichten von verschiedenen Gesichtspunkten, die alle richtig sind, zwar gegensätzlich aber nicht gegeneinander aufrechenbar. Deshalb kann eine Diskussion ja auch Resultate bringen.

Ich bin da ganz anders: Das Dosenpfand ist ein Blödsinn und es gibt keinen Grund dafür, basta!

Trotzdem viele Grüße Rudolf

Das Dosenpfand ist ein Blödsinn und es gibt keinen Grund dafür, :basta!

Hallo Rudolf,

Dein „basta“ ist natürlich ein überzeugendes Argument, das mir ohne weiteres einleuchtet. Mehr hast Du nicht zu bieten?

Lassen wir’s dabei :smile:)

Gruß
Wolfgang

Wenn unser geballtes Links-Außen-Triumvirat auf Dich losgeht,

Echt? Wer sind denn die „drei“ (Triumvirat) genau?

hast Du keine Chance mehr, dann wird nur noch arrogant
gepöbelt.

Glaube kaum, dass ich hier zuerst angefangen habe zu pöbeln.

Allerdings hättest Du auf Ralf´s Einlassungen eingehen sollen,
sie bieten tolle Angriffsflächen.

Und warum ist dann wieder einmal nichts gekommen?

Da ich es bekanntlich ablehne, direkt mit ihm zu
kommunizieren, gehe ich mal quasi über Dich darauf ein und
hoffe, Du machst wieder mit.

Puh, scheinst ja schon an Entzugserscheinungen zu leiden, dass Du zu solchen Umwegen greifen musst.

Hier mal ein Beispiel aus dem Leben:

in der Natur, also v.a. neben den Straßen, liegen, so
unterstelle ich mal aufgrund meiner Beobachtungen, v.a.
Produkte, welche man an Tankstellen kaufen kann.
Diese Produkte sind zu einem niedrigen, einstelligen
Prozentsatz pfandpflichtig.
Ich fahre pro Jahr 80.000 bis 100.000 km auf den Autobahnen
Europas und kenne das gesamte DSortiment in und auswendig.

Dann sprechen doch Deine Beobachtung für Dosenpfand, nicht wahr?

Zum Gewicht: die allermeisten Pfandflaschen auf dem Markt sind
aus Glas, die meisten Nicht-Pfnadflaschen sind aus PET. Was
ist leichter?

Würde ich nicht sagen: es gibt Glasflaschen, die bepfandet, andere die es nicht sind. Es gibt PET-Flaschen, die bepfandet, andere die es nicht sind. Hast Du Zahlen, dass die meisten Glasflaschen bepfandet und die meisten PET-Flaschen nicht bepfandet sind. Sehe ich nämlich nicht so.

Vergesst doch bitte mal die paar Extrembeispiele und kommt zum
Punkt! Wenn ich keine Fanta, Cola oder Billig-Sprudel will,
muß ich bei PET eben zu NIcht-Pfandflschen gehen.

Nein, musst Du nicht. Zu PET, ja. Aber nicht zu Nicht-Pfandflaschen.

Das es ökologischer Unsinn ist Dosen einzustampfen,
Jogurtbecher zu spülen oder Glas einzuschmelzen interessiert
keine Sau.

Nö, warum sollte auch interessieren, was längst als falsch
nachgewiesen ist?

http://www.umweltbundesamt.de/uba-info-daten/daten/b…

Zu Dosen:
„Bei Bierverpackungen war die Mehrwegflasche den drei Einweg-Verpackungen – der Weißblechdose, der Aluminiumdose und der Einwegflasche – deutlich überlegen, selbst als man in den Berechnungen die Annahmen zuungunsten der Mehrwegflasche veränderte.“

Sagst du. Aber es ist nun mal so, daß Dosenreyicling mehr
Energie kostet wie die Produkiton einer neuen.

Ist falsch. Wahrscheinlich rechnest Du nur die Produktion der
Dosen gegenüber Dosenreycling. Der Vorteil bei Reycling ist
aber vor allem, dass dabei der Rohstoff gleich mitgeliefert
wird. Das heißt, Du mußt bei der Neuproduktion einer Dose die
Rohstoffgewinnung mitberücksichtigen. Behauptest Du auch dann
noch, dass man für Neuproduktion weniger Energie benötigt als
für Reycling.

Hier wäre eine konkrete Beispielrechnung sehr interessant.
Schließlich kommen die Rohstoffe nicht völiig rein und
aufgetrennt zurück.

Hier der Vergleich Dose zu Mehrwegflasche:
http://www.oneworldweb.de/ttd/ttd/t_graf.htm

Eine Bekannte von mir hat mir über Müllberge in Indien direkt
neben der Straße erzählt, auf denen sehr viele Produkte mit
dem Grünen Punkt liegen.
Ich weiß nicht, inwieweit das repräsentativ ist,

Weißt Du denn, wie lange der Müll dort schon lag? Jedenfalls wenn das stimmt, bring es an die Öffentlichkeit, wäre ein schöner Skandal.

Wenn interessiert in Deutschland schon die Ökobilanz solange
das eigene Gewissen beruhigt ist. (Gilt auch für die
Schönrechnung Zug -Auto)

Weiß zwar nicht, was es an Zug - Auto schönzurechnen gibt,
aber Du wirst es wohl wissen. Läßt Du uns an Deinen
Rechenkunststücken teilhaben?

Es ist erwiesen, daß Züge in der Ökobilanz schlecht
abschneiden, sogar schlechter als das Auto.

Quatsch. Ist in etwa so erwiesen, wie erwiesen, dass der eine
Organge größer als der Mond ist. Oder kennst Du
dementsprechende Studien?

Gibt es hierzu Zahlen?
Was muß ich tun, um mit dem Zug von Haustür A zu Haustür B zu
kommen, wie sieht es im Vergleich dazu mit dem PKW aus?
Hochinteressant, denn oft muß ich noch vom Bahnhof mit einem
alten Dieseltaxi weiterfahren, welches wohl deutlich mehr
russt, als mein nagelneuer Top-Class-Wagen mit Dieselkat…
Hier hinken die Vergleiche sehr oft.

Noch einmal: die Energiebilanz beim ICE ist doppelt so gut wie beim Auto. Insofern wirst Du schon sehr weit mit dem Taxi fahren müssen, um hier einen negativen Effekt zu erzielen (zumal ICE von allen Bahnen die negativste Energiebilanz hat). Im übrigen sind die Bahnhöfe auch wieder mit dem ÖPNV zu erreichen. Bei Taxi nimmst Du absichtlich das negativste Beispiel. Im übrigen gibt es auch Taxis mit Rußfilter. Bei Taxis ohne Rußfilter nimmst Du absichtlich das negativste Beispiel. Im übrigen hat nicht jeder einen „nagelneuen Top-Class-Wagen mit Dieselkat“. Bei nagelneuem Top-Class-Wagen mit Dieselkat nimmst Du absichtlich das positivste Beispiel. Das ist, wie ich ja inzwischen von Dir gewohnt bin, nicht seriös. Hier ging es um die durchschnittliche Energiebilanz Bahn - Auto. Dass es Extrembeispiele gibt, wo das Auto in der Energiebilanz der Bahn überlegen ist, habe ja ich ja schon vorher geschrieben. So ist es z.B. wenn Du mit 4 Personen unterwegs bist von der Energibilanz immer besser, Auto als Bahn zu fahren. Nur ist ein Auto selten mit 4 Personen besetzt.

Hintergrund ist,
daß durch uralte Gesetze ein riesiges Gewicht für Loks und
Waggons vorgeschrieben
wird was den Schadstoffausstoß und Energieverbrauch extrem in
die Höhe treibt. Dadurch kommt es, daß der Zug das Auto nur
schlägt, wenn er voll besetzt ist und das ist so gut wie
keiner.

Nehmen wir den ICE (als hoher Energieschlucker). Dieser ist
heute zu ca. 47% besetzt und damit ist die Energiebilanz beim
ICE zweimal so gut wie beim Auto.

Beispielrechnung?

Kannst selber rechnen. Ich führe hier nicht mal eben eine umfangreiche Studie durch, die sonst nur von Instituten durchgeführt werden. Aber kannst ja nachlesen:

http://rhein-zeitung.de/on/97/12/15/topnews/iceneu8…

„Mit Blick auf die Energiebilanz schneide der ICE selbst bei der heutigen Auslastung allerdings deutlich besser ab als Auto oder Flugzeug.“
Zitiert wird hier das Umweltbundesamt.

Aber die Diskussion hatten wir hier (oder in einem anderen
Board)schonmal und drum lass ich es jetzt.

Ist wahrscheinlich auch besser für Dich.

Wie gesagt, Friedrich, das musst Du locker sehen. Wenn ihm die
Argumente ausgehen, wird er immer frech…

Das ist der Unterschied zwischen uns beiden: Ich werde frech, wenn mir die Argumente ausgehen; Du bist immer frech, weil Du nie Argumente - wenn man von zynischen und menschenverachtenden „Argumenten“ absieht - hast.

Hallo Wolfgang,

ich lese gerne die Streitereien in w-w-w und habe natürlich auch eigene Meinungen. Zur Diskussion eignen sich die aber nicht, weil eben andere Leute andere Meinungen haben und ich wenig Interesse habe, für meine Überzeugung in die Schlacht zu ziehen.

Wolfgang, Du hast Dir die Mühe gemacht, Deine Argumente sachlich und ausführlich zu erklären. darauf passte mein

Dein „basta“ ist natürlich ein überzeugendes Argument, das mir
ohne weiteres einleuchtet. Mehr hast Du nicht zu bieten?

Lassen wir’s dabei :smile:)

natürlich nicht, Ich bin aber überzeugt, Du weißt wie ich es meine. Der thread ist ja soweit am Ende, daß wohl niemand mehr darin liest. Falls Du, lieber Wolfgang, die Lust und Geduld aufbringst, noch weiterzulesen, schreibe ich jetzt noch meine Argumente gegen das Dosenpfand nieder (kürzer geht es nicht):

Ich wohne in der Stadtmitte Wiesbadens, eine saubere Kurstadt und in meiner Umgebung und wo ich so normalerweise hinkomme, gibt es kaum „Dosenmüll“. Es gibt Hundekot, Zigarrettenkippen und Kaugummi-Spucke, hin und wieder ein Papier aber sonst ist es sauber. Als ich Deine Argumente mit den vermüllten nördlichen Gewässern las, war das neu für mich.

Ich trinke viel Bier, und zwar Jever, sonst konsumieren weder meine Frau noch ich andere Dosengetränke in nennenswerter Menge. Ich bitte davon abzusehen, mir aus Umweltgründen eine andere Biersorte zu empfehlen, die näher bei Wiesbaden gebraut wird.

Ich lebe in einer kleinen Wohnung, Dosenbier empfiehlt sich aus Platzgründen (ich trinke fast nie aus einer Dose sondern aus dünnwandigen Gläsern). Der Umwelt kommt der Einmaltransport und die leichte Verpackung zu Gute. Dem Verkäufer der Platzbedarf, Kisten mit Mehrwegflaschen würden mehr Platz brauchen und mehr Aufmerksamkeit der Regalnachfüller. Daher kostengünstiger (indirekt auch für mich).

Und jetzt das für mich wohl Wichtigste: Leere Dosen gehen innerhalb von Stunden in den Müll. Pfanddosen müßte ich bis zur Zurückgabe lagern. Ohne sie auszuspülen (Wasser ist nicht billig) würden sie stinken, abgesehen davon, daß mir der Platz in der Wohnung fehlen würde.

Kannst Du, Wolfgang, mir Argumente lefern, Die mich zum Dosenpfandfreund machen können? aber bitte ohne „basta“

Grüße Rudolf

Kannst Du, Wolfgang, mir Argumente lefern, Die mich zum
Dosenpfandfreund machen können? aber bitte ohne „basta“

Hallo Rudolf,

nein, das kann ich nicht. Jedenfalls dann nicht, wenn die Argumentation so ausschließlich auf Deine persönlichen Verhältnisse zugeschnitten ist. In Deinem Fall (und sicher auch in zahlreichen ähnlich gelagerten Fällen) wird das Dosenpfand mit etwas erhöhtem Aufwand (Zurückbringen der Dosen statt in den Müll) verbunden sein. Für mich sieht es übrigens recht ähnlich aus. Solche persönlichen, absolut geringfügigen Dinge habe ich bei meiner Argumentation unberücksichtigt gelassen und nur den Müll in der Landschaft gesehen. Sicherlich, auf dem Hamburger Jungfernstieg liegt auch kaum Dreck herum, jedenfalls fällt er nicht weiter auf. Sobald man aber in Bereiche kommt, die nicht mehrmals wöchentlich von der Stadtreinigung besucht werden können, sieht es eben anders aus.

Lassen wir’s dabei. Dieser Thread verschwindet ohnehin bald im Archiv.

Gruß
Wolfgang

kommt drauf an
Tag,

gewaltige Müllhalde. In anderen Städten sieht es mit
Sicherheit ebenso aus. Und in all diesem Müll findet sich
nicht eine einzige Pfandflasche.

eben das bestreite ich. Selbst die Obdachlosen scheinen das Geld für zurückgelassene Pfandflaschen übrig zu haben. Jedenfalls gibt es wieder andere, die von den Pfandflaschen aus dem Hofgarten, wo die täglichen Gelage der einschlägigen Truppe stattfinden, leben können. Mal abgesehen davon, daß ein weiterer Teil aus Spaß an den Bäumen zerdeppert wird.

Die Sauberkeit der Städte als Pro-Argument für ein Dosenpfand aufzuführen, erscheint mir gewagt. Es ist doch schließlich nicht der männliche Single, der sich auf dem Weg nach Hause 3 Dosen Bier kauft, der diese anschließend aus der Wohnung auf die Straße wirft. Es geht dabei um kleine und große Veranstaltungen, in denen Bier und meinswegen auch Softdrinks gerne (weil leichter) mitgenommen werden. Man stelle sich vor: 1 Million Besucher tigert nach dem Rosenmontagszug zu den umliegenden Kiosken, um die sorgsam im Rucksack aufbewahrten Wertstoffe (offene Dosen in Rucksäcken: ein Riesenspaß) zurückzugeben. Oder auf der Rheinkirmes, oder beim Grillen auf den Rheinwiesen. Spätestens nach dem zweiten Liter reicht der Wille doch gerade aus, das vorher verzehrte Bier an den nächsten Baum zu bringen.

Das Argument möchte ich also von der Hand weisen. Mal ganz davon abgesehen, daß jedes Dosengetränk ökologisch gesehen ohnehin ein Unfall ist.

Gruß
Christian