Hallo WWWler!
Wer kann mir bei dieser Frage helfen:
Kann es sein, dass bei einem Neugeborenen das Down-Syndrom von den Ärzten nicht erkannt wurde, weder direkt nach der Geburt noch bei der 2. Untersuchung (U2)?
Gibt es also Fälle, bei denen das D.-Syndrom erst nach Wochen/Monaten auffällt?
Würde mich freuen, wenn mir jemand dazu etwas sagen könnte!
Danke schonmal!
Gruß
Matthias
Hallo Matthias,
Ich kann mir durchaus denken, dass es möglich sein könnte, bei schwacher Ausprägung des Syndroms. Dabei meine ich rein aüßerliche Merkmale. Die Minderung der Intelligenz ist sowieso erst später feststellbar.
Eine Klarheit darüber kann die Blutuntersuchung geben. Dabei wird nach diesem verflixten zusätzlichen Chromosom im Paar Nr. 21 gesucht.
In Hoffnung, etwas weiter geholfen zu haben
Jarolep
Hallo Matthias,
ich habe selbst einen Sohn mit Down-Syndrom. Kurz nach der Geburt hieß es noch : „Herzlichen Glückwunsch, ein gesunder Junge…“. Erst nach 3 Tagen wurde der Verdacht auf Trisomie 21 geäußert - ein Karyogramm (=Chromosomenanalyse) bestätigte den Verdacht.
Bei einem Neugeborenen kann man ja erstmal nur nach den äußeren Merkmalen gehen - fällt die Schrägstellung der Lidachsen nicht gleich ins Auge (meine Schwägerin hat z.B. auch eher mandelförmige Augen, ich hatte mir deshalb nichts dabei gedacht) und ist sonst kein organischer Schaden ersichtlich kann die Diagnose (wie bei uns) schon mal dauern, besonders wenn die Apgar-Zahlen unauffällig sind…
Bei meinem Kleinen fiel dann auf, daß er weder an der Brust trinken wollte (war ihm viel zu anstrengend), noch daß er in das säuglingsübliche Hungergebrüll eingestimmt hat. Dann erst hat man ihn wohl noch mal genauer untersucht.
Wenn auch bei der U2 kein Verdacht aufkommt, scheint das Kleine wohl ein sehr fittes Down-Kind zu sein, bei dem auch die äußerlichen Kennzeichen nicht besonders ausgeprägt sind…
Ich hoffe, ein wenig weiter geholfen zu haben
Liebe Grüße
Sabine S.