Ich bin selbst überrascht aber gerade läuft im Hintergrund ein Download von einer pdf Datei, die laut Downloadfenster eine Geschwindigkeit von 8,5 b/sek mind. meist jenseits der 9kb läuft. Wie ist das mit einem Analog 56k Modem möglich wo ich doch sonst auch glücklich bin, wenn es 4 oder 5 kb sind??
Liegt es am Server (ftp.usr.com), oder spielt mir da jemand ein Streich?? Gleich ist der Download fertig, dann kann ich euch Durchschnittswerte angeben: 8,23 MB in 14 Min, 20 sek. Dateigröße stimmt, ist ein 105 seitiges Handbuch zu einem Modem. DAfür hat während dem DL kein Link mehr auf der Homepage funktioniert. Jetzt versuch ichs mal noch mit einer Treiberdatei… Moment: weiterhin deutlich über 6kb, zwar nicht mehr 8 aber immerhin…
Wird auch meistens nur Text komprimiert. Wenn ich so meine Transfers sehe, wurden beim Senden 35 % gepackt und beim empfangen nur 3%. Liegt aber daran, daß einige ZIPs dabeiwaren.
Einspruch…!
Gestern hat mich n Kumpel angehauen, daß er abends ein paar Lieder von Napster mit Geschwindigkeiten von 8-11,5 Kb/s gezogen hat. Er hat auch tatsächlich nur ca. 5 Minuten für die je um die 3 MB großen Datein gebraucht. Und mp3s lassen sich doch nicht weiter komprimieren…?
Hab ihm geraten, er solle tagsüber nicht soviel trinken, aber wo ich das jetzt hier lese kommen mir Zweifel…
Er hat übrigens auch n 56er Modem!
Vielleicht wird ja nicht die Datei komprimiert, sondern der Datenstrom, der vom provider zu dir gelangt (ich glaube t-online macht dies). Kann man, sofern ich weiss, bei der DFÜ-Option mit angeben (bin aber kein netzwerkspezi ( )
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Och menno, weiß hier denn keiner was?
Ist ja witzig, hab noch nie soviele Antworten zu einem Posting gesehen, ohne daß auch nur eine Lösung dabei ist…(meine Antwort natürlich eingeschlossen)…
Ist ja witzig, hab noch nie soviele Antworten zu einem Posting
gesehen, ohne daß auch nur eine Lösung dabei ist…(meine
Antwort natürlich eingeschlossen)…
Also in der Theorie ist sowas unmöglich…in der Parxis daher EIGENTLICH auch. Da die Telekom nur bestimmte Leitungskapazitäten hat, ist es eher in der Regel, die DL-Speeds runterzuschlaten (automatisch wegen Netzüberlastung), als sie zu erhöhen. Das darf das Modem normal auch gar nicht mitmachen, da es mehr als die anegegebene Anzahl bits gar nicht verarbeiten kann. Es moduliert/demoduliert ja, daher der Name
Wenn solche „unglaublichen“ Geschwindigeiten bei Browsern auftreten, ist das nichts ungewöhnliches, weil diese VIEL zu hoch ansetzen und dannerstlangsam auf die tatsächliche DL-Rate runterzählen, bei Morpheus wundert es mich allerdings, dass auch realistisch die Datei so schnell da war…
Muss mal bei uns im Firmen-Intranet nachschauen, ob ich was finde. Wozu arbeitet an denn bei dem Verein mit den magentafarbenen Mützen ?!?
Mögliche Erklärung…
Sowas ähnliches hatte ich auch schonmal… mit meinem alten 33.6er Modem. Hatte oft DLs von deutlich über 5 KB/s bis hin zu 6!! Theoretisch gehen aber nur 4,2…
Also, warum?
Nun, einmal ist da die Komprimierung, die eigentlich nur bei Texten funktioniert. Hatten wir schon.
Ich könnte mir aber vorstellen, dass das viel mit dem Provider, dem benutzten Proxy und vor allem der Leitung zu tun hat.
Mich würde aber auch eher eine fachmännische Erklärung interessieren…
Wenn solche „unglaublichen“ Geschwindigeiten bei Browsern
auftreten, ist das nichts ungewöhnliches, weil diese VIEL zu
hoch ansetzen und dannerstlangsam auf die tatsächliche DL-Rate
runterzählen,
IE fängt hoch an, und geht runter, Netscape machts umgekehrt. Ich benutze nur Netscape, ausserdem kann man ja mitstoppen… Die Zeit lügt nicht!
Vielleicht wird ja nicht die Datei komprimiert, sondern der
Datenstrom, der vom provider zu dir gelangt (ich glaube
t-online macht dies). Kann man, sofern ich weiss, bei der
DFÜ-Option mit angeben (bin aber kein netzwerkspezi ( )
Du meinst die Softwarekomprimierung. Dazu folgendes:
Der Provider muss diese Komprimierung unterstützen, sonst hilfts nichts. Ausserdem ist bei der Softwarekomprimierung das gleiche Problem, wie wenn Du ein ZIP-Archiv erstellst. Textdateien können recht gut komprimiert werden, bis um die 90%, je nach Datei. Dateien wie JPG oder MP3, die selber schon komprimierte Formate sind, können mit der Softwarekomprimierung dagegen auch nicht weiter komprimiert werden. Oder nur minimal.
Ob die Softwarekomprimierung hilft, ist eine andere Frage. Denn damit müssen die Daten beim Provider komprimiert, bei Dir wieder dekomprimiert werden. Das kostet wiederum etwas Zeit. Es fragt sich da also, ob der Unterschied wirklich spürbar ist.
Aber ja doch. Du bekommst nicht die Übertragungsgeschwindigkeit des Modems angezeigt, sondern die der Schnittstelle. Also die Geschwindigkeit, mit der die Daten den Rechner erreichen. Anders gesagt: Das, was auf der Telefonleitung stattfindet, ist die physikalische Übertragungsrate. Das, was der Rechner anzeigt, ist die logische Übertragungsrate. Diese ist i.d.R. deutlich höher. Die Differenzen entstehen durch Datenkompression und Pufferung. Einige Browser beginnen den Download bereits, während Du noch den Namen und den Ort der Downloaddatei festlegst, also direkt nach dem Klick auf den Link. Deshalb macht der Downloadbalken oft auch riesige Fortschritte am Anfang, während die Zeit erst nach der Bestätigung läuft. Ein simpler Trick, um dem User höhere Übertragungsraten vorzugaukeln.
Zur Datenkompression: Grundsätzlich sind Komprimierungsverfahren nach der Art der Daten optimiert. Das Modem (eigentlich _der_ Modem) verwendet ein anderes Verfahren (MNPx), als beispielsweise JPG oder MP3. Während die letzteren Verfahren auf die gesamte Datei angewendet werden, greifen die Verfahren des Modems wort- oder blockweise. Manchmal können gepackte Dateien so noch besser für die Übertragung gepackt werden, meist ist nichts mehr zu gewinnen, oft kostet das Packen gar zusätzliche Zeit. Im genannten Fall brachte es offenbar etwas, schließlich ist das angewendete Verfahren für unterschiedlichste Daten ausgelegt. Du sagst, es hätte bei MP3s auch prima funktioniert. Vielleicht könnt Ihr das ja mal näher untersuchen…
Über ungepackte Daten brauchen wir nicht zu reden, klar, daß hier die Komprimierung voll greift und (logische) Übertragungsraten ermöglicht, die weit über den (physikalischen) Möglichkeiten des Modems liegen.