Deine Vermutungen könnten treffen. Es handelt sich bei beiden - im Buch - um von Stalin geförderte, d.h. in Forschungsstationen ganz geheimer Art im hintersten Sibiristan verfrachtete, geniale Wissenschaftler, die aber in der Chrustschoff-Ära wieder simple Forschungsarbeiten machen mussten.
Und jetzt nach dem Kommunismus suchen sie im Westen nochmals Geld zu machen, indem sie ihre schon damals eigentlich nutzlosen Forschungsergebnisse amerikanischen UFO-Freaks unterjubeln.
Zur Namensverschleierung bei Buckley:
Der mit deutschem Akzent sprechende, ehemalige Außenminister und jetziger Elder Statesman und Präsidentenberater und auf Kongressen teure Reden haltende Heinrich Kissinger wird zu einem mit tscheischen Akzent sprechenden, ehemaligen Außenminister und jetzigen Elder Statesman und Präsidentenberater und auf Kongressen teure Reden haltenden Ehrhardt Willinger.
Das Spiel der Assoziationen ist also in viele Richtungen möglich, also auch Radek und Kopolew; obwohl die eine so negative Zeichnnung wohl nicht verdient haben. Aber das ist ja die dichterische Freiheit.
Ich selber hatte noch niemanden konkret im Sinn. Da hast du mir einen Weg gewiesen. Wie Elke auch!
Nachmals Danke! Es ist schön, wenn jemand mit einem so rumsinniert!
der Hinweis auf russische und amerikanische Assoziationen war prima!
Also bei ‚Radic‘ faellt mir einerseits ‚Wurzel‘ ein, was
zu den gynaekologischen Ideen von Dr. Falopian passen wuerde.
Ferner natuerlich ‚radical‘.
Das war mir auch schon in den Sinn gekommen.
Bei Kokolow habe ich keine englische Ideen. ‚Coco‘ waere
ein beliebter Affenname - aber das waer schon sehr weit
hergeholt, oder? Ohne den Text zu kennen, sehr schwer
zu beurteilen.
Nicht doch! Affen in Raumschiffen => Planet der Affen, ist doch gängig.
Kokolores? Gibt es sowas im Englischen?
Grüße und nochmals Dank und wie ich schon Jenny sagte: Es ist nett mit mitdenkenden Leuten zusammen einen Garn zu spinnen.
Fritz
und viel Spass beim Lesen
Vielleicht kriegst du das Buch auch mal in die Hand. Gegen Ende, bei der Auflösung, fällt es ab, aber eine gute Satire auf unsere Überseeischen Brüder.
Als echtes Zitat wird im Vorspann gesagt:
[Präsident Clinton] sagte zu mir: Hubb, da sind zwei Dinge, die Sie unbedingt für mich herausfinden müsse: Erstens, wer hat JFK umgebracht? Und zweitens, gibt es wirklich Ufos?"
Als ich in Colorado Springs war, bin ich also tatsächlich zum NORAD (North American Aerospace Defense Comand) gegangen und fragte die Leute dort nach Ufos. Natürlich dementierten sie.
Webster Hubbel, früherer Mitarbeiter des Justizministeriums in US Today.
das freut mich (und Jenny sicher auch),
dass dir das Spass macht. Mir auch.
Kokolores? Gibt es sowas im Englischen?
Die Assoziation hatte ich auch sofort - aber
im Englischen kenne ich nichts Vergleichbares.
Schade eigentlich…
Weshalb ich im Oxford geblaettert habe und
…
tatattataaaaaa
Cockalorum = a self-important little mant. [18th c.:
arbitrary foramtion from cock]
(in the meaning of ‚male chicken‘)
Es gibt natuerlich noch eine Reihe von Woertern,
die mit ‚cock-a‘- beginnen und alle mehr oder weniger
humoristische Bedeutungen haben (cock-a-doodle-doo;
cockatoo, coactrice [=fabulous animal, a cock with serpents’
tale], cockabully [NZ var. of fish] usw.).
Und dann noch ‚cock-of-the-walk‘ = arrogant or dominant
person.
Und ‚cock-up‘ = muddle or mistake (slang).
Alle Kombinationen mit ‚cocoa‘.
Und ‚cocotte‘.
Und der russissche Präsident heißt „Bleibnikow“. Dies halte
ich aber für eine sprechende Eindeutschung von - vielleicht -
Staynokow.
Man müsste das Original lesen.
Leider hab ich bei Google nichts gefunden, ich dachte,
vielleicht wuerde in einer Review der Name erwaehnt.
Allerdings ein Hinweis - aber das hast du sicher selbst
dran geknabbert - auf J.O. Bannion:
‚his initials have disturbing Biblical connotations‘
steht da.
Mir faellt dazu nur der ein: http://www.millville.org/Workshops_f/Dich_FOLKLORE/W…
Hat der Held einen blauen Ochsen?
meine Schwester fragt gerade, ob wir nichts Besseres zu tun
häben.
offensichtlich nicht *fg
J. O. Banion steht für „John Oliver Banion“, von blauen Ochsen
ist im Buch nicht die Rede.
Du kennst den amerikanischen Folkhero Bunyon aber? (irgendwo
haengt in meinem Hirn sogar O’Bunyon, aber das koennen
anderen Spinnweben sein).
Biblisch? John = Johannes? Aber welcher?
Nein. Es war von ‚the initials‘ die Rede, also die
Anfangsbuchstaben, J.O.B. = Job = Hiob
(dazu gibt’s den schoenen Spruch aus einem Buch von
Woody Allen, wo Hiob zu Gott spricht:~„God, you have
a good job, don’t spoil it/him.“~ )
An welche Schweinereien kann man bei dem Namen „Bargenberfer“
denken?
Pffff…
‚to barf‘ kommt da ganz ungebeten in den Sinn, also ‚kotzen‘.
Barfburger (rumgedreht) ist ein weniger gutes Produkt der
Firma mit den Golden Boobs of Amerika (oder aehnliche Etablissments).
Ich werd aber mal gucken, ob ich das engl. Original hier
irgendwo kriege, vielleicht hat’s jemand, weil bevor ich
hier meine kleinen gruenen, ehhh grauen Zellen anstrenge,
wuesste ich gern, ob ich versuche die Originalassoziationen
nachzustellen oder nur die vom Uebersetzer gefilterten.
Servus, Elke:smile:
diesmal warst du früher dran mit dem J.O.B (annion)…aber auch nur, weil ich an keinen päääzäää rankam…*g* Ich habe jedenfalls auch gleich an Hiob gedacht.
und lieben gruss aus dem bunker:smile:
jenny
meine Schwester fragt gerade, ob wir nichts Besseres zu tun
häben.
Gute Frage!
J. O. Banion steht für „John Oliver Banion“, von blauen Ochsen
ist im Buch nicht die Rede.
Was hältst Du hiervon:
Der Name der Hauptfigur kam mir von Anfang an bekannt vor. Vielleicht ist die Namensähnlichkeit mit dem Baptistenprediger John Bunyan nur Zufall. Bunyan lebte von 1628 bis 1688 in England und war ein geistlicher Führer der Puritaner. Er veröffentliche das Buch „Pilgerreise zur seligen Ewigkeit“ und war sozusagen ein „Talkmaster“ und Meinungsmacher seiner Zeit. Somit ergeben sich einige Parallelen zu dem Banion unseres Romans.