Dr. Jens Ehrhardt Kapital AG? Kennt die wer?

Hallo an alle!

Sagt euch der Name „Dr. Jens Ehrhardt Kapital AG“ was? Mir wurde diese soeben von einem Finanzberater empfohlen, aber diesen Namen habe ich noch nie gehört! Es gibt auch eine Homepage: http://www.dje.de

Aber irgendwie überzeugt mich diese auch nicht, drum möchte ich fragen, ob jemand von euch vielleicht schon Erfahrung hat mit dieser Firma?

Liebe Grüße

Veronika

ich habe erfahrung mit denen!

Hallo Veronika,

DJE ist sicher einer der besseren Namen in der deutschen Finanzbranche. Die Sachen die er macht haben meist Hand und Fuß.
Von daher ist diese Empfehlung wohl vom Grundsatz her nicht als unseriös zu werten.
Dass Du den Namen nicht kennst liegt wohl einfach am Marketing-Budget. Wenn Du Namen wie Deka oder Union-Investment eher kennst, dann ist das kein Qualitätssiegel… .

Entscheidender ist aber erstmal, ob das genannte Produkt grundsätzlich zu Deinen Bedürfnissen passt.
Wenn Dein Berater hier auf gleichem Niveau arbeitet wie bei der Produktauswahl, dann bist Du schon in ganz guten Händen, vermute ich.
Wenn Du möchtest, skizziere Deine Anforderungen und seinen Vorschlag mal konkreter.

Ich habe übrigens weder geschäftlich noch privat mit DJE irgendetwas zu tun. Zumindest nicht mehr, als mit ca. 180 anderen Asset-Managern.

Viel Erfolg wünscht der Money-Schorsch

Hallo Veronika,

Sagt euch der Name „Dr. Jens Ehrhardt Kapital AG“ was?

Herr Dr. Ehrhardt hat sich schon während seiner Studienzeit an der LMU in München intensiv mit dem Kapitalmarktgeschehen auseinander gesetzt und veröffentlicht auch noch heute in den angesehenen Fachzeitschriften. Er ist einer der wenigen Vermögensverwalter, die auch von Professoren geschätzt werden.

Früher war er öfters mal bei n-tv im Rahmen der Telebörse zu sehen. Mittlerweile hat er seine Stellungnahmen in diesem Programm aber (zum Glück) zurückgefahren. Grund: Reputation in Gefahr. N-TV ist seit der Übernahme durch RTL ja deutlich abgesackt. Aber das nur am Rande.

Was man aber noch zu Ehrhardt sagen muss ist, dass er „nicht jeden Kunden/Mandanten“ aufnimmt. Man sollte schon über eine gewisse Summe an Anlagevermögen verfügen. Will also heißen: Wir sprechen hier nicht über ein paar tausend Euro, sondern eher um Summen ab 100.000 Euro aufwärts.

Aber irgendwie überzeugt mich diese auch nicht, drum möchte
ich fragen, ob jemand von euch vielleicht schon Erfahrung hat
mit dieser Firma?

Wenn Du die nötige Summe hast, dann kannst Du davon ausgehen, dass sie dort auch in guten Händen ist. Ich habe ihn mal auf einem Symposium gehört und er ist wirklich ein charismatischer Typ dem auch der nötige Humor nicht fehlt.
Für die meisten Anleger ist er aber wohl schon eine Nummer zu groß.

VG
TraderS

ich habe erfahrung mit denen!

Hallo,
und welche wenn man fragen darf?? :smile:

Was man aber noch zu Ehrhardt sagen muss ist, dass er „nicht
jeden Kunden/Mandanten“ aufnimmt. Man sollte schon über eine
gewisse Summe an Anlagevermögen verfügen. Will also heißen:
Wir sprechen hier nicht über ein paar tausend Euro, sondern
eher um Summen ab 100.000 Euro aufwärts.

Nochmal Hallo,

das von Trader S bezeichnete Verhalten ist für Vermögensverwalter normal. Ein Individueller Service ist bei kleineren Beträgen nicht effizient und bezahlbar zu leisten. Eigentlich schon bei 100.000 euros nicht. Hier würde es sich dann sicher um eine standardisíerte Verwaltung handeln.

Man muß aber klar trennen zwischen der Vermögensveraltung und den von DJE gemanagten Fonds.
Diese sind auch von ihrer Wertentwicklung her transparent und mit ihren Mitbewerbern vergleichbar.

Gruß vom Money-Schorsch

Hallo,

das von Trader S bezeichnete Verhalten ist für
Vermögensverwalter normal. Ein Individueller Service ist bei
kleineren Beträgen nicht effizient und bezahlbar zu leisten.
Eigentlich schon bei 100.000 euros nicht. Hier würde es sich
dann sicher um eine standardisíerte Verwaltung handeln.

Na ja, es fällt schwer, bei der Vielzahl von zugelassenen Vermögensverwaltern (siehe Web-Side der BaFin) immer (!) davon auszugehen, dass es sich gleich um „Großvermögen“ handelt. Viele VV werden auch schon bei kleineren Beträgen aktiv. Ob es dann für den Mandanten/Kunden ökonomisch sinnvoll ist, ist eine andere Frage.

Die „Kundschaft“ von Ehrhardt besteht aber sicherlich nicht aus dem „einfachen“ Privatsparer", sondern eher wohl vermögenden Personen mit unternehmerischen Backround im dt. Mittelstand.
Auf Seiner Seite taucht dann ja auch für eine Vermögensverwaltung und eben nicht ein Fondsmodell, die Hausnummer „500.000 Euro“ auf.

Man muß aber klar trennen zwischen der Vermögensveraltung und
den von DJE gemanagten Fonds.

Stimmt. Und er führt ja nicht nur diese Fonds (s.o.). Im Übrigen ist eine Fondsanlage immer nur ein Teil einer Vermögensverwaltung. Geld nur in irgendwelche Fonds zu stopfen, schöpft das Potential nie ganz aus.
Wenn man aber so argumentiert und für den Fall Ehrhardt wird dies zutreffen, dann müssen es automatisch auch weniger „Kunden“ sein, damit man sich um die „wenigen“ eben besonders gut kümmern kann. Dies geschieht dann über die „Einstiegssumme“ und unterscheidet DJE vom „Normal-Vermögensverwalter“ (ohne diesem jetzt zu nahe treten zu wollen).

VG
TraderS

wenn ich hier so lese, was über vermögensberater geschrieben wird,muss ich einfach die frage in den raum stellen—habt ihr praktische erfahrung mit vermögensberatern oder habt ihr deren positive werbung gelesen?!
ich habe erfahrung mit vermögensberatern und kann nicht nach vollziehen,was das bringen soll,sein geld denen an zu vertrauen.
es lohnt sich immer, sein geld selbst zu verwalten,egal wieviel.
ich lege wert darauf,dass ich hier vermögensberater meine und keinen speziellen.

Hallo,

wenn ich hier so lese, was über vermögensberater geschrieben
wird,muss ich einfach die frage in den raum stellen—habt ihr
praktische erfahrung mit vermögensberatern oder habt ihr deren
positive werbung gelesen?!

Ich denke, das hier der VB nicht gerade glorifiziert wurde. Außerdem kann man diesen Berufsstand ja doch recht gut „vergleichen“. Allerdings stellt hier niemand einen Heiligenschein aus.

ich habe erfahrung mit vermögensberatern und kann nicht nach
vollziehen,was das bringen soll,sein geld denen an zu
vertrauen.
es lohnt sich immer, sein geld selbst zu verwalten,egal
wieviel.

Diese Aussage möchte ich doch sehr stark bezweifeln. Aus einer ganzen Reihe von Gründen kann oder muss ihr sogar widersprochen werden. Die Kapitalanlage bedarf doch einer sehr intensiven und breit angelegten Informationsbeschaffung und -auswertung und hier sehe ich deutliche Vorteile beim Vermögensverwalter. Natürlich gibt es auch hier Qualitätsunterschiede und schwarze Schafe.

ich lege wert darauf,dass ich hier vermögensberater meine und
keinen speziellen.

Ja und wir sprachen hier aber von Vermögens_verwaltern_. Das ist ein himmelweiter Unterschied, da Verwalter bei der BaFin zugelassen sein müssen, wohingegen Berater nahezu jeder werden kann, der in Lage ist, das Wort „Aktie“ zu schreiben - um es mal vereinfacht darzustellen.

VG
TraderS

Hallo TraderS,

Die „Kundschaft“ von Ehrhardt besteht aber sicherlich nicht
aus dem „einfachen“ Privatsparer", sondern eher wohl
vermögenden Personen mit unternehmerischen Backround im dt.
Mittelstand.
Auf Seiner Seite taucht dann ja auch für eine
Vermögensverwaltung und eben nicht ein Fondsmodell, die
Hausnummer „500.000 Euro“ auf.

Ich habe bei www.geld.de einen Vergleich zwischen englischen Lebensversicherungen angefordert, da ich mit meinem Freund zusammen eine LV mit 1.200.- € Einzahlung jährlich abschließen will, wir uns jedoch bei „Englischen“ LV´s garnicht auskennen. Ich bin zwar Versicherungsfachfrau, aber wie gesagt, die „englischen“ kenn ich nicht. Und da hat mich Hr. Roland von www.geld.de angerufen und ich hab mit ihm darüber gesprochen. Da unsere LV nur 15 Jahre laufen soll, sagte dieser, dass ich mit einer Anlage bei DJE besser dran wäre, da eine LV immer erst nach 25 Jahren die größte Rendigte gibt. Er schickt mir nun einen Vergleich zwischen Cash Life/Standard Life und DJE zu.

Also stimmt es nicht, dass nur GROßKUNDEN bei DJE gefragt sind.

liebe Grüße, Veronika

[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]

Also stimmt es nicht, dass nur GROßKUNDEN bei DJE gefragt
sind.

Hallo Veronika,

hier handelt es sich dann sicher um standardsierte Varianten. Entweder über Fonds oder verwaltete Depots.

Für regelmäßiges sparen ist der eigentliche Gedanke der Vermögensverwaltung nicht wirklich passend, denn es geht ja um Vermögensaufbau, nicht -verwaltung.
Kann aber gut sein, dass auch DJE hierfür ein passendes Produkt hat.
Es stellt sich aber grundsätzlich die Frage der Vergleichbarkeit. Eine Versicherung hat erstmal einen anderen Zweck als eine „vermögensverwaltende Anlage“. Spielt denn der Versicherungsschutz eine Rolle für Euch?

Gruß Schorsch

ich spreche hier von den leuten,die anderen leuten erzählen,wie man am besten geld anlegt,die aber in der regel ihre vorher prognostizierten ziele nicht erreichen,aber trotzdem dafür nicht belangt werden können.
der begriff vermögensberater war ausserdem vorgegeben.

Hallo Money

Also stimmt es nicht, dass nur GROßKUNDEN bei DJE gefragt
sind.

Hallo Veronika,

hier handelt es sich dann sicher um standardsierte Varianten.
Entweder über Fonds oder verwaltete Depots.

die Veronika hat Recht. Ich kenne zufällig eine Beraterin und die sagte mir, dass man dort jetzt auch Fondssparpläne ab 50€s machen kann. Hintergrund ist folgender: Vor 3 Jahren hat er keine solventen Kunden mehr in geeigneten Grössenordnungen gefunden und musste sich damit dem popeligen Kleinsparer öffnen…Das hat sie mir natürlich nicht gesagt:wink: hab mal bischen nachgeforscht, in Fachkreisen ist dies durchaus bekannt

LG
Mikesch

Hallo,

Also stimmt es nicht, dass nur GROßKUNDEN bei DJE gefragt
sind.

Wie Money-Schorch schon ausgeführt hat, muss man hier unterscheiden. Richtig ist, dass DJE dazu berechtigt ist, Fonds aufzulegen und dies auch macht. Allerdings war hier -im Ausgangspositing- die Frage allgemein nach dem Vermögensverwalter Ehrhardt gestellt und den Großteil seines Geschäfts macht er immer noch mit der individuellen Anlage.
Ehrlich gesagt fällt es mir aber sehr schwer zu glauben, dass er sich den Luxus leistet, das benötigte Fondsvolumen über Kleinbeträge anzusammeln.

VG
TraderS

die Veronika hat Recht. Ich kenne zufällig eine Beraterin und
die sagte mir, dass man dort jetzt auch Fondssparpläne ab
50€s machen kann. Hintergrund ist folgender: Vor 3
Jahren hat er keine solventen Kunden mehr in geeigneten
Grössenordnungen gefunden und musste sich damit dem popeligen
Kleinsparer öffnen…Das hat sie mir natürlich nicht
gesagt:wink: hab mal bischen nachgeforscht, in Fachkreisen ist
dies durchaus bekannt

Hallo Mikesch,

hätte auch meine Rede sein sollen. Sorry, falls ich mich uneindeutig ausgedrückt habe.
Die Fonds stehen meines Wissens nach vom Grundsatz her sowieso schon länger dem Privatanleger zur Verfügung. Die Mindestanlagesumme ist dann eher Sache der abwickelnden Bank / Plattform. Ich kenne Vermittler, die schon länger auf DJE schwören und die Fonds über die einschlägigen Pools vertreiben.
Wobei ich jetzt nicht sagen könnte, welcher seiner Fonds seit wann wie vertrieben wird… .

DJE bietet aber wohl neben den Fonds auch die klassische VV auf Einzeldepotebene an. Dies dann aber sicher nicht für 50,- euro monatlich… :wink:

Gruß vom Money-Schorsch

Hmmm
Hi,

wenn ich mir mein Depot ansehe, würde ich die Hälfte der darin enthaltenen Werte nicht einmal kennen. Dafür müßte ich mich einen Großteil meiner Arbeitszeit damit beschäftigen. Oder kennst Du die Werte alle und verstehst sie auch noch im Detail? Dann wäre mein geld bei dir vielleicht besser angelegt.

Gruß
C.

2,75% DT.BANK INH.SCH.SER.342
3% FRANCE TéLéCOM MTN.V.05
3,375% GE CAP.EUROPEAN FUND.MTN V.05
3,5% PORSCHE INT.FINANCING PLC BD.
3,75% MERCK-FINANZ AG NT.05
5,125% DEGUSSA GMBH ANL.V.03
BONUS Z 06.12.10 DJES BANK
DWS BRIC GARANT INHABER-ANTEILE CAP. O.N.
DWS EURO-BONDS (MEDIUM) INHABER-ANTEILE O.N.
DWS GLOBALE AKTIEN (PREMIUM) INHABER-ANTEILE
DWS KLIMAWANDEL INHABER-ANTEILE
DWS VARIO-RENT INHABER-ANTEILE
EXPR.Z 06.07.12 METALL BASKET
EXPR.Z 29.06.09 DJES 50

ich kenne meine werte und hab das im griff–allerdings gebe ich weder tips noch verwalte ich anderes vermögen.
bin diesem vorsatz einmal untreu geworden und hab für meine süsse ne aktie gekauft–40% im minus !

ich spreche hier von den leuten,die anderen leuten
erzählen,wie man am besten geld anlegt,die aber in der regel
ihre vorher prognostizierten ziele nicht erreichen,aber
trotzdem dafür nicht belangt werden können.

Hallo,

ich weiss natürlich nicht, welche speziellen Erfahrungen Hans gemacht hat. Mir begegnen aber oft ähnliche Reaktionen. Meist sieht das ganze dann so aus:

Ein Kapitalanlageform, sagen wir mal ein Fonds, hat einen Vermögensverwaltenden Ansatz und das Ziel, im 3-Jahresschnitt Geldmarkt + 2,5% zu erzielen.
Hierzu wird ein Risiko in Höhe von einer strategischen Aktienquote von 30% eingegangen. Der Rest größtenteils in Renten, Teile noch in Hegdefonds und offenen Immofonds.

Dann kommt im ersten Anlagejahr eine Situation wie 2006, in welcher die Renten verlieren und die Aktien immer wieder Rückschläge erleiden, das Fondsmanagement also das Risiko in den Vordergrund stellen muss.
=> es gab also wenig Möglichkeiten im vereinbarten Risikobereich Performance zu erzielen.
Ergebnis: Der Fonds erwirtschaftet in einem Jahr eine Rendite unterhalb Geldmarktniveau.
Die Aussagen sind exakt die Gleichen, wie die von Hans.
Mittleweile ist der Fonds übrigens wieder auf Zielkurs. Der erste dreijahresrhytmus ist in 11 Monaten zu Ende… .

Natürlich gibt es auch hier Bessere und schlechtere. Aber ihnen pauschal die Existenzberechtigung abzusprechen trifft sicher die Realität nicht. Ich kann das sagen, weil ich die Ergebnisse verschiedener Anbieter kenne.
Selbstmanagement dürfte für viele Leute zeitlich nicht machbar.

Viele Grüße vom Money-Schorsch

schon aus rechtlichen gründen darf ich hier ja nicht konkreter werden.
ich erzähle hier nur von meinen erfahrungen—was andere machen,ist deren sache.
die prognosen,die meine vermögensmanager im vorfeld abgegeben hatten,waren atemberaubend—nur das eben das absolute horrorgegenteil eingetreten war.es ging nur um indexzertifikate.

ich kenne meine werte und hab das im griff–allerdings gebe
ich weder tips noch verwalte ich anderes vermögen.

Lieber Hans,

das war ein Spaß von mir. Ich denke ich zahle lieber einem professionellen Vermögensverwalter Geld für die Verwaltung.
Ja und ich kenne die Statistiken zu deren Erfolg. Unser Geld wird allerdings von einem echten VV verwaltet und ich gehe davon aus, dass seine Performance den berühmten Affen als Trader ausstechen wird.

Gruß
C.