Liebe Expertinnen und Experten,
ich habe ein Problem in meiner Warmwassersystem, was leider durch unseren Installateur nicht gelöst werden konnte.
Die Filter und Perlatoren am Warmwasseranschluß werden regelmäßig verstopft. Grund sind bräunlichfarbene Partikel, die zum größten Teil als kleine Plättchen aus der Leitung kommen. Wenn man Sie reibt, werden Sie zu zu feinen Körnchen.
Die Gesamthärte des Wasser liegt bei 7,2dH. Weitere Wasserwerte sind unter http://www.wtl-wasser.de/wasseranalyse_06.pdf zu finden.
Der Installateur tippte auch Kalk aufgrund zu hoher Temperatur und dauerhafter Zirkulation durch die Vorbesitzerin. Er hat die Leitung mehrfach gespült. Das war vor ca. vier Wochen, gestern habe ich die Prozedur vollständig wiederholt und wieder einiges an braunem Zeug aus der Leitung geholt.
Die Heizungsanlage wurde Anfang 2008 vollständig erneuert.
Handelt es sich bei dem „Dreck“ um Kalk, Rost oder etwas ganz anderes?
Wie kann ich das weitere Entstehen verhindern und die Rohre sauber kriegen?
Vielen Dank vorab!!!
Carsten 
Hallo
Da man nict den gesamten Anlagenaufbau und die verarbeiteten Materialien kennt, schwer aus der Ferne zu beurteilen, kann man ohne weiteres nichts zu der Problematik sagen.
Aus Erfahrung tippe ich mal auf Rostpartikel, vor allem wenn noch irgendwo in der Installation verzinktes Rohr vorhanden ist, wie z.B. die Klatwasserzuleitung zum Speicher oder Teile des Wasserverteilers.
Richtig ungut wär es natürlich wenn auch verzinkte Bauteile in der Warmwasserleitung verbaut sind.
Mein Vorschlag wär, Wasserprobe nehmen und an ein Unternehmen schicken die sich mit Wasseraufbereitung auskennen, sollte der Installateur doch bestimmt schon mal vorgschlagen haben.
Anhand der Analyse kann man weitere Maßnahmen und Vorgehensweisen ins Auge fassen.
Vermutlich könnte das Problem schon evtl. mit einer Dosieranlage behoben werden.
Diese Infos könnten interessant für dich sein:
http://www.judo-online.de/judo/DE/Themen/Dosierung/I…
MfG
Nelsont
Hallo Nelsont,
Danke für die schnelle Antwort.
Ich hatte heute feuchten Gartenkalk in den Händen und das sah genauso aus, wie die Partikel aus der Warmwasserleitung.
Ich bin mir sicher, dass ich in der Warmwasserleitung dünne Kalkablagerungen haben, die sich nach und nach lösen. Das Trinkwasser ist sehr weich (siehe auch die Trinkwasseranalyse in meinem ersten Beitrag), ich frage mich jetzt nach wie vor, wie trotz weichen Wassers Kalkablagerungen entstehen können. Wie kann ich diese lösen und auch zukünftig verhindern?
Bin für jede Antwort dankbar!!!
Carsten 
Hallo
Wie schon gesagt, eine richtige Wasseranalyse wäre angebracht nicht nur die Bestimmung des Kalkgehalts.
Kalk wird vermehrt ausgefällt je höher die Warmwassertemp. ist. Also was an und über die 60°C geht führt zu einer verstärkten Ausfällung.
Wie gesagt, telefonier mal mit Judo und lass dich beraten, telefonisch bzw. persönlich kann man etwas besser auf die Problematik eingehen.
Ich müßte mir auch mal erst die gesamte Anlageansehen um mir ein Bild machen zu können und die weitere Vorgehensweise aus zu arbeiten.
Ohne richtige Analyse ist das ein reines Rätselraten.
Gruß
Nelsont