Hallo allerseits ,
mein Herr Papa hat mir vorhin sowas gezeigt: http://www1.westfalia.de/shops/werkzeug/baustellenbe…
er wollte wissen ob er sich damit die Drehstromsteckdose nun doch sparen kann
Im Papier-Katalog findet sich irgendwie kein Hinweis wozu das ganze verwendet werden darf.
Ist das nicht etwas gefährlich sowas einfach so zu verkaufen? Dass das für einen Schweisstrafo gedacht ist, sieht man nur im Internet…
klär deinen Papa bitte auf, daß das Konstrukt keinesfalls Drehstrom liefern kann, weil die Versorgung ja nur über die Wechselstromsteckdose kommt - und da kann nunmal kein Drehstrom rauskommen
gefährlich ist das nicht, weil die Schukosteckdose mit max. 16A abgesichert ist, aber kein Drehstromgerät wird daran je funktionieren
Geräte mit CEE-Drehstromstecker benötigen aber echten Drehstrom
Klär deinen Papa auf, daß der gezeigte Adapter AUSSCHLIESSLICH zum notdürftigen Anschluss zB eines Caravan über CEE-VERLÄNGERUNGSKABEL gedacht ist, wenn kein anderes Kabel verfügbar ist
Es kommt aber KEIN Drehstrom heraus, der für Drehstromgeräte geeignet ist
Naja ich habe so ein Adapter schon mal gehabt. in diesem war dann eine Steinmetzschaltung verbaut
Die Steinmetzschaltung, benannt nach Charles P. Steinmetz, ist eine elektrische Schaltung zum Betrieb von Drehstrom-Asynchronmotoren an einem einphasigen Wechselstromnetz. Die Schaltung wird nur bei kleineren Drehstrom-Asynchronmaschinen mit Kurzschlussläufer bis 2 kW angewendet.
der kann wahlweise an 400V „Drehstrom“ oder 230V 1Ph-Wechselstrom betrieben werden. Die Umschaltung erfolgt mittels frontseitigem Wahlschalter, wie man unschwer am vergrösserten Bildausschnitt erkennen kann.
Das Gerät hat einen 16A CEE-Stecker(3Ph+N+Pe 6h)zum Anschluß an eine entsprechende Steckdose. Soll es aber an einer 230V Schukosteckdose betrieben werden kann man ja nicht jedesmal die Anschlussleitung ändern->deswegen jener Adapter
Naja ich habe so ein Adapter schon mal gehabt. in diesem war
dann eine Steinmetzschaltung verbaut
damit hab ich keine Erfahrung. Wie stelle ich mir das Ding
förmlich vor?
Wie groß etwa müsste das Gehäuse dafür sein, passt die
Schaltung in ein CEE-Kupplungsgehäuse??? Wohl kaum
Naja in der Steinmetzschaltung Baust du einen Kondensator ein.
Und hast hierdurch ein 90° verschobenes Drehfeld. Bei uns war dies in einer ganznormalen CEE Steckdose verbaut.
der Kondensator muss Pro KW etwa 70yF haben
In dem Link stand auch nichts davon, daher —> bleibts für
den Frager dabei
Schorsch
Aber mit dem dort angeben Adapter hat man kein Drehstrom.
Aber wie gesagt ich habe schon den ein oder andern Maler gesehen der so was hat um seine Maschinen zu betreiben die nur 2KW haben. Die sind meist nur auf Drehstrom um das Drehfeld zu nutzen
Wie groß etwa müsste das Gehäuse dafür sein, passt die
Schaltung in ein CEE-Kupplungsgehäuse??? Wohl kaum
Naja in der Steinmetzschaltung Baust du einen Kondensator ein.
Und hast hierdurch ein 90° verschobenes Drehfeld. Bei uns war
dies in einer ganznormalen CEE Steckdose verbaut.
der Kondensator muss Pro KW etwa 70yF haben
wie sieht sowas in der Praxis aus?
Kann man das kaufen?
Kommt das im echten Leben auch vor oder nur in Schulbüchern?
Gugel findet sowas weder in der Bildersuche noch zum shoppen
Ich mein ja nur, das würde nämlich die Frage des Posters beantworten
Mann sollte dazu auch sagen das der Motor dort nicht seine MAX Leistung haben kann. Wie gesagt ich selber hab dies nur mal bei einer Maler Firma bei uns gesehen. Woher die das haben keine Ahnung. Dort war im CEE Stecker ein Kondensator verbaut. Habe das auch nur mit bekommen weil der Maler uns gefragt ob wir ihm das Reparieren können. Mann muss sagen es war echt Press eng also man hatte dort nicht wirklich platz mehr in dem Stecker. Wie die Steinmetzschaltung Funktioniert findet man zb im Wiki http://de.wikipedia.org/wiki/Steinmetzschaltung
Naja ich habe so ein Adapter schon mal gehabt. in diesem war
dann eine Steinmetzschaltung verbaut
Der Kondensator einer Steinmetzschaltung muss zur Leistung des Motors passen.
Eine Adapterleitung von Schuko auf CEE mit Kondensator drin MUSS etwas selbstgefrickeltes gewesen sein, was zum Betrieb genau eines bekannten Motors gedacht ist. Es kann auch nur ein Behelf gewesen sein, da dieser Motor dann ja kaum am Klemmbrett auf 230V Betrieb umgeklemmt gewesen sein kann, sondern weiterhin auch an 400V ohne Rauchzeichen betrieben werden muss.
Das ohnehin schlechte Drehmoment der Steinmetzschaltung wäre dann durch die Unterspannung nochmals gemindert.
Hallole,
war eine weile Offline, deshalb noch mein Nachtrag:
Dass da kein Drehstrom rauskommen kann ist schon klar - deshalb auch der Smiley , es ging mir darum dass der Adapter eigentlich eine schleichende Überlast zulässt.
Ich meine damit: Wenn jemand ein Drehstrom-Gerät (was auch immer, z.b. Heizung) hat, das nicht nur 16A zieht sondern sagen wir mal 18-20A dann würde es ewig dauern bis ein normaler Sicherungsautomat bei dieser Überlast anspricht und deshalb empfinde ich - ihr seht das wohl anders - diesen Adapter als nicht ungefährlich…
Gruß,
Stefan