Drehzahlerfassung

Hallo,
ich suche eine relativ preiswerte Möglichkeit wie ich die Drehzahl einer sich drehenden Welle erfassen und über ein Anzeigeinstrument anzeigen lassen kann.

Die Erfassung sollte möglichst optoelektronisch erfolgen. Nicht mit irgendwelchen Magneten oder Reedkontakten wegen der hohen Fliehkräfte. Die Welle D150mm wird wohl ca 2000-2500 U/min machen.

Gruss, Bernd

Hallo Bernd,

Die Erfassung sollte möglichst optoelektronisch erfolgen.

Optisch geht aber nur vernünftig, wenn die Umgebung entsprechend sauber ist. Staub, Öldämpfe usw, sind die Feinde einer optischen Variante.

Induktive Abnahme geht auch mit einem Loch oder an einem Zahnrad, ohne Magnete an der Welle anbringen zu müssen.

Du solltest zuerst ein paar Angaben über die Umweltbedingungen, nötige Genauigkeit, die Ausführung der Anzeige und den Kostenrahmen machen.
Dann kann man dich auch gut beraten.

MfG Peter(TOO)

Hallo Bernd,

Hallo Peter

Die Erfassung sollte möglichst optoelektronisch erfolgen.

Optisch geht aber nur vernünftig, wenn die Umgebung
entsprechend sauber ist. Staub, Öldämpfe usw, sind die Feinde
einer optischen Variante.

Induktive Abnahme geht auch mit einem Loch oder an einem
Zahnrad, ohne Magnete an der Welle anbringen zu müssen.

Du solltest zuerst ein paar Angaben über die
Umweltbedingungen,

hmmm, Öldämpfe, Schmutz, Fett usw gibts da bestimmt. Soll an eine Drehmaschine

nötige Genauigkeit,

+/-5% sollte schon reichen

die Ausführung der Anzeige

relativ egal nur irendwie ablesbar

und den Kostenrahmen machen.

naja, einigermaßen bezahlbar bei grösstmöglicher Robustheit :smile:

Dann kann man dich auch gut beraten.

MfG Peter(TOO)

Nicht mit irgendwelchen Magneten oder Reedkontakten wegen der
hohen Fliehkräfte. …

Hallo Bernd,

die Abneigung ist unbegründet: üblicherweise ist der Magnet nicht an der Achse, sondern am Sensor, z.B. hinter einem Hallsensor positioniert. Das den Hallsensor durchdringende Magnetfeld wird durch Unterschiede an der drehenden Achse verändert, z.B. durch Löcher oder Zähne. Und bis die Zähne wegfliegen brauchst du schon ein bisschen höhere Drehzahlen.

Gruss Reinhard

Loch
Hat denn die drehende Welle an irgendeiner abtastbaren STelle ein Loch, eine Erhebung, oder irgendwas das Du abtasten kannst?
Dann einfach einen Initiator daneben und ein Drehzahl-Anzeigegeraet dran.

gruss

Michael

Hallo Michael,

Hat denn die drehende Welle an irgendeiner abtastbaren STelle
ein Loch, eine Erhebung, oder irgendwas das Du abtasten
kannst?

hab mich zwischenzeitlich näher damit befasst.
ja, es besteht die Möglichkeit mit Hilfe eines induktiven
Näherungsschalters die Zähne eines Zahnrades abzutasten.

Dann einfach einen Initiator daneben und ein
Drehzahl-Anzeigegeraet dran.

Hier enstehen mir folgende Fragen:
wenn ich das Zahnrad benutze erhalte ich 156 Impulse pro Umdrehung.
Bei 2500 U/min entspricht dies 39000 Impulse/min oder 6500Hz. Verkraftet das so ein Sensor s.h. kann der Sensor so schnell schalten?
Womit gebe ich das generierte Signal aus?
Benötige ich dazu ein programierbares Ausgabeinstrument um die Frequenz zu teilen?
Nach was soll ich im net suchen?

Gruss, Bernd

gruss

Michael

Logisch
z.B. hier:

http://www.wachendorff.de/wp/pgr_epg.html

Solche Module sind programmierbar auf Impulse/Umdrehung.

Gruss

Michael