Hallöchen,
mein 9 Monate altes Kind hat ein DreiTage-Fieber hinter sich gebracht.
Montag Nacht bekam sie Fieber, bis Donnerstag, dann bin ich zum Arzt. Der schaute in den Hals (gerötet) und hat Antibiotika verschrieben. Fand ich nicht so toll, zumal meine Tochter eigentlich mopsfidel war. Keine sonstigen Erkältungsanzeichen, nasse Windel, Stuhlgang, Essen auch normal (etwas weniger als sonst, ist aber nicht schlimm, da ein Wonneproppen), gut getrunken (mehr als sonst) Hab ich ihm auch gesagt.
Ich habe ihn dann nach einer Alternative gefragt (auch weil sie zu Weihnachten schon mal Antibiotika nehmen musste, da war sie aber auch wirklich richtig schlimm krank, bakterieller Infekt) und er sagte, ich solle bis Freitag das Fieber senken (mit Ibuprofensaft) und dann abwarten, obs Samstag wieder hoch geht und erst dann mit dem Antibiotika anfangen.
So hab ichs dann auch gemacht und siehe da, es kam kein Fieber sondern der typische Hautausschlag nach dem Drei-Tage-Fieber. Der Arzt aber meinte, ich solle lieber gleich mit dem Antibiotika anfangen, es wäre durchaus nicht selten, dass Kinder bis zu fünf (!) Mal im Jahr Antibiotika verschrieben kriegen.
So jetzt meine Fragen:
Ist fünf Mal Antibiotika im Jahr nicht ein bisschen sehr oft?
Hätte der Arzt mich über die Möglichkeit des Drei-Tage-Fiebers informieren müssen? Sollte ich nochmal hingehen und ihn darüber informieren?
Kann das Drei-Tage-Fieber noch einmal auftreten oder findet eine Immunisierung statt?
Mir wurde von jemandem gesagt, dass diese Erkrankung nur sehr selten bei gestillten Kindern auftritt. Stimmt das?
Vielen Dank für Eure Antworten.
Viele Grüße von Suse