hm danke schonmal für die schnellen vielen Antworten, aber…
wo besteht der unterschied zwischen router und access point?
Das Wirr-Warr der Bezeichnungen ist in der Tat irreführend!
Also in einfacher Form:
DSL-Modem: Ein Gerät, welches an den Splitter angeschlossen wird und das es genau einem Gerät ermöglicht, eine Verbindung ins Internet über DSL aufzubauen. Die Zugangsaten (Kennwort, Benutzername) kennt das Modem nicht, die werden vom angeschlossenen Gerät (meist ein einzelner PC) an das Modem übergeben und dies reicht die Daten an den Anbieter weiter. Ein Modem ist quasi dumm.
Router: Ein Gerät, welches zwei Netzwerke verbindet und den Datenverkehr zwischen diesen „routet“, also bestimmt, wer welche Pakete bekommt. Meist sind diese Netzwerke einmal das Internet, das andere mal das private Netzwerk z.B. in einem Haus oder einer Firma. Dazu muss der Router den Zugang zum Internet managen, also muss man ihn einmalig programmieren und sagen, wie er sich anmeldet und identifiziert (Benutzername, Kennwort). Ein Router stellt für Angreifer von außen das einzig sofort sichtbare Gerät dar, somit erhöht er die Sicherheit beim Surfen ein wenig. (Mancher nennt ihn deshalb „Hardware-Firewall“, aber das ist übertrieben!)
Access-Point: Ein Gerät, welches die Basis eines Funknetzwerkes darstellt. Also ein Sender/Empfänger, der auf der einen Seite mit dem verkabelten Netzwerk verbunden wird, auf der anderen Seite dann über seine Antenne(n) PCs dieses Netzwerk zur Verfügung stellt. Hinweis: W-LAN unbedingt verschlüsseln!
Da die Funktionen DSL-Modem und Router heute fast immer beide benötigt werden, werden sehr viele Router ab Werk mit einem eingebauten DSL-Modem versehen. Auch diese Modem-Router Kombination wird der Einfachheit halber „Router“ genannt!
Und da viele Leute WLAN wollen, packt man bei vielen Geräten noch den Access-Point in das Gerät herein. Und wie nennt man dann wohl diese DSL-Modem/Router/Access-Point Kombination? Richtig, auch meist nur „Router“. Toll, ne?
Für Billigtelefonieanbieter werden heutzutage auch noch Telefoniefunktionen integriert, dazu noch Faxfunktionalität, DECT Basis, ISDN,… - Sowas wie z.B. die FritzBox 7270.
Dreimal darfst Du raten, was die Leute zu so einer eierlegenden Wollmilchsau sagen…
Ja, „Router“. Was sonst.
So, was benötigtst Du mindestens:
DSL-Modem, Router, WLAN-Access-Point.
Das in einem Gerät wäre die Fritz!Box WLAN 3170.
Weiter oben sagte ich, dass die Fritz! Geräte sicher nicht die besten sind. Das meinte ich genau so. Aber für den privaten Anwender, der eine einfache Konfiguration will, dazu absolute Standardhardware, die jeder kennt, dafür sind die absolut empfehlenswert.
Der Profi würde wohl eher zu Lancom und Cisco (oder anderen) greifen.