Hallo!
Leider ist meine Steuerberaterin zur Zeit im Urlaub! Denn mir brennt
folgendes unter den Nägeln. Ich mache mich gerade selbständig als
Schauwerbegestalterin. Ich mache das ganze von zu Hause aus, benutze
also Telefon und Auto beruflich wie auch privat. Meine Frage ist
jetzt: Wie muß ich diese Kosten im Finanzteil meines Business-Plans
aufteilen? Einfach Hälfte/Hälfte? Und wäre es besser mein Auto aufs
Geschäft umzumelden? Also versicherungstechnisch wäre es ein wenig
teurer, aber steuerlich?
Danke!
Da würde ich warten, bis die StB wieder aus dem Urlaub zurück ist. Die Steuererklärung für 2003 mußt Du erst Ende Mai 2004 beim Finanzamt abliefern. Bis dahin kann die Aufteilung der Kosten warten, weil diese idR nicht gleich gebucht werden.
Bei mir ist es so, daß ich mein Auto per Fahrtenbuch aufteile. Da ich viel beruflich unterwegs bin, brauche ich nur wenig Privatfahrten versteuern. Ansonsten gibt es noch die berühmt-berüchtigte 1%-Regel bei der Bewertung Privat-, Dienstauto. Schau hier in die Rubrik Steuer, da gibt es eine Menge Infos (auch im Archiv von w-w-w) dazu. Was die anderen Kosten angeht, ist die Zweckbestimmung ausschlaggebend. Entweder alles gewerblich genutzt, dann im Betrieb verbuchen, bei den Kosten, die auch privat infrage kommen (zB Telefonanteil), dann aufteilen nach Verbrauch oder Realität.
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Hallo auch,
gehe ich recht in der Annahme, das du einen BP fürs AA/Bank/etc. zusammenstellst? Wenn ja, so kannst du deine privaten Kosten (bisherige Telefonrechnung ohne Gewerbe) eintragen und deine prognostizierten Kosten als Geschäftskosten darstellen. Bei Auto kannst du den Teil angeben/prognostizieren, den du an Kilometer fährst, z. Bsp.= Job 50.000 km pro Jahr, das sind 1000 Tankfüllungen + 60 Euro. das Auto hat mich heute in der Versicherung XY gekostet (Gefahrenzuschläge gibt es da keine, wenn du selbst das Auto fährst, Zuschläge bei Kilometer). Was mußt du im Monat an Reparaturen rechnen und Rücklagen für die Anschaffung eines neuen Autos?? Neupreis 30.000 durch 5 Jahre, sind 500 mtl an Rücklagen. Merke, das sind Planzahlen!!! Was die realität aussagt, mußt du immer wieder abgleichen.
Bei Fragen einfach melden.
Gruß
martin
Erst einmal keine Panik!
Ist das der Finanzplan, den Du erstellen musst wg. einer Beratung, um vom Arbeitsamt Unterstützung zu erhalten ( Überbrückungsgeld----Ich AG??)
Wenn es darum geht, dann sind jetzt erst einmal Deine eigenen geschätzten Werte gefragt. Dazu brauchst Du keinen Steuerberater.
Du sollst Dir überlegen und ausrechnen wofür Kosten entstehen und was für Einnahmen vorraussichtlich da sein werden.
Solch einen Businessplan findest Du als Vorlage zum Ausfüllen in Excel z. B. unter: http://www.begin24.de/service.asp
zum Download.
Für die Buchführung gilt erst einmal nur:
Alles sammeln an Belegen, was irgendwie mit dem Gewerbe zu tun hat. Auch so etwas wie Parkquittungen für das Parkhaus bei der Gewerbeanmeldung, Telefonrechnungen… Kleinvieh macht auch Mist.
Ein Fahrtenbuch anlegen und mit Datum alle Kilometer aufschreiben, die Du betrieblich und privat gefahren bist, falls Du öfter über 8 Stunden auf Achse bist, gehört auch die Stundenzahl dazu. Dann bleiben Dir erst einmal noch alle Möglichkeiten offen. Als Wert für den gefahrenen Kilometer solltest Du 30 cent in Deinen Berchnungen ansetzen. Meistens ist das die günstigere Variante.
Beim Ausfüllen der steuerlichen Anmeldung ( das Formular schickt Dir das Finanzamt automatisch zu) solltest Du bereits jemanden zu Rate ziehen, der Ahnung hat.
Gruss
Lia
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