Dringende Frage-transponierende Instrumente

Hallo!
ich habe eine sehr wichtige Frage.
Kann mir jemand erklären was genau transponierende Instrumente sind. Und woher man zum Beispiel weiß dass bei der B-Klarinette (nur als Beispiel) das ‚d‘ als ‚e‘ gespielt wird. Wie man so etwas rausbekommt?
Ich brauch das für eine Arbeit und habe keine Ahnung wie das funktioniert. Wär super wenn mir jemand helfen kann! Vielen Dank :wink:,

Liebe Grüße, Ann-Kathrin

Hallo Ann-Kathrin!

Vielleicht hilft Dir folgender Link:

http://www.mmap-musik.de/lexikon/begriff.cgi?hk=t&be…

Liebe Grüße, eva-luna

[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]

noch etwas ausführlicher…
Hier gibt es auch noch was:

http://de.wikipedia.org/wiki/Transponierendes_Musiki…

und

http://de.wikipedia.org/wiki/Transposition_%28Musik%29

mfG, eva-luna

ganz kurze erste Antwort
Hallo Ann-Kathrin!
Bei transponierenden Instrumenten steht in den Noten ein anderer Ton als der, der zu hören ist! Z. B. steht in den Noten ein d, zu hören ist aber ein e! Ziemlich verwirrend, wenn man die Partitur eines ganzen Orchesters anguckt!
Gruß!
Christian

Hallo Ann-Kathrin,

das Grundprinzip ist eigentlich ganz leicht zu verstehen:
Der Grundton eines transponierenden Instruments wird immer so notiert, als wäre es C-Dur.

B-Klarinette bedeutet also: was in C-Dur notiert ist, erklingt tatsächlich in B-Dur, also einen Ganzton tiefer. Entsprechend erklingt ein notiertes E als D (nicht umgekehrt, wie du geschrieben hast), ein F als Es usw.

Anderes Beispiel: bei einem F-Horn ist der Klang eine Quint tiefer als notiert. Ein notiertes C erklingt also als F, das D als G usw.

Das ganze hat historische Gründe, die in der Bauweise der Blasinstrumente begründet sind: weil man auf den Instrumenten früher nur bestimmte Töne („Naturtöne“) erzeugen konnte, mussten die Instrumentalisten je nach Tonart des Stücks die Instrumente wechseln.
Hier ein paar Links dazu:

http://www.drm-machen.de/tnotati.html
http://www.stefan-brandl.com/lex/sax.html#transponie…
http://home.tiscalinet.ch/musiktipp/geschichtedertra…

Grüße
Wolfgang

Einfaches Beispiel Gitarre
Hi,

So gut wie alle Gitarrennoten sind eine Oktave höher geschrieben, als eine Gitarre tatsächlich klingt.
Der sehr einfache Grund liegt darin, dass man bei „richtiger“ Notierung ständig zwischen Violin und Bassschlüssel wechseln müsste.
Gruss,

Hallo Wolfgang,

mach das Mädel nicht irre, sie schrieb:

Und woher man zum Beispiel weiß dass bei der B-Klarinette (nur als Beispiel) das ‚d‘ als ‚e‘ gespielt wird. Wie man so etwas rausbekommt?

Das ist völlig richtig, was sie da schreibt. Wenn meine B-Tenor-Kanne einen Ganztonschritt tiefer als das C klingt, muss ich im Verbund mit anderen Instrumenten einen Ganztonschritt höher spielen, sonst hätten wir ja die orchestrale Katzenmusik.

B-Klarinette bedeutet also: was in C-Dur notiert ist, erklingt
tatsächlich in B-Dur, also einen Ganzton tiefer. Entsprechend
erklingt ein notiertes E als D (nicht umgekehrt, wie du
geschrieben hast), ein F als Es usw.

Das hat sie ja auch gar nicht geschrieben, lies mal etwas genauer. D als E spielen heißt: klingt auf B-Klarinette dann wie D auf dem Klavier; denn das ist garantiert nicht transponiert.

Gruß
Richard

p.s.: Bei Solo-Etüden im stillen bzw. lauten Kämmerlein sind solche Überlegungen freilich wurscht.

Hallo !!!

vielen, vielen Dank für die vielen Erklärungen und Links.Ich glaube ich hab es jetzt im Großen und Ganzen verstanden und fühle mich ganz gewappnet für die Arbeit morgen!
Danke euch allen!

Liebe Grüße, Ann-Kathrin