Hallo Susanne,
doch wie siehst du das, wenn in einer Anzeige
der VOLLSTÄNDIGE Lebenslauf gefragt ist, das kann bei einem
Geisteswissenschaftler dann schnell mal über die zwei Seiten
gehen, da er alleine für einen MAgister eben meist 3
Studienfächer hat (im Umfang wie ein voller und zwei halbe
Studiengänge), mit den dazugehörigen Praktika, Nebenjobs und
anderen Semsterferienfüllern kommt man da schnell auf 10-15
Stationen begleitend zum Studium. [schnipp]
Nochmal: Glaub mir, ich habe zwei Studien, ich bin
mittlerweile beim 4. Arbeitgeber (ohne Bundeswehr:wink:) und habe
intern bei dem einen oder anderen AG auch noch die Aufgabe
gewechselt.
Ich komme trotzdem mit einer Seite aus und erfülle
selbstverständlich die Kriterien eines vollständigen
Lebenslaufs.
D adu ja selbst Bewerbungen bearbeiten zu scheinst, kannst du uns ja mal aufklären, was ist ein VOLLSTÄNDIGER Lebenslauf, wenn eben nur Teile und nicht alles drinstehen muss?
Vielleicht ist das mit den Geisteswissenschaften ja nur deshalb so eine Härte, weil sie Vollständig eben als Vollständig interpretieren und somit alles in eben möglichst nur 2 Seiten reinquetschen müssen.
So gequetscht sieht es eben auch nicht schön aus.
(ok das mit dem Zeitungsaustragen war vielleicht übertrieben, aber bisher kam ich auch nie dazu, jemandem erklären zu müssen, weshalb ich etwas nicht reingeschrieben hab bzw. was ich zB. in der Zeit zwischen Abi und Uni machte, wenn ichs reinschrieb gabs keine einladung da abgebrochene Ausbildung ist nicht schön, und wenn ichs wegließ dann gabs auch keine, da unerklärliche Lücke)
Damit wären wir dann beim Lückenlosen lebenslauf, da muss doch auch alles mit rein, ok vielelicht nicht derKellnerjob neben dem Studium, da man ja was anderes für den selben Zeitraum hat, aber ansonsten kann ich solch unliebsame kapitel dann doch auch nicht einfach untern Tisch fallen laasen.
Dasselbe güldet für die Zeugnisse, wenn in einer Anzeige alle vollständige Unterlagen gefordert sind, dann kann das bei mir ein Buch bedeuten (Realschul, Abi, Zusätze zum Abi wie Latinum, Berufsschulzeugnis, Uni Zeugnis und Titel, dann evtl noch ein paar relevante Scheine, wie zB. Statistik, diverse Arbeitszeugnisse, gute wie schlechte, Fortbildungszertifikate ezc.) Mir ist auch klar, das das wirklich keiner haben will, aber wenn ich denn mal anrief und fragte, inwiefern denn wirklich ALLES gefordert sei und obzB. ich nicht nur die wichtigsten und aktuellsten Nachweise und Zeugnisse beilegen sollte, hieß es immer, nein wir wollen wirklich alles haben was sie jemals gemacht haben (da hab ich mir durchaus mal den Spaß gemacht und auch Kopien vom Studienbuch begefügt)
Und wie gesagt, 4 Arbeitgeber ist echt harmlos, gegenüber 5 Verschiedenen Praktika/Nebenjobs im selben groben Bereich (a oder b oder oder)und noch eingen in anderen Bereichen (kaufmännisches kann man eigentlich immer gebrauchen, dazu noch Erfahrung als xy womöglich auch indem ein oder anderen Bereich)
Du siehst, wenn man eine Unmenge an Stationen hat fällt manchmal die Auswahl gar nicht so leicht, wenn man auf eine bestimmte Stelle will.
Und wenn man dann noch von den BWL oder Ing-Absolventen verständislos angeschaut wird, wenn man sagt, dafür hab ich wieder meinen ganzen CV umgeschmissen und nur auf a ausgerichtet, dabei hab ich auf b ähnliches gemacht und weiß nicht ob man in der Firma nicht auch mal xy gebrauchen könnte?
Dazu muss ichsagen, ich hab mich aus der Not heraus selbstständig gemacht, da fragt heute keiner mehr nach meinem Lebenslauf, und wenn interessieren ihn nur die Sationen, die wirklich, also wirklich relevant sind. Dass lässt sich dann in 5 Sätzen zusammenfassen (Studium von xyz, Weiterbildung A, Weiterbildung B und Jobs in C, D und E)
Gruß Susanne
Sorry wegen Rechtschreibe, ich seh meine Tastatur nicht mehr…