Druckaufnehmer zum selberbauen

Hallo,

ich habe bei meiner Studienarbeit die Aufgabe den Wasserdruck zu messen und am Computer darzustellen.
Jetzt habe ich das meißte meiner Apparatur schon selber gebastelt und möchte jetzt auch noch diesen Druckaufnehmer haben. Diese sind aber verdammt teuer, so ab 115€ aufwärts.
Kennt jemand vielleicht Produkte die billiger sind oder weiß jemand wie man sich einen Druckaufnehmer mit elektrischem Ausgang selberbauen kann? DMS, piezo etc.!
Vielleicht auch nur eine Idee die man weiter verfolgen kann!
Messbereich 0…10bar normales Hauswasser.

Gruß
Dennis

Hallo!

ich habe bei meiner Studienarbeit die Aufgabe den Wasserdruck
zu messen und am Computer darzustellen.
Jetzt habe ich das meißte meiner Apparatur schon selber
gebastelt und möchte jetzt auch noch diesen Druckaufnehmer
haben. Diese sind aber verdammt teuer, so ab 115€ aufwärts.
Kennt jemand vielleicht Produkte die billiger sind oder weiß
jemand wie man sich einen Druckaufnehmer mit elektrischem
Ausgang selberbauen kann? DMS, piezo etc.!
Vielleicht auch nur eine Idee die man weiter verfolgen kann!
Messbereich 0…10bar normales Hauswasser.

Schreib (oder maile) doch mal einen Hersteller an, ob er dir sowas nicht (zumindest leihweise) überläst. Bei http://www.freescale.com z.B. kannst du dir (nach Registrierung) von vielen Typen kostenlose Muster zusenden lassen.

Cu Rene

Hallöchen

Du könntest dir eine Druckmessdose selber basteln, allerdings wird das Ergebnis nicht zufriedenstellend sein. Die Auswertung per DMS oder Piezo wäre nicht das Problem, allerdings muss man hier auch Wissen was man macht (Stichwort H- oder Wheatstone-brücke). Piezos auszuwerten ist nochmal etwas schwieriger.

Ausserdem wird das ganze System nicht linear sein, d.h. du musst das ganze noch auswerten und dann in einen Strom z.B. 0-10 mA wandeln (sofern nicht direkte Anbindung an µC).

Um es auf den Punkt zu bringen: Viel Arbeit, viel Gehirnschmalz und ein unsicheres Ergebnis. Da geb ich lieber die 150 Teuros aus und hab einen funktionierenden Sensor (der geeicht ist).

Greetz, Gley

[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]

Hallo,

wird wohl doch beim selberkaufen bleiben! Die Samples sind nicht das richtige und zu viel Arbeit wollt’ ich da auch nicht reinstecken!

Danke für die Infos!!!
Wer will kann seine Ideen noch gerne posten, hab dieses Thema abonniert!

Gruß
Dennis

Hallo,

einen solchen Drucksensor selber bauen, macht kaum Sinn.
allerdings denke ich, daß man evtl. einen deutlich billigeren
Druckmessumformer besorgen kann.
Wo hast Du schon angefragt?
Gruß Uwi

ich habe bei meiner Studienarbeit die Aufgabe den Wasserdruck
zu messen und am Computer darzustellen.
Jetzt habe ich das meißte meiner Apparatur schon selber
gebastelt und möchte jetzt auch noch diesen Druckaufnehmer
haben. Diese sind aber verdammt teuer, so ab 115€ aufwärts.
Kennt jemand vielleicht Produkte die billiger sind oder weiß
jemand wie man sich einen Druckaufnehmer mit elektrischem
Ausgang selberbauen kann? DMS, piezo etc.!
Vielleicht auch nur eine Idee die man weiter verfolgen kann!
Messbereich 0…10bar normales Hauswasser.

Gruß
Dennis

Eigentlich bei allen grossen Firmen, die ich im Internet gefunden habe. Endress + Hauser, Keller…
Wie würde das dann mit einem Druckmessumformer funktionieren?

Gruß
Dennis

Habe nochmal eine Frage zu dem Drucksensor. Ich hätte jetzt einen günstigen, nur mit dem sollte man am besten nur Luftdrücke messen. Hat jemand eine Idee, wie ich den Wasserdruck in Luftdruck umwandeln kann?

Gruß
Dennis

Hallo,

Hat jemand eine Idee, wie ich den
Wasserdruck in Luftdruck umwandeln kann?

Wie wäre es mit einem luftgefüllten Ballon im Wasserbehälter, der über einen festen(!) Schlauch am Sensor angeschlossen ist?
Oder eine kleine Membran in der Wand des Wasserbehälters, die außen auf den Sensor drückt?
Gruß
Axel

Hi Axel,

sowas hatte ich mir auch schon überlegt. Die Sache mit dem Ballon ist nur, dass ich den Druck an einem 1/2" Messing-Winkel messen möchte und nicht sehr viel Platz habe.
Den Drucksensor, den ich Auge habe, hat einen ziemlich langen Schlauchanschluss, da wird das etwas schwer eine Membran an den Messsensor zu bekommen, leider.
Am besten wäre so eine Art frei beweglicher Kolben, der die Luft komprimiert, während von der anderen Seite das Wasser drückt. Den bekommt man aber glaube ich nicht gleichzeitig dicht und möglichst reibungsfrei gelagert. Gibt es vielleicht sowas zu kaufen?

Gruß
Dennis

[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]

Noch ein Lösungsvorschlag:

Wenn ich jetzt meinen Drucksensor nehme und den in Silikonöl eintauche und den Druckanschluss mit einer Gummikappe verschließe und über diese Gummikappe den Wasserschlauch schiebe und festmache, müsste es doch eigentlich funktionieren, oder? Das Öl leitet nicht und hat glaube ich die selbe Viskosität wie Wasser.
Hat da jemand vielleicht eine Kritik zu meinem Vorschlag?

Gruß
Dennis

Hallo Dennis,

evtl. blöde Frage, aber wo ist der Unterschied, ob da nun Wasser oder Luft gegen eine Membrane drückt? Sofern das Teil den zu erwartenden max Druck verkraftet, gehe ich davon aus: Was luftdicht ist, ist auch wasserdicht! Und bis die Sache mit der Korrosion ins Spiel kommt, ist Deine Apparatur längst abgenommen und vergessen :smile: Oder sollte es was Solides für die Ewigkeit werden?

Gruß Detlef

Hi Detlef,

auf dem Datenblatt steht jedenfalls es wurde nur mit „trockener Luft“ getestet. Das ganze soll ja auch ein elektrisches Ausgangssignal liefern und ich weiß nicht, ob da irgendwelche elektrischen Kontakte an der Membran sind. Deshalb auch das Öl, weil es nicht leitet!
Habe aber auch schon ein neus Problem. Da ich nicht weiß, um wieviel sich meine selbstgebaute Membran bei einem max. Druck von 4bar ausdehnt, weiß ich nicht, ob ich diese direkt auf das Ende des Anschlusses befestigen kann oder ob noch was überstehen muss. Das muss man aber glaub’ ich eher selber ausprobieren!
Das sind so viele Kleinigkeiten…

Gruß
Dennis

Hallo,

dann schau mal nach bei :
http://www.sensortechnics.com/

Da dürfte der Sensor PC26 für Dich geeignet sein.
Ist für leicht korrosive Medien geeignet und kostet 18,40€.

Der PC24 ist sogar noch billiger, hat aber keine Temp.kompensation
und ist deshalb etwas weniger genau. Wenn das egal ist oder
Du die Temp.-Komp. im PC machen kannst, geht der sicher auch.

Dazu brauchst Du aber noch eine kleine Verstärkerschaltung, die
für ca. 10€ (oder weniger) allemal zu machen ist.
Gruß Uwi

Eigentlich bei allen grossen Firmen, die ich im Internet
gefunden habe. Endress + Hauser, Keller…
Wie würde das dann mit einem Druckmessumformer funktionieren?

Hi Uwi,

die Seite ist ja spitze!!! Vielleicht nehme ich sogar eines von den Edelstahlteilen(13C etc.), wenn die nicht zu teuer sind. Sehen jedenfalls nicht so aufwendig aus, wie die meißten.
Von den Versionen die Du vorgeschlagen hast, hab’ ich auch schon ein paar gefunden. Hab’ da mal mit jemanden von einer Herstellerfirma telefoniert und die meinten, da müsse man trotzdem noch spezielles Silikonöl zwischen Wasser und Sensorchip geben. Das blöde ist nur, das die nicht unter 30€ verschicken.
Meinst Du eine Verstärkerschaltung wegen des niedrigen Ausgangssignals?
Worunter könnte man denn mal schauen wegen so einer Schaltung?

Gruß
Dennis

Hallo,

die Seite ist ja spitze!!! Vielleicht nehme ich sogar eines
von den Edelstahlteilen(13C etc.), wenn die nicht zu teuer
sind. Sehen jedenfalls nicht so aufwendig aus, wie die
meißten.

Naja, die werden auch wieder deutlich teurer sei.
Ist natürlich viel angenehmer und auch zuverlässiger,
wenn man einfach so ein 1/4-Zoll NPT-Gewinde einschraubt.

Von den Versionen die Du vorgeschlagen hast, hab’ ich auch
schon ein paar gefunden. Hab’ da mal mit jemanden von einer
Herstellerfirma telefoniert und die meinten, da müsse man
trotzdem noch spezielles Silikonöl zwischen Wasser und
Sensorchip geben.

Eine Sperrflüssigkeit hat natürlich paar Vorteile.
Da könnte man theoretisch auch Sensoren nehmen, die
gar nicht beständig gegen Korrosion sind.
Bei einer Industrieanwendung sieht das natürlich alles ganz
anders aus.

Das blöde ist nur, das die nicht unter 30€ verschicken.

Da mußt Du Dich mal bischen geschickter anstellen.

Du bist als Kunde König. Die Lieferanten müssen damit rechnen,
daß du als Ing. in einer Fa. mal wesentlich größeren Bedarf
haben könnstest. Dann erinnert man sich gern an hilfsbereite
Liefernaten, die einen Entwickler mit Bedarf von 1…2 Stück
nicht im Regen stehen lassen.
Da wird oft sogar mit kostenlosen Muster gewunken.

Meinst Du eine Verstärkerschaltung wegen des niedrigen
Ausgangssignals?
Worunter könnte man denn mal schauen wegen so einer Schaltung?

Der Sensor ist eine einfache Wiederstandsbrücke mit recht
kleinem effektiven Meßwert (z.B. 50mV bei full scale).
Mit 2 16-Bitwandler-Kanälen könnte man die Spannung sogar ohne
jegliche Verstärkung noch mit hinreichender Auflösung einlesen.

Ansonsten braucht man noch eine Verstärkung von z.B. ca. 100.
Die muß natürlich auch einige Anforderungen an Stabilität
(z.B. Offset, Temperaturdrift) einhalten.

Dazu benutzt man am besten einen Instrument-OPV wie z.B.
INA1xx von BurrBrown (INA114 und ähnliche ) oder auch
AD620 (von Analog Devices).
In den Datasheets sind auch Beispielapplikationen für den
speziellen Anwendungsfall gegeben.
Man kann auch einen Instument-Verstärker mit jedem tauglichen
OPV und hinreichend genauen Widerständen machen.
Gruß Uwi

Vielen Danke für die Hilfe Uwi!

Werd’ mich jetzt erstmal in mein Kämmerchen verziehen und mich mit Deinen angesprochenen Themen etwas mehr beschäftigen. Wahrscheinlich werd’ich mich nochmal öfter melden, da bestimmt nicht alles beim ersten Mal klappt. Nochmal vielen Dank für Deine Tipps!

Gruß
Dennis