ich habe gerade für einen Freund einen neuen Drucker in seinem Laden installiert. Lief alles ganz normal. Wurde auch gefunden und die Treiber installiert. ´Jetzt zum Phänomen. Er druckt nur aus einem Pragramm heraus, wenn wir was anderes drucken wollen, gibt er die Fehlermeldung, der Drucker sei nicht Betriebsbereit. Es sieht so aus, als ob er nicht an wäre, ist er aber. In diesem besagten Programm ist wieder alles ok. Seltsam, oder?
Ist immerhin nicht der erste Drucker, den ich anschliesse, das habe ich noch nie erlebt.
Kann da jemand weiterhelfen?
GDI ist die Abkürzung für „grafic device interface“. Das heißt, der Drucker druckt nur unter Windows, weil man sich bei der internen Programmierung Arbeit gespart hat, indem man auf die Windows-interne Bildschirm-Darstellung zurückgreift.
Wenn diese Vermutung zutrifft, müssten es DOS Programme sein, die nicht laufen, oder, falls dein Freund Linux benutzt, druckt nach diesem Aufruf gar nichts mehr.
Gruß
Lothar
PS Es gibt Maus-progammierte DOS-Programme, die man nicht sofort als DOS-Programm erkennt. Da musst du dir die Programmdateien genauer angucken.
Aber es müsste schon in der Drucker-Beschreibung stehen, ob es ein GDI-Drucker ist.
erstmal Danke für die Antwort. Deine Theorie dürfte aber wegfallen, da es sich um einen normalen Drucker handelt, wobei das gleiche Modell vorher schon installiert war und ohne Probleme funktionierte.
Ich muß mal ein bisschen tiefer gehen. Es handelt sich um ein Programm, wo Kundenbestellungen eingegeben werden. Diese werden tadellos ausgedruckt. Das gleiche Programm beinhaltet ein Unterprogramm, das die erledigten Lieferungen berechnet, diese werden nicht ausgedruckt. ist doch seltsam, oder? Auch andere Druckaufträge aus anderen Programmen können nicht ausgeführt werden, nur eben dieses eine spezielle.
Was ist bei dir ein „normaler“ Drucker? GDI-Drucker sehen nicht anders als andere aus.
… wobei das gleiche Modell vorher schon installiert war …
… Aber offenbar noch nicht das Programm, denn du schreibst, dass du es installiert hast.
Den GDI-Verdacht habe ich unverändert, das meint offenbar auch Gernot mit seiner Rückfrage. Gerade bei kaufmännischen Programmen, die meist aus diversen Einzelprogrammen bestehen, ist gut denkbar, dass der Lieferant einzelne Module auf Windows umgestellt hat, andere aber nicht.
Ob GDI oder nicht, das zeigt ein Blick ins Handbuch. Wenn dies zutrifft, hilft nur ein anderer Drucker, ober eine neuere, komplett auf Windows umgestellte Version.
Eine andere Idee habe ich leider nicht.
Gruß
Lothar
PS Gerade, vor dem Abschicken, sehe ich deine neue Notiz, dass es alles Windows-Programme seien. Bist du sicher? Wie gesagt, an der Bedienerobelfäche erkennt man nicht, ob ein Programm nicht DOS Teile beinhaltet. Du merkst es auch nicht beim Installieren. Da die GDI-Frage leicht zu klären ist, sollte diese Unsicherheit als erste ausgeräuimt werden.
Was ist bei dir ein „normaler“ Drucker? GDI-Drucker sehen
nicht anders als andere aus.
Das ist der Canon S 100.
… wobei das gleiche Modell vorher schon installiert war …
… Aber offenbar noch nicht das Programm, denn du schreibst,
dass du es installiert hast.
Doch, das Programm war vorher schon installiert und es ließ sich auch alles normal ausdrucken.
PS Gerade, vor dem Abschicken, sehe ich deine neue Notiz, dass
es alles Windows-Programme seien. Bist du sicher? Wie gesagt,
an der Bedienerobelfäche erkennt man nicht, ob ein Programm
nicht DOS Teile beinhaltet. Du merkst es auch nicht beim
Installieren. Da die GDI-Frage leicht zu klären ist, sollte
diese Unsicherheit als erste ausgeräuimt werden.
Es ist ein Windows Programm, die CD Rom lag dabei, weil mein Freund meinte, es nützt vielleicht was, das Programm neu zu installieren. Hat aber dann auch nichts geholfen. Leider
Die Frage nach GDI ist damit nicht beantwortet. Ich habe jetzt auf der Canon Website nachgeguckt: Dort heißt es:
Unterstützte Betriebssysteme: Windows 98/ ME/ 2000, MacOS
Es ist also ein GDI-Drucker. Mich überrascht, dass nicht einmal Windows95 genannt ist. Es gibt also anscheinend noch einfachere Druckroutinen, für die selbst W95 schon zu alt ist. Aber, na ja, der Drucker kostet ja auch fast nichts.
Du schriebst auch mal, ein gleichartiger Drucker sei vorher schon installiert gewesen und gelaufen. Laut Canon WebSite ist der Drucker aber S100 aber neu.
an der Bedienerobelfäche erkennt man nicht, ob ein Programm nicht DOS Teile beinhaltet. Du merkst es auch nicht beim Installieren.
Es ist ein Windows Programm, die CD Rom lag dabei…
Eine CD mit Windows Programmen sieht nicht anders aus, als eine CD mit einem Windows Programm, das DOS Unterpropgramme enthält. Du müsstest also entweder die Druckertreiber des Programms einsehen, oder beim Lieferanten des Programms anfragen. Da dein Drucker, wie wir jetzt wissen, DOS nit unterstützt, dürfte die Lösung wohl hier liegen.
Unterstützte Betriebssysteme: Windows 98/ ME/ 2000, MacOS
darüber auf einen GDI-Drucker zu schließen ist aber nicht ganz korrekt!
Falls Du Dich fragst warum Win95 fehlt, hättest Du nach der Schnittstelle sehen müssen: USB (ich kenne jedenfalls kein Win95 das USB richtig unterstützt)
Ich denke mal, das Programm wird einen LPT-Port direkt ansprechen und da ist nun mal nichts.
Falls Du Dich fragst warum Win95 fehlt, hättest Du nach der
Schnittstelle sehen müssen: USB (ich kenne jedenfalls kein
Win95 das USB richtig unterstützt)
Ich denke mal, das Programm wird einen LPT-Port direkt
ansprechen und da ist nun mal nichts.
Das kann auch gut der Fall sein. Die Konequenz für Roland ist aber die gleiche: Entweder anderer Drucker oder anderes Programm. Er hat (jedenfalls bis zu seiner letzten Antwort) offenbar noch nicht eingesehen, dass auch ein Programm wo Windows draufsteht DOS-Teile drin sein können, die von der Bedieneroberfäche her nicht als solche erkennbar sind.