Drucker epson dx 8400

Mein Epson druckt plötzlich kein Blau mehr. Trotz Reinigen. Die Patrone ist noch gut gefüllt. Hat Jemand Erfahrung, was ich tun könnte?
Danke im voraus.
christina

Hallo

da kann man nur versuchen den Druckkopf per hand zu reinigen.

http://www.druckerchannel.de/artikel.php?ID=727&seit…

mfg
Markus Roth

…die entscheidende Frage lautet: Bei der Tintenpatrone handelt es sich um die originale cyan TO7140 Tintenpatrone ? Wenn nicht, tschüss Tintenpatrone und mit etwas Pech auf nimmerwiedersehen Druckkopf

hallo liebe christina,

wie lange hattest du den drucker nicht in benutzung? hast du austauschtinte oder verwendest du eine originalkartusche? wie lange ist der letzte austausch der cyan (blauen) kartusche her?

liebe grüße
carsten

Hallo Carsten,
danke für Deine mail.
Seit Jahren verwende ich Austauschpatronen von Druckerzubehör. Zuletzt cyan-gedruckt habe ich vor etwa 2 Wochen. Die Patrone mag zwei oder drei Monate im Drucker sein.

Hast Du bei diesem Sachverhalt noch einen guten Rat für mich?
Bedanke mich für Deine Mühe.
Liebe Grüße
Christina

huhu christina,

ich bin mir trotz jahrelanger arbeit als drucker-redakteur nicht ganz sicher. ich habe da eine vermutung die sich eventuell leicht beheben lässt. ich habe hier mal einen artikel zu einem epson-drucker-patronen-problem gefunden:

Chipverdongelung von Epson-Tintenpatronen (aushebeln)
Seit geraumer Zeit nervt Epson seine Kunden mit der ‚lntellidge’-Technik, bestehend aus einem simplen Chip. Dieser soll das Wiederbefüllen der Tintentanks verhindern. Doch der Patentgeschützte Trick hat eine Sicherheitslücke.
Das Verbrauchsmaterial eines Epson-Druckers besteht aus schlichten Plastikwürfeln, in denen sich die Druckertinte befindet. Sie sind problemlos zu befüllen oder gar nachzubauen. Einen Schutz dagegen gibt es nicht, auch nicht durch ein Patent. Also musste man sich im Hause Epson etwas einfallen lassen, um dem ungeliebten Wettbewerb im Verbrauchsmaterialgeschäft in die Suppe zu spucken und die eigenen Umsätze in dieser lukrativen Sparte nach oben zu treiben: Durch die Chipgestützte Tintenüberwachung bleiben auch jene Anwender auf der Strecke, die durch eigenes Wiederbefüllen der Tanks besonders sparsam drucken wollen. Denn ist der Originaltank einmal geleert und dieser Zustand in den Speicherzellen des Chips verewigt, lässt sich der Drucker nicht mehr dazu bewegen, mit dieser Patrone – und sei sie noch so prall aufgefüllt – weitere Druckjobs zu erledigen.
Es gibt ein kleines Gerät zu kaufen, mit dessen Hilfe sich der Zähler auf dem Chip wieder ‚auffüllen’ lässt. Der Drucker akzeptiert eine damit bestückte Patrone wieder als voll. Es geht aber auch ganz ohne fremde Hilfe – eine Lücke in der Big-Brother –artigen Tintenstandsüberwachung von Epson macht’s möglich. Eine Abfrage des Chips auf der Patrone erfolgt offenbar nur beim Einschalten des Druckers oder nach einem ‚offiziellen“ Patronenwechsel über die dafür vorgesehene Taste am Gerät. Ansonsten wird der zuletzt aus dem Chip ausgelesene Tintenstand in der Druckerelektronik zwischengespeichert und bei Ausführung des nächsten Druckjobs von dort auf den Chip zurückgeschrieben. Dabei überschreibt der Drucker sang- und klanglos den dort gespeicherten Zählstand. Besagt der letzte ‚Wissensstand’ des Druckers, dass sich eine volle Patrone im Gerät befindet, muss man ihm lediglich unbemerkt eine nachgefüllte Patrone mit ‚leerem’ Zählerstand unterjubeln. Der nächste Print setzt dann den Zähler automatisch auf Voll.
Lesen und schreiben
’Unbemerkt unterjubeln’ geht so: Zunächst setzt man eine volle Patrone ein und führt einen kurzen Druckjob aus. Das Drucküberwachungsprogramm sollte dann volle Tanks anzeigen. Dann löst man die Schrauben der Gehäuseabdeckung, ohne dabei jedoch den Drucker auszuschalten oder vom Energienetz und Computer zu. Trennen. Hat man das Gehäuse abgenommen – bei unseren Testdruckern Stylus Color 680 und Stylus Photo 1290 mit wenigen Schrauben und Handriffen erledigt -, so gelangt man problemlos an den darunter in Ruhe11position befindlichen Druckschlitten mit den Patronen. Die kann man nun klammheimlich gegen wiederbefüllte ersetzen. Dabei gilt es weiter, den Drucker keinesfalls auszuschalten, denn dann würde er beim Wiedereinschalten den Chip auf der Patrone kontrollieren und den Schmu bemerken.
Hat man es soweit geschafft, starte man sofort einen neuerlichen Druckjob. Der Drucker sollte nun nicht nur die Patronen klaglos akzeptieren, sondern auch gleich auf den ‚letzten Stand’ bringen. Dieses Verfahren lässt sich beliebig oft wiederholen. Man braucht allerdings immer eine weitgehend volle Originalpatrone, mit deren Hilfe man der Druckerelektronik das Vorhandensein eines frischen Tanks vorgaukeln kann. Bei den Preisen, die Epson für seine ‚Intellidge’-Patronen kassiert, auch nicht eben billig. Einziger Trost: Diese ‚Referenzpatrone’ muss man nur ein einziges Mal kaufen und kann sie dann ein Leben lang verwenden.
Chip-Zweck
Welche Aufgabe der Chip im Tintentank überhaupt hat, haben wir bei Epson nachgefragt. Der Hersteller verwies dabei auf die Anforderungen, die vor allem von professionellen Anwendern gestellt wurden:
Bei den Patronen älterer Bauart wurde der jeweilige Tintenfüllstand im Drucker gespeichert; eine flexible Nutzung mehrerer Tanks, die unterschiedlich stark geleert sind, sei damit nicht möglich. Denn ein Wechsel der Patrone gegen ein mehr oder weniger gefülltes Exemplar konnte ein Leerdrucken und damit eine Zerstörung des Kopfes durch Verschäumen der winzigen Gänge zur Folge haben – auf jeden Fall aber dazu führen, dass ein Ausdruck durch Tintenmangel ruiniert wird.
Für seitenstarke Druckjobs, die über Nacht laufen sollen, empfiehlt es sich aber, einen vollen Tintentank einzusetzen; bereits teilweise leergedruckte Tanks nutzt man besser tagsüber, wenn der Anwender den Füllstand kontrollieren kann.
Ein solches Vorgehen – die Verwendung einer vollen Patrone für die ‚Nachtschicht’, einer teilgeleerten für die ‚Tagschicht’ – scheiterte bislang daran, dass der Drucker nach einem Wechsel der Patrone davon ausgegangen war, dass stets eine volle Patrone eingesetzt wurde.
Außer dem Chip wurde in die neuen Patronen ein Ventilsystem integriert das eine sichere Lagerung der angebrochenen Patrone gestatten soll.

sollte das nicht klappen dann würde ich persönlich an der stelle den reset machen. leider lässt sich das nur mit einem kleinen tool erledigen. lade dir mal das epson service tool herunter und mache einen reset. bitte stelle den drucker dabei auf ein tuch das dreckig werden darf denn die patronen können dabei ein paar tropfen verlieren. klingt alles kompliziert aber ist es im grunde nicht wenn man es step by step macht.

lass mich bitte wissen ob es geklappt hat. bin selber gespannt denn das ist das erste druckerproblem bei dem ich so auf anhieb nur vermutungen anstellen kann.

liebe grüße
carsten

Hallo Carsten
ich danke Dir sehr herzlich für Deine ausführlichen Ratschläge.
Diese und den Drucker habe ich einem technisch besser erfahrenem Nachbarn gegeben.
Er hat ihn mir heute wiedergebracht. Eine Lösung hat er auch nicht geschafft.
Ich habe darum die Patrone und einige andere, die auch nicht ganz restlos aufgebraucht werden konnten, eingepackt und an den Händler mit meiner Reklamation geschickt. Ich warte ab.

Dir danke ich nochmals für Deine besondere Mühe.
Liebe Grüsse
Christina

hallo liebe christina,

das habe ich gerne getan auch wenn es nicht zum gewünschten effekt beigetragen hat. ich drücke dir auf jeden fall alle daumen, dass sich das problem mit der reklamation schnellstmöglich beheben lässt.

viele sonnige grüße aus nürnberg :smile:
carsten

Hallo Christina,

…Trotz Reinigen. ? Reinigung per Funktion im Druckertreiber, oder den Druckkopf ausgebaut und dann gereinigt? Kam der Fehler plötzlich, oder wurde blau(cyan) langsam schwächer. Eventuell ist der Druckkopf defekt / verschlissen.
Als erstes würde ich eine Druckkopfreinigung im Druckertreiber starten, dies spült die Kanäle
zweitens eine andere Patrone probieren
drittens kann man versuchen den Druckkopf mit Alkohol zu reinigen.
Kommt aber auch auf die geleistete Druckmeng an!
Irgendwann ist der Druckkopf verschlissen und muß erneuert werden. Bei vielen Geräten ist dann leider schon fast ein Neukauf günstiger!

Gruß, Mike

Hallo Mike, danke für Deine Hilfe. Habe Reinigung versucht. Da inzwischen auch noch andere Farben unterwegs streikten, habe ich den Händler um Hilfe gebeten. Nochmals Danke.
Freundliche Grüße
Christina