Druckerpatronen selbst befüllen

bei einer HP-Patrone läuft mir beim Befüllen immer die Tinte tropfenweise sofort unten raus, bis sie leer ist, auch wenn ich ganz langsam und sehr wenig hineinspritze. Gibts da einen Trick?

Hi …

bei einer HP-Patrone läuft mir beim Befüllen immer die Tinte
tropfenweise sofort unten raus, bis sie leer ist, auch wenn
ich ganz langsam und sehr wenig hineinspritze. Gibts da einen
Trick?

Ich hatte immer nur Canon Drucker mit der Spritze neu befüllt, bei den HPs habe ich mich darauf beschränkt, den Chip auszutricksen damit ich Nachbaupatronen nützen konnte. Ich rate daher mal ein wenig ins Blaue: die Tinte ist sehr, sehr dünnflüssig. Normalerweise läuft sie nicht durch den Druckkopf hinaus, weil das System „hinten“ geschlossen ist, es kann keine Luft nachkommen, und daher bleibt die Tinte drinnen. Für das Neubefüllen hast Du vermutlich ein Loch in die Patrone bohren müssen, und hier zieht sie nun Luft.

Bei meinem ersten Patronenbefüllversuch (Canon dürfte nicht groß anders sein) musste ich die Patronen seitlich umlegen, und ich konnte sie nie ganz auffüllen, sonst sind sie auch wieder ausgelaufen. Später wurde ich dann schlauer und habe den nächsten Patronensatz an einer besseren Stelle angebohrt, da bekam ich sie dann fast ganz voll.

Auslaufen ist immer wieder passiert, wenn ich das Bohrloch nach dem Füllen nicht 100% dauerhaft dicht bekommen habe. Und mein erstes Bohrloch war zu eng. Ich musste ein wenig größer bohren als die Füllnadel dick war, weil sich sonst durch das Einspritzen der Tinte in der Patrone ein Überdruck gebildet hat, der die Tinte vorne zu den Düsen wieder herausjagt. Wenn das bohrloch ein wenig größer war, und ich ganz langsam eingespritz habe, konnte der Überdruck an der Nadel vorbei raus.

Ich muss aber ehrlich sagen, dass ich das Gepatze irgendwann leid war, auch die ständig verklebten Düsen, ich denke dass bei meinen Tintenstrahlern nur ein Bruchteil des sündteuren Safts jemals auf Papier gekommen ist, den Rest haben Druckkopfreinigungen und diverse Leckage-Unfälle verschlungen. Irgendwann hatte ich die Faxen dicke, und seiter drucke ich voll zufrieden mit einer Kombination aus einem Samsung Farblaser (wenns bunt sein muss) und einem uralten Lexmark Optra Laserdrucker (gekauft mit wenig Kopieen auf dem Zähler für 49 Euro + nochmal soviel für eine neue Trommel), der ist von den schwarzweiß Druckkosten und von der Geschwindigkeit her nicht zu schlagen.

Aber das löst Dein Problem natürlich nicht. Hoffe ich konnte Dir wenigstens ein paar Ideen geben,

Armin.

Hallo Armin,

danke für Deine Ideen.

Löcher mußte ich keine bohren, da sind schon welche drin,(zugeklebt) ich hab durch das vorhandene Ettikett durchstechen können mit der Spritze. Deine theorie klingt logisch. ich werds mal mit der Seitenlage probieren und bevor ich sie umdrehe, alle Löcher wieder gut zukleben.Es war nämlich ein anderes Loch auch schon auf, weil ich sie schon einmal (mit erfolg) gefüllt hatte.

Grüße
B.Josefa

Hallo,
die genaue Vorgehensweise hängt vom Patronentyp ab. Es gibt Patronen, deren Düsen oder Austrittsöffnung kann man einfach mit dem Kunsstoffverschluss, der im Orignalzustand angebracht war, wieder zum Befüllen verschließen. Ggf. hilft beim Fixieren ein Gummi oder Klebestreifen. Mit Klebestreifen sollte man aber keinesfalls die sehr empfindlichen Düsen direkt zukleben! Manche Patronen ohne Verschlussmöglichkeit muss man nahezu waagerecht halten.
Handelt es sich um eine Einfarben-Patrone ohne integrierter Düse, so kann man sie ohne Bohrloch auch tropfenweise durch Betreufeln der Ausgangsöffnung befüllen. Ist die Patrone voll, tritt ggf. Tinte über die Belüftungsöffnung aus. Die sollte man daher vorsorglich abkleben und. eine Überfüllung vermeiden.

Gummihandschuhe und saugfähige Unterlage sind bei allen Verfahren Grundvoraussetzung!

LG Ciulles

Hallo,
da mußt du schonmal ein paar Informationen rüber reichen.
Es gibt unterschiedliche Systeme.
War beim Refillset keine Anleitung dabei?
Gruß
Bernd