Druckerpatronen werden nicht mehr erkannt?

Hallo

Ich habe einen Epson Stylus SX 100 Multifunktionsdrucker und jetzt werden plötzlich die Patronen nicht mehr erkannt.

Der Drucker hatte die Originalpatrone, die war leider nach 10 Seiten leer. :frowning: Danach habe ich eine Tauschpatrone (kein Original) eingesetzt und er hat einwandfrei gedruckt. Ca. 30 Seiten lang. Jetzt hörte er mitten in einer Seite mit der Meldung „Tintenpatronen nicht erkannt“ auf. Das Schrifbild auf der gedruckten „halben Seite“ war einwandfrei. Patronentausch hat nichts gebracht.

Das ist doch eine Schweinerei der Druckerhersteller. Zuerst werden Drucker mit fast leeren Patronen verkauft, dann schaltet der Drucker plötzlich ab weil keine Originalpatrone drin ist. Nach Tante Google scheint das System zu haben.

Mich würde noch interessieren wie der Drucker den Tintenstand misst. Bringt es was wenn man eine Originalpatrone immer nachfüllt bevor sie leer wird? Welche Drucker sträuben sich nicht derart gegen günstige Tinte?

Versteht mich nicht falsch, ich will keinen Drucker günstig kaufen, dann billige Tinte verwenden und dem Hersteller eine Nase drehen, aber ICH will entscheiden wieviel ich für welchen Drucker ausgebe. Und wenn ich für den Drucker 70 Euro, und nach 10 Seiten bereits für einen Satz neuer Patronen 40 € zahlen soll dann geht mir der Hut hoch. Dass die eingesetzten Patronen fast leer sind steht nirgends auf den Kartons. Den Herstellern gehört mal kräftig auf die Finger geklopft. Die sollen für das Gerät einen anständigen Preis verlangen und tanken soll jeder können wo er will.

Ärgerlichen Gruss vonsales

Moien

Das ist doch eine Schweinerei der Druckerhersteller. Zuerst
werden Drucker mit fast leeren Patronen verkauft,

Es sind die kleinen T08** Patronen dabei. Die haben nur grob die Hälfte der Tinte der regulären T07** Patronen. Die Patronen-Codes stehen auf der Packung des Druckers.

Mich würde noch interessieren wie der Drucker den Tintenstand
misst.

Gar nicht. In der Patrone ist eine Art Seriennummer gespeichert. Daran erkennt der Drucker wieviel in der Patrone drin sein sollte. Beim Druck zählt der Drucker mit und schaltet die Patrone nach XY-ml tot.

Messen wäre zu komplex.

Bringt es was wenn man eine Originalpatrone immer
nachfüllt bevor sie leer wird?

Jein: man kann den Zählstand bei vielen Druckern resetten.

Welche Drucker sträuben sich
nicht derart gegen günstige Tinte?

Welche von Druckherstellern die Pleite sind.

Versteht mich nicht falsch, ich will keinen Drucker günstig
kaufen, dann billige Tinte verwenden und dem Hersteller eine
Nase drehen

… genau das tust du gerade …

Und wenn ich für den Drucker 70 Euro,
und nach 10 Seiten bereits für einen Satz neuer Patronen 40 €
zahlen soll dann geht mir der Hut hoch.

Der reale Preis für die Technik im Drucker wären grob 350 Euro gewesen.

Dass die eingesetzten
Patronen fast leer sind steht nirgends auf den Kartons.

Patronencodes, aussen, bei Epsons meistens auf den schmalen Seiten unten.

cu

Hallo Pumpkin

Das ist doch eine Schweinerei der Druckerhersteller. Zuerst
werden Drucker mit fast leeren Patronen verkauft,

Es sind die kleinen T08** Patronen dabei. Die haben nur grob
die Hälfte der Tinte der regulären T07** Patronen. Die
Patronen-Codes stehen auf der Packung des Druckers.

Woher soll der geneigte Käufer die Codes kennen?

Mich würde noch interessieren wie der Drucker den Tintenstand
misst.

Gar nicht. In der Patrone ist eine Art Seriennummer
gespeichert. Daran erkennt der Drucker wieviel in der Patrone
drin sein sollte. Beim Druck zählt der Drucker mit und
schaltet die Patrone nach XY-ml tot.

Dann müsste ein Messgerät drin sein das die ml misst? Oder zählt er die Sprühimpulse?

Messen wäre zu komplex.

Bringt es was wenn man eine Originalpatrone immer
nachfüllt bevor sie leer wird?

Jein: man kann den Zählstand bei vielen Druckern resetten.

Hm, habe schon überlegt den Epson nur zum Scannen zu nutzen und zum Drucken einen einfachen Laser anzuschaffen, bei meinem Druckvolumen von 100 Seiten jährlich sollte der Jahre mit der ersten Kartusche laufen.

Welche Drucker sträuben sich
nicht derart gegen günstige Tinte?

Welche von Druckherstellern die Pleite sind.

Gutes Argument, Grins…

Versteht mich nicht falsch, ich will keinen Drucker günstig
kaufen, dann billige Tinte verwenden und dem Hersteller eine
Nase drehen

… genau das tust du gerade …

Habe ich etwas unglücklich formuliert…

Und wenn ich für den Drucker 70 Euro,
und nach 10 Seiten bereits für einen Satz neuer Patronen 40 €
zahlen soll dann geht mir der Hut hoch.

Der reale Preis für die Technik im Drucker wären grob 350 Euro
gewesen.

Ich würde auch den regulären Preis bezahlen wenn ich die Druckkosten kalkulieren kann. Es geht mir um die Täuschung an sich. Und genau das ist es. Das irrsinnige daran ist ja die wegfallende Gewährleistung wenn eine fremde Patrone eingesetzt wird. Der Druckerhersteller kann also schön steuern wann er den Drucker ausser Betrieb setzt. Die billige Patrone für 4,50 musste der Drucker erstmal aktzeptieren, nach 30 Seiten kann man nicht mehr auf generelle Ablehnung der nicht originalen Patrone schliessen, sondern auf einen durch die falsche Patrone verursachten Fehler, und genau deshalb entfällt dann die Gewährleistung.

Gruss vonsales

Moien

Es sind die kleinen T08** Patronen dabei. Die haben nur grob
die Hälfte der Tinte der regulären T07** Patronen. Die
Patronen-Codes stehen auf der Packung des Druckers.

Woher soll der geneigte Käufer die Codes kennen?

Epson gibt für die einzelnen Patronen den Inhalt an: http://www.epson-store.de/cd/ld/content/shop/consuma…

(Falls der Link nicht geht: epson online shop => suchen in „alle Artikel“ => „Patronen für Epson Stylus SX100“)

Oder glaubst du etwa der Werbung auf den Packungen blind?

Dann müsste ein Messgerät drin sein das die ml misst? Oder
zählt er die Sprühimpulse?

Impluse zählen reicht. In der Theorie kann der Treiber schon bestimmen wieviel Tinte für eine Seite draufgeht, real wird es wohl der Drucker selbst machen.

Hm, habe schon überlegt den Epson nur zum Scannen zu nutzen
und zum Drucken einen einfachen Laser anzuschaffen, bei meinem
Druckvolumen von 100 Seiten jährlich sollte der Jahre mit der
ersten Kartusche laufen.

S/W Laser? Nimm einen gebrauchten 6L von HP. Der überlebt auch längere Druckpausen, Lagerung draussen, schlecht nachgemachte Toner,… nur die Papierrollen muss man manchmal putzen. Hat allerdings meistens nur einen LPT-Anschluss (kein USB).

Welche von Druckherstellern die Pleite sind.

Gutes Argument, Grins…

Du könntest höchstens in den Business-Serien stöbern. Aber das sind meistens Geräte für hohen Durchsatz.

Es geht mir um die Täuschung an sich.

Die gesamte PC-Industrie ist eine Art Täuschung. Kauf einen Rechner mit 4GB RAM => danke des vorinstallierten 32Bit Windows kannst du nur 3,X GB nutzen. Kauf eine 1TB Platte => Windows zeigt knapp 900 GB an (weil windows nicht rechnen kann). Microsoft macht Werbung für windows 7 mit dem Argument man könnte jetzt 2 Programme einfach nebeneinander platzieren => dafür soll man ein neues Windows für X0 Euro kaufen …?. Bei Ettikettendruckern wird es dann ganz abstrus.

Das irrsinnige daran ist ja die
wegfallende Gewährleistung wenn eine fremde Patrone eingesetzt
wird.

Stop. Die Gewährleistung fällt nicht weg. Nur die Garantie erlischt. Garantie und Gewährleistung sind 2 paar Schuhe, die FAQ dazu ist im Rechtsbrett.

Der Druckerhersteller kann also schön steuern wann er
den Drucker ausser Betrieb setzt.

Ach, da gibt es noch ganz andere Wege. Google mal nach „Resttintentank“.

cu

Hallo @pumpkin,

Du hast schon sehr gute Erfahrungen genannt:

Bei HP waren die Patronen in den 90-ern exorbitant teuer.
( Schwarz Patrone mit Druckkopf = ca. 40 € original )
Der Deskjet 690 C an sich kostete auch schon gutes Geld, kam aber mit
Patronen und 2 Aufbewahrungsbehältern für Patronen.

Dann dachte ich mir vor 3 Jahren: Hol Dir doch den Epson - Stylus
DX 5000 MuFu für 1/3 des Neupreises des HP. Tintenpatronen einzeln,
günstig und Druckkopf im Schlitten.
War mist, wenn der Drucker mal längere Zeit nicht benutzt wird.
( Druckkopf dicht )

Jetzt hatte ich mir zuletzt noch einen günstigen Color - Laser
( Single - Pass ) von Samsung geholt.
Habe alle 3 noch in Betrieb:

HP für Fotodruck, Epson hat den Scanner und Samsung druckt Text und
einfache Grafik. Beim HP habe ich die Mechanik gewartet und beim
Epson war ich ehrlich gesagt zu faul, den Druckkopf zu demontieren
und zu reinigen. Samsung ist gut, kann aber keinen fotorealistischen
Ausdruck…Text ist dafür supi und schnell.

Für Bewerbungen / Post haben sie sich alle bezahlt gemacht. :smile:
( 1 Kopie im Laden kommt 10 Cent )
Daher: behalten, was noch Funktion in seiner besten Disziplin hat.

Noch etwas zum HP: Er hat zwar auch Fremdpatronen geschluckt, konnte
dafür aber auf Normalpapier nicht mehr sauber drucken.
( Tinte verlief in den Papierfasern…mit beschichtetem Papier
" Extraweiss " ging es auch monochrom wider )

mfg

nutzlos

Das Problem liegt nicht an den Patronen.
Sondern an der nicht richtig eingestellten Software - da hast Du auch keine Schuld - das kann beispielsweise ein Virusprogramm verursachen, deshalb steht bei der Installation „schalten Sie Ihr Virusprogramm ab“

Gut Dir kann aber geholfen werden ist auch ganz einfach:

PC anschalten
Drucker anschalten
Software des Druckers starten "Windowstaste „Start“ dann „Einstellungen " dann " Drucker u. Faxgeräte“ anklicken
Druckersymbol mit rechter Maustaste anklicken
dann „Druckeinstellung“ anklicken
dann im Fenster den oberen Reiter „Utilitis“ anklicken
unten Schaltfläche „Geschwindigkeit u. Fortschritt“ anklicken
Haken setzten bei „Statusfenster“ alle anderen Harken raus
Schaltfläche „Überwachungsoption“ anklicken
Harken setzten bei „Fehler“ und „Komunikationsfehler“ alle anderen raus
alle Fenster mit „OK“ bestätigen
Netzstecker am Drucker ziehen 30 Sekunden warten Netzstecker wieder ran
Windows neu starten

Du kannst Patronen T0711, bis T0715 benutzen und T0891 bis T0895 benutzen aber Achtung immer nur eine Sorte also entscheide Dich für eine entweder T0711 oder T0891