Druckkopf reinigen, 'auspressen'

Hallo Wissende,

grad eben kamen im Radio zwei Tipps zu Druckköpfen.

Der eine ist/war, wenn man zig Seiten ausdruckt und die Druckkopftinte wird „alle“ so soll man den, ggfs. das Tintenbehältnis, ausbauen und mit dem Fön erwärmen.
Dann könne man noch paar Seiten drucken.

Okay, bei Tintenstrahldruckern kann ich mir das vorstellen.

Der andere „Trick“ lautete, wenn der Drucker wochenlang nicht benutzt wurde und da halt eingetrocknet ist solle man da Druckkopf ausbauen in warmes? Wasser mit Spülmittelzusatz 2 Minuten reinlegen.
Klappt das?

ich dachte da müßte man mit Wattestäbchen und Alkohol o.ä. „ran“

Gruß ^ Danke
Reinhard

Hallo Reinhard,

Druckkopf ausbauen in warmes? Wasser mit Spülmittelzusatz 2
Minuten reinlegen.
Klappt das?

Vielleicht… Genau auf diese Art habe ich mal einen zum Glück schon uralten Tintenstrahler dazu gebracht, überhaupt nicht mehr zu drucken :frowning:
Vielleicht war ich aber bloß nicht vorsichtig genug.

Viele Grüße
Marvin

Druckkopf ausbauen in warmes? Wasser mit Spülmittelzusatz 2
Minuten reinlegen.
Klappt das?

Vielleicht… Genau auf diese Art habe ich mal einen zum Glück
schon uralten Tintenstrahler dazu gebracht, überhaupt nicht
mehr zu drucken :frowning:
Vielleicht war ich aber bloß nicht vorsichtig genug.

Hallo Marvin,

ich hab mal recherchiert, heutzutage heißt das wohl bei Tintenstrahldruckern
Druckpatrone.

Was meinst du mit „nicht vorsichtig genug“?
Zu heiß, zu lang in dem Spülmittelbad? Nicht ausreichend lange abtrocknen lassen danach?

Mich würde das schon interessieren denn ich drucke sehr selten.
Also mal 6 Monate oder mehr nix drucken ist nicht unüblich.

Gruß
Reinhard

Hallo Reinhard,

Was meinst du mit „nicht vorsichtig genug“?
Zu heiß, zu lang in dem Spülmittelbad? Nicht ausreichend lange
abtrocknen lassen danach?

Genau kann ich das natürlich auch nicht mehr rekonstruieren, aber wahrscheinlich zu lange, denn es waren bestimmt mehr als 2 Minuten. Und das abtrocknen danach war dann wahrscheinlich zu kurz. Kurz und gut, ich würde es nicht nochmals tun. Damals habe ich es auch nur gemacht, weil auch eine lange Druckpause eingetreten war und die normalen Reinigungsversuche nichts gebracht haben. Ich hatte auch nicht allzuviel zu verlieren, weil der Ducker schon sehr alt war und ich eh vorhatte, bald mal einen neuen zu kaufen. Es war sozusagen ein Versuch nach dem Motto „Entweder funktioniert es, oder eben nicht“. Diese lässige Einstellung hat mich möglicherweise nicht exakt genau arbeiten lassen. Aber wie gesagt, ob es nun daran lag, oder ob diese Methode schon von sich aus nicht sehr tauglich ist, vermag ich nicht zu entscheiden.
Vielleicht meldet sich noch jemand mit positiven oder eben auch negativen Erfahrungen. Ein Versuch ist statistisch nicht sehr aussagekräftig :wink:

Viele Grüße
Marvin

Hallo,
deine Frage hört sich so ähnlich an wie: wie repariert man ein Auto?
Was das für ein Druckermodell ist, müßte man schon wissen. Es gibt da feine Unterschiede.
Gruß
Bernd

Hallo Bernd,

deine Frage hört sich so ähnlich an wie: wie repariert man ein
Auto?

ja, so ist es. Andrerseits auch nicht :smile:
Die zwei Tipps die ich im Radio hörte waren nicht auf ein „Auto“ bezogen sondern wurden allgemein gesagt.
Und es war auch keine Radiosendung über Computerperipherie sondern eher was wie „praktische Tipps für den Haushalt“.

Die Tipps wurden weder vorher noch nachher besprochen sondern einfach nur runtergeleiert.

So in der Art:
Maronen lassen sich viel leichter schälen wenn sie vorher in kochendem Wasser waren.
Festgetrocknete Druckpatronen in Wasser mit Spüli 2 min einlegen läßt sie wieder drucken.
Fensterscheiben von innen quer putzen, von außen längs , dann sieht man an der „Schlieren“-Richtung ob die Schliere außen oder innen ist.

Und für diese Aussage zu Druckern habe ich nachgefragt, insofern ist da die Angabe des genauen Modells hinfällig *find*

Was das für ein Druckermodell ist, müßte man schon wissen. Es
gibt da feine Unterschiede.

Ich habe einen uralten HP Deskjet 600.
Und auch die aktuelle Druckerpatrone ist eingetrocknet, wie die Vorgänger.
Wie gesagt ich drucke äußerst selten.

Gruß
Reinhard

Jaja, die Journalisten…
Das sind auch Leute, die überall ihren Senf mit Halbwissen dazu geben und manchmal noch mehr Verwirrung stiften.
Deskjet 600 ist doch mal was konkretes. Also Druckkopf und Tintenbehälter in einer Einheit und das ganze als Verschleißteil bzw. Verbrauchsmaterial auszuwechseln. Für dich als absoluten wenig-Drucker schlecht, weil du die 40ml Tinte nie verbrauchen kannst. Andererseits aber wieder gut, weil bei diesem Modell die Düsen noch nicht soo fein sind, wie bei den heute aktuellen. Nur sollte man nicht den ganzen Druckkopf ins Wasser legen, sondern nur die Düsenplatte und da genügen 2 mm Wasser in einer flachen Schale. Bei Spülmittel wäre ich vorsichtig. Das könnte sich später auf die Druckqualität auswirken, falls er denn wieder in die Gänge kommt.
Die Eigenart dieser Patronen ist das Belüftungssystem. An der Unterseite befindet sich in einem Labyrinth ein Belüftungsventil, welches den inneren Druckausgleich herstellt. Wenn dieses verklebt ist, druckt der Drucker nur ein paar Seiten und dann ist Schluß. Dieses Ventil führt also direkt in die Tintenkammer. Wenn dort das Spülmittel eindringt, hat die Tinte eine andere Viskosität und das Druckbild dürfte sich verschlechtern.
Vor dem Einbau in den Drucker die elektrischen Kontakte überprüfen, die müssen sauber und trocken sein.
Viel Erfolg!
Bernd