Druckkosten Kopiekosten?

hallo,

kann wer aussagen machen, wie im durchschnitt das kostenverhältnis ist zwischen 1 seite text (z.b. eine rechnung) im s/w-laserdrucker und als kopie mit dem s/w-kopierer? okay - das dürfte sich wohl im einstelligen cent-bereich bewegen, aber da ich in diesem punkt meinen kunden - ein büro mit ca. 10-mitarbeitern - beraten muß, ist das eben doch wichtig …

früher wurde dort alles über matrix-drucker auf selbstdurchschreibesätzen gedruckt, aber mit der letzten softwareumstellung (windows XP oder das neue office … kann das sein?) ließe sich der matrixdrucker nicht mehr korrekt einbinden (versteh ich zwar nicht, aber so erklärte das der EDV-mann meinem kunden).

lg, pit

Hallo Pit,

das kommt zum Teil vermutlich auf die Geräte an (bei einem Multifunktionsgerät Drucker=Kopierer wohl identisch).

In deinem Fall werden die Druckkosten wohl auch durch den gang zum Kopierer wesentlich beeinflußt.

Gruss
Nils

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Also, würde mein Duplexdrucker momentan funktionieren :wink:, hätte ich für eine Simplexseite (1 Blatt, bedruckt 1 Seite) aufgerundet 1,5
Cents - dort sind allerdings aus verschiedenen Gründen bei mir gewisse Versandkosten für soundsoviele Blätter und diverse Fixkosten (Energieverbrauch, …) mit eingerechnet - alles relativ grob gerundet.

Für eine Duplexseite (1 Blatt, beide Seiten bedruckt) fallen bei mir exakt 2 Cents an, ebenfalls inklusive der auf eine Seite umgerechneten Fixkosten etc. Dazu muß man noch sagen, daß diese Kosten für ein Standard-Paket von Blättern (2,99 EURO für 500 Blatt - üblicherweise bei jeder Post so zu bekommen) und für eine Tonerkartusche, die 25.000 Seiten fast und 90 EURO pro Kartusche kostet.

Ein Kopierer ist mit Sicherheit teurer - das merkt man bspw. schon daran, daß selbst bei großen Kopiervolumina selbst große Copyshops nicht unter 2,7 bis 3,5 Cents kommen (wobei dort die Gewinnspanne bereits nicht mehr sehr groß ist, soweit ich weiß).

Jedoch find ich den Gegensatz gar nicht gegeben: Ein Büro braucht sowohl einen anständigen Drucker (oder mehrerer) als auch einen vernünftigen Kopierer. Kopieren und Drucken sind verschiedene Dinge.

Von Multifunktionsgeräten ist generell im „professionellen“ Sektor abzuraten. Dazu sind die laufenden Kosten zu groß (weil bspw. die Kartuschen aktuell viel zu klein für gute Rentabilität sind), während gewisser Bedarf für Büros nicht gedeckt wird - bspw. A3-Format, beidseitiges Kopieren. Falls es sowas bei Multifunktionsgeräten schon zu kaufen gibt, wird man es sicherlich sehr teuer bezahlen. Ein separater Kopierer ist auf jeden Fall für ein Büro zu empfehlen, wenn mehr als 2 oder 3 Mann darin arbeiten.

MfG

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hallo,

kann wer aussagen machen, wie im durchschnitt das
kostenverhältnis ist zwischen 1 seite text (z.b. eine
rechnung) im s/w-laserdrucker und als kopie mit dem
s/w-kopierer? …

Hallo Pit,

im Prinzip sind die Kosten identisch, besonders wenn du einen digitalen Arbeitsgruppen-Kopierer mit einem Druckinterface aufrüstest.

Allerdings: Laserdrucker laufen Jahre, wenn nicht Jahrzehnte ohne jede Wartung, während Kopierer aus von mir nicht nachvollziehbaren Gründen alle paar Monate gewartet werden müssen, damit die Kopien nicht völlig unbrauchbar werden. Daher sind Laserdrucke mit x Kopien immer billiger als nachträglich angefertigte Kopien, und noch dazu besser, mal ganz abgesehen vom zusätzlichen Lauf/Arbeitsaufwand.

Gruss Reinhard

Jedoch find ich den Gegensatz gar nicht gegeben: Ein Büro
braucht sowohl einen anständigen Drucker (oder mehrerer) als
auch einen vernünftigen Kopierer. Kopieren und Drucken sind
verschiedene Dinge.

(…) Ein separater Kopierer ist auf jeden Fall für ein Büro zu
empfehlen, wenn mehr als 2 oder 3 Mann darin arbeiten.

hi,
das ist soweit klar. in dem büro gibt es einen kopierer und mehrere laserdrucker.

die frage war eben die, ob es sinnvoller (finanziell und vom arbeitsaufwand her) ist, nach dem wegfall des matrixdruckers (mit duchschreibesätzen) die beiden rechnungsdurchschläge (müssen 60g-papier sein)
a) zusammen mit dem rechnungsoriginal (80g) mit dem laserdrucker auf bedrucktem briefpapier auszudrucken, oder
b) das rechnungsoriginal auf den kopierer 2 mal auf 60g-unbedrucktem papier zu kopieren.

lg, pit

hallo reinhard,

im Prinzip sind die Kosten identisch, besonders wenn du einen
digitalen Arbeitsgruppen-Kopierer mit einem Druckinterface
aufrüstest.

Allerdings: Laserdrucker laufen Jahre, wenn nicht Jahrzehnte
ohne jede Wartung, während Kopierer aus von mir nicht
nachvollziehbaren Gründen alle paar Monate gewartet werden
müssen, damit die Kopien nicht völlig unbrauchbar werden.
Daher sind Laserdrucke mit x Kopien immer billiger als
nachträglich angefertigte Kopien, und noch dazu besser, mal
ganz abgesehen vom zusätzlichen Lauf/Arbeitsaufwand.

sehr gespannt wäre ich auch auf eine fachmännische einschätzung, ob es tatsächlich nachvollziehbar schwierig bis unmöglich sein kann, bei der umstellung der EDV auf win XP und office 2003 auch den „alten matrixdrucker“ so einzubinden, daß die format- und randeinstellungen des druckers sowie die seiteneinstellungen der word-dokumente erhalten bleiben, und wie früher auf selbstdurchschreibenden endlossätzen (240mm x 12") gedruckt werden kann.

lg, pit

Hallo Auchfalls,

früher wurde dort alles über matrix-drucker auf
selbstdurchschreibesätzen gedruckt, aber mit der letzten
softwareumstellung (windows XP oder das neue office … kann
das sein?) ließe sich der matrixdrucker nicht mehr korrekt
einbinden (versteh ich zwar nicht, aber so erklärte das der
EDV-mann meinem kunden).

Ist eine Frage des Druckertreibers. XP hat nur noch ein paar mitgeliefert und die meisten Druckerhersteller stellen keine Treiber für XP und die alten Drucker mehr her.
Allerdings können die meisten Nadeldrucker z.B. den Diabolo emulieren, welcher auch noch von XP unterstüzt wird. Manchmal muss man halt einfach ein paar Treiber durchprobieren …

Was deine Frage nach den Kosten angeht:
Solange du keine konkreten Angaben zu den Geräten machst, kann man da auch nichts berechnen, bzw. die Druckkosten in Testberichten nachschlagen.
Gerade bei Druckern, sind die Kosten sehr unterschiedlich, sogar beim selben Hersteller, je nach Modell sehr unterschiedlich.

Beim Kopierer stellt sich auch noch die Frage ob der gekauft, geleast oder gemietet ist und wie der Service abgerechnet wird … das fällt alles unter Kopierkosten !!

MfG Peter(TOO)

sehr gespannt wäre ich auch auf eine fachmännische
einschätzung, ob es tatsächlich nachvollziehbar schwierig bis
unmöglich sein kann, bei der umstellung der EDV auf win XP und
office 2003 auch den „alten matrixdrucker“ so einzubinden, daß
die format- und randeinstellungen des druckers sowie die
seiteneinstellungen der word-dokumente erhalten bleiben, und
wie früher auf selbstdurchschreibenden endlossätzen (240mm x
12") gedruckt werden kann.

lg, pit

Hallo Pit,

bei MEINER Software ging das bisher, allerdings um den Preis einer ziemlich komplizierten Druckersoftware, weil entweder alles auf einmal mit Durchschlägen gedruckt wird oder beliebig viele Blätter mit „Original“, „1.Kopie“, „Kopie für Buchhaltung“ usw. alles beliebig konfigurierbar.

Die Möglichkeit, Trennsätze zu verwenden, wird allerdings nicht mehr benutzt, weil diese um ein Vielfaches teurer sind, auch viel teurer als einfache Brief-Vordrucke. Ich werde daher wohl in Zukunft auch keine Rücksicht mehr darauf verwenden.

Die Befürchtung, dass dann beim Sortieren alles durcheinanderkommt, hat sich nicht bewahrheitet, in jedem Fall nehmen die Leute es in Kauf, etwas aufmerksamer arbeiten zu müssen, wenn sie dafür an einem flüsterleisen Laserdrucker stehen dürfen statt an einem Matrixdrucker mit dem Geräusch einer Kreissäge.

Gruss Reinhard

Hi Pit,
oha, nur 60g Papier? Hiermit habe ich schlechte Erfahrungen gemacht. Da kommt es gern mal zum Stopper/Papierstau.
Also bei uns sind neben einigen Laserdruckern (für Zolldokumente, Briefbögen etc.) noch ein sog. Multifunktionsgerät ins Netz eingebunden. Das ist ein Kopierer/Netzwerkdrucker mit dem man auch faxen und mailen kann. Das Ding hört auf den Namen Minolta Di3510F und ist geleast. Mit allem drum und dran kommen wir auf ca. 1ct/Seite.
Je nach Betriebsgrösse wird man um einen separaten Drucker und Kopierer nicht umhin kommen. Sonst stehen die Leute Schlange. Einer will kopieren, ein anderer faxen, der nächste ein Formular bedrucken…
Aber von der Kostenseite her ist es günstig.
Gruss Sebastian

Hallo Pit,

Die Preise von kopierten und gedruckten Seiten liegen bei Laserdrucksysteme in der gleichen Größenordnung. Kein Wunder, da steckt die gleiche Technologie drin und manchmal sogar die gleichen Druckwerke. Was günstiger kommt, hängt ziemlich davon ab, welche Vertragsbedingungen man beim Kopierer hat, was für einen Laserkopierer man verwendet oder gut man den Drucker auslastet.

Meine Erfahrungen sind, dass bei guter Planung die Preise bei 2-3 Cents liegen (Papier, Hardwareabschreibung, Support, Tinte/Toner).

Gruß
Carlos

danke an alle!
hallo,

danke allen hilfreichen postern.

die entscheidung ist jetzt beim kunden gefallen.

lg, pit