Druckluft Messtechnik

Hi!

Ist euch eine einfache Möglichkeit(un kostengünstige) bekannt, folgendes zu erreichen:

Es soll ein Teststand aufgebaut werden, der dazu geeignet ist, um eine Dichtheitsprüfung von Koppelübergängen in Schienenfahrzeugen zu machen.
In der Praxis soll das so aussehen:

  • Raum wird auf 1.1bar gepumpt
  • Pumpe soll abgeschaltet werden und der Druckabfall auf 1bar Umgebungsdruck aufgenommen und digitalisiert werden -> Ausdruck
  • danach wird auf 0.9bar gepumpt und der Druckanstieg wieder protokolliert

Wenn nun der Druckabfall/anstieg zu rasche vor sich geht, ist der Test fehlgeschlagen.
Der Teststand muss nicht automatisiert ablaufen. Also es soll nicht automatisch entschieden werden, ob der Test erfolgreich war (es wird bloß die Kennlinie von einem menschlichen Tester überprüft und mit Unterschrift der Test als erfolgreich/nicht erfolgreich gekennzeichnet)
Was aber automatisch ablaufen soll ist der Start der Aufzeichnung der Kennlinien und das Abschalten/ausregeln des Anfangsdrucks.
ICh hab mir was in der Art vorgestellt:

  • manuell einstellbares Überdruckventil, dass zB einen Druck von 1.1 bar hält und entweder die pumpe abschaltet oder die Luft umleitet. Dieses Ventil müsste dann die Messung starten.
  • Das Gleiche nochmal für Unterdruck mit Vacuumpumpe.

Ich habe nun 2h damit verbracht, nach geeigneten „Komplettlösungen gesucht“ und nicht fündig geworden. Zwar habe ich Barometer gefunden, die per RS232 ausgelsen werden aber dieses Auslesen lässt sich nicht extern hardwaremäßig triggern.

PS: Anforderungen an den Drucksensor:
Umgebungsdruck - Luft
relativer Sensor
-0,1… +0.1bar messbereich
Genauigkeit

Hallo,

Ich habe nun 2h damit verbracht, nach geeigneten
„Komplettlösungen gesucht“ und nicht fündig geworden. Zwar
habe ich Barometer gefunden, die per RS232 ausgelsen werden
aber dieses Auslesen lässt sich nicht extern hardwaremäßig
triggern.

Leider kann ich dir den Typ nicht mehr sagen - ist schon ettliche Jahre her - aber ich hatte da eine Druckmeßdose, die (jede Sekunde oder so) den aktuellen Druck auf die serielle Schnittstelle geschrieben hat. Die Aufzeichnung dann in Abhängigkeit von einem externen Trigger zu starten, sollte kein Problem sein, wenn man das Signal an eine der Steuerleitungen des RS232 einkoppelt.
Eine (fast) Einsatzfertige Lösung besteht aus einem analogen Aufnehmer und einem Speicheroszilloskop. Das Oszi so langsam stellen, daß die Meßzeit auf einen Schirm passt. Das Startsignal als Trigger für die Aufzeichnung verwenden und nach der Messung ausdrucken. Das muß dann „nur“ noch kalibiert werden.

Mir ist schon klar, dass ich mit I/O Karten und der
entsprechend selbstgebastelten Software die Funktionalität
erreichen könnte aber es geht mir darum, die Sache so einfach
wie nur irgendwie möglich zu halten.

Kennt jemand von euch ein einfaches System, dass elektrisch
getriggert, einen Druckverlauf aufnimmt und speichert/ausdruckt?

Ein fertiges System kenne ich nicht.
Der Aufwand das selbst zu realisieren dürfte sich in Grenzen halten. Kommt aber natürlich immer darauf an, was man an Vorwissen mitbringt.

Cu Rene

Hi!

Ist euch eine einfache Möglichkeit(un kostengünstige) bekannt,
folgendes zu erreichen:

Es soll ein Teststand aufgebaut werden, der dazu geeignet ist,
um eine Dichtheitsprüfung von Koppelübergängen in
Schienenfahrzeugen zu machen.
In der Praxis soll das so aussehen:

  • Raum wird auf 1.1bar gepumpt
  • Pumpe soll abgeschaltet werden und der Druckabfall auf 1bar
    Umgebungsdruck aufgenommen und digitalisiert werden ->
    Ausdruck
  • danach wird auf 0.9bar gepumpt und der Druckanstieg wieder
    protokolliert

Hallo Manfred,

meiner Meinung nach einzig sinnvolle Lösung: Notebook oder Industrie-PC mit entsprechenden I/O-Schaltungen.

Gruss Reinhard

Hallo,

  • Raum wird auf 1.1bar gepumpt
  • Pumpe soll abgeschaltet werden und der Druckabfall auf 1bar
    Umgebungsdruck aufgenommen und digitalisiert werden ->
    Ausdruck
  • danach wird auf 0.9bar gepumpt und der Druckanstieg wieder
    protokolliert
    Wenn nun der Druckabfall/anstieg zu rasche vor sich geht, ist
    der Test fehlgeschlagen.
    Der Teststand muss nicht automatisiert ablaufen.

Eine automatisierte lösung wäre aber evtl. einfacher, als
eine Lösung, die zwar teilweise automatisch ist, dann aber
doch wieder an menschliche Belange angepasst werden muß.

ICh hab mir was in der Art vorgestellt:

  • manuell einstellbares Überdruckventil, dass zB einen Druck
    von 1.1 bar hält und entweder die pumpe abschaltet oder die
    Luft umleitet. Dieses Ventil müsste dann die Messung starten.
  • Das Gleiche nochmal für Unterdruck mit Vacuumpumpe.

Vorab: +/-100mBar kan man locker mit einer Pumpe machen
-> da muß man nur den Ein-/Ausgang mit Ventilen umschalten.
Je nach Größe des Volumens reicht da eine kleine Membranpumpe
oder eine Drehschieberpumpe. Fals Druckluft vorhanden ist, kann
man Überdruck sehr leicht mit einem Druckminderer bereitstellen
und Unterdruck mit einem Ejektor.
http://www.landefeld.de/

Ich würde für das Ganze mal eine kleine SPS
http://www.automation.siemens.com/logo/html_00/produ…

oder noch kleiner so ein Logikmodul (z.B. „Easy“ von Klöckner-Möller)
http://www.moeller.net/de/industry/switchgear/switch…
http://produkt.conrad.de/45973183/steuerrelais-easy-…

in Betracht ziehen. Damit kann man leicht Ablaufe Zeit- und
Ereignis- gesteuert ablaufen lassen.
Die Druck wird einfach über einen Analogeingang eingelesen.

PS: Anforderungen an den Drucksensor:
relativer Sensor -0,1… +0.1bar messbereich Genauigkeit z.B. 19"-Einschub

http://www.rcf-shop-mall01.de/webshop_s/protokolldru…
http://www.simpex-electronic.de/files/prkomp.htm

Es gibt für jedes Teilproblem sicher zig Möglichkeiten es umzusetzen.
Beachte nur, daß im kommerziellen Umfeld nicht sinnlos gebastelt
wird, weil das letztendlich viel teurer und vor allem extrem
anfällig und sehr serviceunfreundlich wird, als fertige
Kaufkomponenten.

Gruß Uwi